Pfingsten

Am Wochenende steht schon wieder ein Feiertag im Kalender: Es ist Pfingsten und die meisten haben frei. Das Wochenende eignet sich perfekt für einen Kurzurlaub. In manchen Bundesländern haben die Schüler sogar zwei Wochen lang Ferien. Urlaubsstimmung herrschte auch damals, vor bald 2.000 Jahren in Jerusalem. Die Stadt platzte aus allen Nähten; kein Hotel und kein Bed & Breakfast war mehr frei. Die schmalen Gassen waren erfüllt von lautem Sprachengewirr. Juden aus aller Welt waren nach Jerusalem gepilgert. Fünfzig Tage nach Pessach war nun das nächste große Fest: Schawuot, oder, wie die griechisch sprechenden Juden es nannten, Pentekoste.

Pfingsten: Der Heilige Geist kommt

Unzählige brachten ihre ersten Früchte und Erträge der Felder zum Tempel. Sie dankten Gott für die erste Weizenernte und freuten sich über die bereits eingebrachte Gerstenernte. Auch die Freunde von Jesus waren in Jerusalem. Sie feierten zusammen Schawout. Doch plötzlich hörten sie ein Geräusch, das sich wie ein starker Wind anhörte. Und damit nicht genug: Jeder der Männer und Frauen hatte auf einmal so etwas wie Flammenzungen auf ihrem Kopf. Sie wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt. Er befähigte die Freunde von Jesus, in Fremdsprachen zu sprechen. Das bekamen die ganzen Nachbarn und Urlauber mit. Sie konnten es gar nicht fassen, was da geschah. Jeder verstand die Männer und Frauen, die eigentlich doch nur aramäisch sprechen konnten! Vor allem die Worte des Apostels Petrus blieben ihnen im Gedächtnis.

Umkehr zu Gott

Er erzählte ihnen von Jesus, seinem Tod und seiner Auferstehung und forderte sie auf:

„Kehrt um“, erwiderte Petrus, „und jeder von euch lasse sich auf den Namen von Jesus Christus taufen! Dann wird Gott euch eure Sünden vergeben, und ihr werdet seine Gabe, den Heiligen Geist, bekommen. Denn diese Zusage gilt euch und euren Nachkommen und darüber hinaus allen Menschen auch in den entferntesten Ländern  – allen, die der Herr, unser Gott, zu seiner Gemeinde rufen wird.“ (Die Bibel, Apostelgeschichte 2,38-39)

Etwa 3.000 Leute entschieden sich damals, genau das zu tun. Sie ließen sich taufen, empfingen den Heiligen Geist und lebten ihr Leben ab dem Zeitpunkt nicht mehr für sich selbst, sondern für ihren Schöpfer. Die Worte von Petrus gelten auch heute noch. Jeder Mensch ist aufgefordert, sein Leben zu überdenken und zu Gott umzukehren. Pfingsten ist die perfekte Gelegenheit dafür. Nutzt du sie?

Wozu Pfingsten?

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