Glaube an Jesus Christus

Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. (Die Bibel: Johannes 3,16)

Der Theologe und Philosoph Søren Kierkegaard erzählte einmal folgende Geschichte:
Ein mächtiger König, vor dessen Macht jeder Untertan erzitterte, verliebte sich in ein armes Bauernmädchen. Doch wie kann er dem Mädchen seine Liebe zeigen? Sollte er sie in seinen Palast holen, ihr eine Krone aufsetzen und ihr königliche Kleider anlegen? Sicher würde sie sich ihm nicht widersetzen. Niemand wagt, sich ihm zu widersetzen. Doch würde sie ihn lieben?
Würde er in königlichem Aufzug vor ihrer Hütte vorfahren, würde auch das sie überwältigen. Aber er will kein Gegenüber, das vor ihm erschaudert, sondern er will ihre Liebe gewinnen. Sie soll vergessen, dass er ein König und sie eine Magd ist. Er will, dass die große Kluft zwischen ihnen beiden durch echte tiefe Liebe überwunden wird.

Es gibt nur eine Möglichkeit, wie er ihr seine Liebe zeigen und auf aufrichtige Gegenliebe hoffen kann: Er muss auch ein Bauernsohn werden und auf Augenhöhe um ihre Liebe kämpfen.
Diese Geschichte beschreibt das, was in der Bibel als Evangelium bezeichnet wird:
Der ewige, heilige, allmächtige Gott möchte eine persönliche Beziehung zu seinen Geschöpfen – zu uns sündigen Menschen, die wir dem Tod geweiht sind.

Doch von unserer Seite aus können wir die Trennung nicht überwinden. Unsere Sünden trennen uns von Gott, sie haben eine unüberwindbare Mauer zwischen ihm und uns gezogen (siehe Jesaja 59,2). Deshalb kam Gott selbst in Jesus Christus als Mensch auf diese Erde.

„Er, der Gott in allem gleich war und auf einer Stufe mit ihm stand, nutzte seine Macht nicht zu seinem eigenen Vorteil aus. Im Gegenteil: Er verzichtete auf alle seine Vorrechte und stellte sich auf dieselbe Stufe wie ein Diener. Er wurde einer von uns – ein Mensch wie andere Menschen. Aber er erniedrigte sich noch mehr: Im Gehorsam gegenüber Gott nahm er sogar den Tod auf sich; er starb am Kreuz wie ein Verbrecher“ (Die Bibel: nach Philipper 2,6–8).

Jesus Christus, Gottes Sohn, überwand die Trennung, indem er unsere Schuld bezahlte. Er starb am Kreuz und ertrug dort das gerechte Gericht Gottes. Als der Gerechte starb er für die Ungerechten. Es war notwendig. Denn so, wie wir sind, können wir in Gottes Gegenwart nicht überleben.
Nun ist der Weg frei: Wir Menschen können Gott nahe sein, weil er in Jesus Christus uns nahe kam. Bei Gott zu sein, ist die Rettung aus Sünde und Schuld und vor der Hölle. Jesus Christus sagt:

„Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist“
(Die Bibel: Johannes 11,25).

Sie können zu Jesus Christus beten und mit ihm sprechen. Bringen Sie Ihr Leben vor ihm in Ordnung, indem Sie ihm Ihre Schuld bekennen. Fangen Sie noch einmal ganz neu an: In Jesus Christus will Gott Ihnen neues, ewiges Leben geben.
Haben Sie Fragen dazu? Schreiben Sie uns! Gern helfen wir Ihnen weiter!

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