STIFTUNG MISSIONSWERK WERNER HEUKELBACH

Die Anfänge

Das Missionswerk wurde 1946 von Werner Heukelbach in Wiedenest/Bergneustadt gegründet. Nachdem Heukelbach buchstäblich
vom Säufer und Gottesleugner zum Evangelisten geworden war, wollte er unbedingt Menschen von Jesus Christus erzählen
und was dieser ihm bedeutete.

Die ganze Geschichte lesen

Noch heute, Jahrzehnte nach dem Tod Werner Heukelbachs, will die Stiftung die gute Botschaft der Bibel an Menschen weitergeben: Jesus Christus, der Sohn Gottes, starb am Kreuz stellvertretend für Sünder. Die Botschaft ist über all die Jahre die gleiche geblieben, nur die Mittel und Wege, sie zu den Menschen zu bringen, haben sich verändert.

Was wir glauben

Die Bibel: Basis unseres Glaubens

Als Stiftung Missionswerk Werner Heukelbach bekennen wir, dass die Bibel Gottes vollständige und allgenügsame Offenbarung für die Menschheit ist. Sie besteht aus den 66 Büchern des Alten und Neuen Testaments und ist, in den Urschriften, das vom Heiligen Geist inspirierte, unfehlbare und irrtumslose Wort Gottes (2.Timotheus 3,15-17). Wir bekennen, dass die Bibel die objektive Wahrheit von Gott für den Menschen ist, welche durch sorgfältiges Studium erforscht werden kann.

Wer ist Gott?

Wir sind überzeugt, dass die Bibel lehrt, dass es nur einen wahren, ewigen Gott gibt, welcher in drei Personen existiert: Gott Vater, Gott Sohn und Gott Heiliger Geist (Johannes 16,7-11; Johannes 14,26 Matthäus 28,19). Gott hat Himmel und Erde in sechs Tagen erschaffen, gemäß dem Zeugnis der Bibel (1. Mose 1). Gott ist absolut heilig, alles übersteigend und dennoch persönlich. Gott ist absolut souverän und er lenkt und führt alles gemäß seinem Wohlgefallen zur Ehre seines Namens (Jesaja 40,28).

Jesus Christus hat, obwohl er vollkommen Gott ist, eine menschliche Natur angenommen, und ist als der versprochene Messias der Menschheit in seine eigene Schöpfung eingetreten. Er wurde von einer Jungfrau geboren und hat ein sündenfreies Leben geführt (Matthäus 1,23). Er starb als Sündloser stellvertretend für die Sünden der Menschheit am Kreuz von Golgatha (1.Petrus 2,22-24). Er ist von den Toten auferstanden und in den Himmel aufgefahren, wo er Fürbitte für die Gläubigen tut (Philipper 2,5–8; Hebräer 7,25–26).

Der Heilige Geist erweckt geistlich tote Menschen zur Erkenntnis Gottes und ihrer Sünde (Johannes 16,8-11); er lebt in jedem wahrhaft Gläubigen (beginnend mit ihrer Wiedergeburt) (Römer 8,9); er ist das Siegel ihrer ewigen Errettung (Epheser 1,13) und führt sie in ihrer Heiligung.

Wer ist der Mensch?

Wir glauben, dass die Bibel lehrt, dass der Mensch in Gottes Ebenbild geschaffen ist, als Mann und Frau (1.Mose 1,26–27), erschaffen zur Verherrlichung Gottes (Jesaja 43,7) und zum Leben in Gemeinschaft mit ihm. Der Mensch ist von Gott geliebt (Johannes 3,16), aber die Menschheit lebt, beginnend schon durch Adam, in Rebellion gegen Gott. Seitdem wird jeder Mensch als Sünder geboren und sündigt willentlich. Er ist als Sünder verloren und unfähig, seine Errettung zu erwirken (Titus 3,3; Römer 5,19; 1.Mose 8,21).

Was ist Sünde?

Wir glauben, dass Sünde jede Verletzung und jeder Ungehorsam gegenüber dem geoffenbarten Willen Gottes ist (1. Johannes 3,4). Dies ist auch der Zustand des nicht erretteten Menschen, der ohne Gemeinschaft mit Gott lebt (Markus 7,20–23). Gott hat verfügt, dass die Strafe für Sünde der Tod ist (Römer 6,23; Römer 3,10-12 & 23).

Wie geschieht Errettung?

Wir sind überzeugt, dass der Mensch allein durch Gottes Gnade, nicht durch menschliche Werke, errettet wird (Epheser 2,8–10). Jeder Mensch muss, um errettet zu werden, seine Sünden bekennen und bereuen und durch Glaube und Vertrauen das Erlösungswerk von Jesus Christus annehmen (Johannes 5,24, 1.Korinther 6,11). Jesus Christus hat die Erlösung durch sein stellvertretendes Sühneopfer am Kreuz von Golgatha vollbracht. Die durch Gott in der Wiedergeburt gewirkte Errettung kann nicht verloren werden (Philipper 1,6).

Wie sieht die Zukunft des Menschen aus?

Wir glauben, dass die menschliche Seele nach dem Tod weiterlebt. Es wird eine körperliche Auferstehung aller Menschen geben: Die Erretteten zum ewigen Leben mit Gott in Herrlichkeit und die Verlorenen zum Gericht und zur ewigen Verdammnis in der Hölle (1.Thessalonicher 4,13–17, Johannes 5,28–29). Jesus Christus wird bald wiederkommen (Offenbarung 3,11), um alle Erretteten zu sich zu holen, er wird Gericht üben (Matthäus 25,31–46) und sein Reich sichtbar aufrichten (Offenbarung 20,1–6).

Wie ist unser Verständnis von Mission?

Wir sind überzeugt, dass Mission in erster Linie Gottes Handeln ist. Die Gläubigen sollen daran teilhaben und Überbringer seiner Rettungsbotschaft sein (Matthäus 28,18 –20; Kolosser 4,3–6). Diese Sendung erwächst unmittelbar aus dem Wesen und Willen Gottes: Gott handelt in der Welt, offenbart seine Herrlichkeit, ruft Menschen in die Gemeinschaft mit ihm, rettet, verändert Menschen und beruft sie in seinen Dienst (Johannes 16,7–11). Er baut sein Reich und wir dürfen dabei mitarbeiten. Wir verstehen uns und unsere Produkte als Botschafter (lat. Missionar) der guten Nachricht, des Evangeliums von Jesus Christus. Wir halten es für unsere Aufgabe mit dafür zu sorgen, dass jeder Mensch das Evangelium hören kann. Wir verstehen uns als Menschen, die von Gott großzügig beschenkt worden sind und dieses persönliche Glück freudig mit anderen teilen möchten. Das Ziel aller missionarischen Aktivitäten ist die Verherrlichung Gottes (1. Korinther 10,31; Epheser 1,12–14). Jede Verkündigung soll in der Liebe Christi und in respektvoller Weise geschehen. Der Heilige Geist ist Motor der Mission, öffnet Türen, überführt Menschen von ihrer Sünde vor dem heiligen Gott und ermutigt zur Fürbitte. Er befähigt die Erretteten und Botschafter Jesu zum engagierten Dienst in der Welt.