Nachlassende Sehkraft

„Süß ist das Licht, und gut ist’s für die Augen, die Sonne zu sehen.“ (Die Bibel, Prediger 11,7)

Recht hat er, der weise König Salomo. Sehen können ist ein Geschenk Gottes. Den Sonnenaufgang bestaunen. Sich im Tageslicht uneingeschränkt orientieren können. Das trägt zu einem selbstsicheren Auftreten in der Gesellschaft bei. Mit der vollen Sehkraft steht man mitten im Geschehen.

Grauschleier

Bis vor kurzem hattest du nie Probleme mit der Sehschärfe. Aber dann legte sich allmählich dieser graue Schleier über die Farben. Eine Sicht wie durch eine beschlagene Scheibe. Du warst erschrocken als du das bemerktest. Deine Gedanken wanderten vom Augenarzt über eine Operation am „Grauen Star“ bis hin zu den Personen, die eine gelbe Armbinde tragen. Nein, bloß das nicht! Die Vorstellung, sich mit einem weißen Stock an Bordsteinkanten entlang zu tasten oder mit den Fingerkuppen lesen zu müssen, ist für dich unerträglich. Für die Blinden jedoch ist es normaler Alltag. Es sind unsere lieben Mitmenschen, die gelernt haben, sich so gut es geht, mit der Finsternis zu arrangieren. Ihnen gebührt großer Respekt!

Tastend durch die Dunkelheit

Nichts sehen zu können, löst bei vielen Menschen Unsicherheit oder sogar Panik aus. Bei Dunkelheit durch einen Wald gehen und hinter jedem Baum eine potentielle Gefahr wittern. Überall anecken und stolpern. Gott teilt uns in der Bibel mit, dass das der Zustand des Menschen ist. Er tastet sich wie ein Blinder durch das Leben, weil sein „Herz“ (Römer 1,21) und sein „Verstand“ (Epheser 4,18) durch die Sünde verfinstert sind. Sein Denken und Handeln ist von Ungewissheit geprägt, er weiß nicht so recht, woher er kommt und was der Sinn seines Lebens ist. Friedhöfe meidet er, Traueranzeigen liest er notgedrungen. Kennst du dieses beklemmende Gefühl auch?

Mit offenen Augen durch die Welt

Jesus Christus kam auf die Erde, um Blinden „das Augenlicht“ zu schenken (Lukas 7,21).  Er machte aus blinden Bettlern am Straßenrand unabhängige Menschen, die sich selbst den Lebensunterhalt erwerben konnten. Wie groß war die Freude, wenn er sprach: „Sei sehend! Dein Glaube hat dich geheilt“ (Markus 10,52). Noch heute ist seine Bereitschaft ungebrochen, desillusionierten Menschen die Augen zu öffnen. Vor allem, um ihm, dem heiligen Gottessohn, einmal frei von Schuld und Sünde in die Augen sehen zu können. Der Schlüssel, um geistliche Orientierung und Rettung zu erlangen, ist damals wie heute der Glaube. Ohne Glauben bleibst du in der Dunkelheit stecken. Deshalb:

„Glaube an den Herrn Jesus Christus, so wirst du gerettet werden.“ (Die Bibel, Apostelgeschichte 16,31)

Den Arzt aufsuchen

Es gibt also die Möglichkeit,  von geistlicher Blindheit geheilt zu werden. Was deine mögliche Sorge angeht, altersbedingt zu erblinden, sehen die Chancen auf Heilung auch nicht schlecht aus: Weltweit sind bisher 30 Millionen Operationen am „Grauen Star“ erfolgreich verlaufen. Gegen Altersblindheit (Makuladegeneration) helfen mittlerweile bestimmte Vorsorgemaßnahmen. Habe Mut: Weder geistlich noch körperlich gesehen, muss dein Leben in der Dunkelheit enden. Für den Grauschleier deines sündigen Herzens ist Jesus Christus zuständig, für den physischen Nebel auf deinen Augenlinsen der Augenarzt. Falls noch nicht geschehen, solltest du dir ein Herz nehmen, und beide kontaktieren.

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