Im Advent geht das "Licht der Welt" fast unter

Advent, Advent, die Deko brennt

Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

„Advent, Advent, ein Lichtlein brennt …“ Ein Lichtlein, schon lange nicht mehr – oder? Millionen, ja Milliarden von Lichtern – LEDs, Lichterketten, echte Kerzen, künstliche Kerzen, beleuchtete Weihnachtsmänner, die die Fassaden hochklettern – überall glitzert, blinkt, brennt und funkelt es. Weihnachten ist ein Fest, das zu einem Milliardengeschäft geworden ist. Wir werden bombardiert mit Rabattaktionen und Sale-Angeboten. Man verspricht uns das Blaue vom Himmel. Doch was bekommen wir? Sind es nicht viele Dinge, die wir nicht einmal wirklich brauchen? Und kaufen tun wir´s doch wieder. Wie erreichen die Werbestrategen das? Sie schaffen es, indem sie Sehnsucht in uns wecken.

Sehnsüchte im Advent

Etwa die Sehnsucht nach der heilen Welt. Eine Zeit der Heimeligkeit, Gemütlichkeit und gutem Essen. Aber auch nach lieben Kindern und Verwandten. Weihnachten drückt auch die Sehnsucht nach Barmherzigkeit aus. Nie wird so viel gespendet wie in der Weihnachtszeit. Es scheint eine Zeit zu sein, in der die Herzen und Geldbeutel offenstehen. Immer um die Feiertage herum taucht eine Sehnsucht nach Geborgenheit und Nächstenliebe auf. Eben: die Sehnsucht nach Frieden. Und noch eine Sehnsucht lässt sich in diesen Tagen im Advent beobachten: Die Sehnsucht nach Schönheit in einer Welt, die in vieler Hinsicht so kaputt ist und so kalt erscheint. Dann wollen wir es uns wenigstens zu Hause schönmachen.

So führen alle Sehnsüchte, die gerade zu Weihnachten hochkommen, zu einer Sehnsucht, der Sehnsucht nach Erlösung. Endlich raus aus dem Elend dieser Welt. Erlösung von körperlichem Schmerz, von Einsamkeit, von Schmutz und Schund, von Schuld, die Menschen zu Zombies werden lässt. Der Ruf nach einem Retter, das ist die Sehnsucht, die in uns steckt.

Der Kern von Weihnachten

Was war noch einmal der Kern von Weihnachten? Wir singen zu Weihnachten: „Welt ging verloren, Christ ist geboren. … Christ der Retter ist da.“ Gott hat uns nicht vergessen in diesem Elend, er hat seinen Sohn Jesus geschickt. Darin besteht die Erlösung, eine machtvolle Erlösung.

Vielleicht hast du einen Adventskranz aufgestellt. Wie wäre es, wenn du es einmal so siehst: Das Licht wird angezündet, doch auf einem Kranz. Jesus trug als das Licht der Welt am Ende einen Dornenkranz. Der, der in der Krippe lag, wurde am Kreuz hingerichtet. Das ist der Kern der Weihnachtsbotschaft: Christus wird geboren, um sich letztlich als Mensch für uns am Kreuz hinzugeben. An unserer Stelle zu sterben. Jesus wusste, was auf ihn wartete. Er sagte „Ja“, weil er uns erlösen wollte. Es war ein „Ja“ für uns. Jesus Christus ist Gottes „Ja“ an uns.

Jesus schenkt Freiheit

So war er schon lange angekündigt worden. Etwa im Propheten Jesaja. Jesus las aus diesem Buch in der Synagoge seiner Heimatstadt vor und bezog genau diese Worte auf sich:

„Der Herr hat mich gesandt, den Elenden gute Botschaft zu bringen und zerbrochene Herzen zu verbinden; den Gefangenen zu verkünden: „Ihr seid frei!“ und den Gefesselten: „Ihr seid los!“ (…) Und es wundert nicht, dass es bei solch einer befreienden Botschaft weiter heißt: „… Schmuck bekommen sie anstelle von Schmutz, Freudenöl statt Trauersack, Jubellieder statt Mutlosigkeit.“ (Die Bibel, Jesaja 61,3)

Gegen Jesus verblasst jede Dekoration

Ist es nicht das, was wir uns zutiefst wünschen? Wonach wir uns im Innersten sehnen? Eine Wendung, die unserem Leben wieder eine Schönheit gibt und Freude verbreitet? Dazu sind wir geschaffen. So sind wir von Gott gedacht.

Mit Jesus kommt ein Schmuck in unser Leben, der jede Dekoration blass aussehen lässt. Schmuck statt Schmutz. Mit Jesus kommt auch eine Freude in unser Leben, die jeden kurzlebigen Spaß weit überragt. Freude statt Trauer, Jubel statt Niedergeschlagenheit. In dem Sinne wird das Leben zu einem Fest. Auch deshalb, weil wir nie vergessen wollen, was jedem der an ihn glaubt mit Jesus wirklich geschenkt ist: Ein neues Leben.

Ein Kommentar zu “Advent, Advent, die Deko brennt

  1. Angelique sagt:

    Nun die Frage dazu: wenn du jetzt dem STERBEN nahe wärst, ist es dann auch noch ein Fest, hast du Spaß, kannst du jubeln?

    Ohne, daß wir zum Kreuz gehen und unser altes Leben dort lassen, gibt es keine Versöhnung, kein Frieden und kein neues Leben, somit ist man auch kein Kind Gottes. Das ECHTE WORT GOTTES ist einem Hammer gleich,, der unser hartes Herz zerschlägt und unseren widerspenstigen Willen bezwingt.

    Apg. 14,22 Und sie befestigten die Seelen der Jünger und ermahnten sie, im Glauben zu verharren, und dass wir durch viele Trübsale eingehen müssen in das Reich Gottes.
    Lukas 14, 27 und wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachfolgt ,kann nicht mein Jünger sein.

    Das ist das Evangelium mit dem ich dem Tod ohne Furcht ins Angesicht schauen kann.

    Das wahre WORT GOTTES , ist einem Hammer gleich, der unser hartes Herz zerschlägt und unseren widerspenstigen Willen bezwingt.
    Wir müssen wenn wir JESUS CHRISTUS gehören, durch SPOTT, HOHN, TRÜBSAL, LEID hindurch, wie auch er vor uns gegangen ist, wer das tut, der lernt den wahren lebenden CHRISTUS kennen der uns durch all dies Leid durchführt, das ist der schmale Weg ins Reich Gottes. Die Freude und Seligkeit kann man mit nichts in der Welt vergleichen, man muss es selbst erleben.
    Allein aus Gnade, JESUS CHRISTUS ist mein Leben und sterben ist mein Gewinn.
    Wenn Du das nicht sagen kannst, dann erkenne daß du ohne Jesus Christus verloren bist, bring all deinen Widerwillen und Unglauben deine Sünden zu JESUS CHRISTUS und gib IHM dein Leben, dein ganzes Herz, dann macht er alles neu und folgst IHM nach wohin er will. DAS IST DER WILLE GOTTES.
    KEHRT UM, BEVOR ES ZU SPÄT IST!

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