Vatertag und Himmelfahrt haben etwas gemeinsam

Vatertag mit Folgen

Geschätzte Lesezeit: 2:00 Minuten

Bierkisten auf Bollerwagen, Strohhüte mit Schnapsfläschchen dran und Männer, die im Laufe des Tages die Kontrolle über ihre Sprache und ihre Feinmotorik verlieren: Die Rede ist vom Vatertag. In Deutschland feiern ihn die Männer an Himmelfahrt. Obwohl die beiden Feste auf den ersten Blick nichts gemeinsam haben, geht es sowohl beim Vatertag als auch bei Himmelfahrt um den Vater.

Zurück zum Vater

Christen erinnern sich an Himmelfahrt, dass Jesus Christus zu seinem Vater in den Himmel zurückgekehrt ist. Die Jünger von Jesus waren alles andere als begeistert von der Aussicht, dass Jesus sie verlassen würde. Doch Jesus bereitete seine Freunde auf seinen Abschied und damit auf die Himmelfahrt vor. Nach dem er auferstanden war, sagte er zu Maria aus Magdala:

„Geh zu meinen Brüdern und sag ihnen, dass ich zu ihm zurückkehre – zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott.“ (Die Bibel, Johannes 20,17)

Jesus steht in einer einzigartigen Beziehung zu Gott. Er ist der Sohn des Vaters im Himmel. Schon immer, schon ewig. Von daher unvergleichbar mit uns Menschen. Und doch spricht er auch von „eurem Vater“. Die Jünger, die an ihn glaubten, sollten das wissen. So gesehen ist die Himmelfahrt Christi tatsächlich ein Vatertag. Allerdings, ein ganz anderer Vatertag wie wir ihn kennen.

Dein persönlicher Vatertag

Wie wäre es, wenn dieser Tag dein „Vatertag“ würde? Jesus erklärt, wie es dazu kommen kann. Er sagt:

„Ich bin der Weg, ich bin die Wahrheit, und ich bin das Leben. Zum Vater kommt man nur durch mich.“ (Die Bibel, Johannes 14,6)

Es ist offensichtlich eine Entscheidung nötig, um in diese enge Beziehung zu Gott, dem Vater, zu kommen. Dabei geht es um Vertrauen auf Jesus als dem Weg zu Vater. Das hat seinen Grund. Nicht wir verschaffen uns den Zugang zu Gott, sondern Gott ermöglicht uns durch Jesus einen Zugang zu sich selbst. Wie froh bin ich, dass es so ist. Zeigt es doch, dass Gott alles daran setzt, um unser Vater sein zu können. Er möchte es so gern. Er möchte auch dein Vater sein.

Wenn du dich heute entscheidest, diesen Weg zu gehen, dann wird dieser Tag zu deinem „Tag des Vaters“. Gott feiert solch einen Schritt, wenn du ihn tust. Und du darfst auch feiern, weil du damit zu einem Kind Gottes wirst. Zu einem Kind des Vaters, der dich wirklich liebt, der sich für dich verantwortlich weiß, und der sich für dich einsetzt. Dieser Tag könnte dafür der entscheidende sein.

7 Kommentare zu “Vatertag mit Folgen

  1. Klaus Riedesel sagt:

    Viele christliche Feiertage werden von Ungläubigen mißbraucht und sogar von sog. Christen, die garnicht am Leben der Gemeinde teilnehmen. Gott läßt seine Güte aufgehen über Gute und Böse. Wir sollten sie dann auch mit ihm genießen, auf ewig!

  2. Silvia sagt:

    Dieser Vatertag gilt unserem himmlischen Vater, da er zu 100 % für einen da ist.
    Irdische Eltern können nie das sein, was unser himmlischer Vater.
    Viele Kinder werden schon in kaputten Familien hinein geboren, da ihre Eltern auch kaputt waren. Alles setzt sich fort, weil wir erbärmliche Sünder sind und unser Vater im Himmel hat uns seinen Sohn Jesus Christus als Erlöser geschickt. Der Vater hat seinen Sohn für uns geopfert und der Sohn tat alles, was sein Vater wollte. So eine 100 % reine Liebe beiderseits. Der VATERTAG ist für GOTT. Könnten wir Menschen so zu unseren Kindern sein.

    • Klaus Riedesel sagt:

      Und könnten die Kinder so zu ihren Eltern sein. Wenn man sich nicht bewusst nach Gottes Liebe ausstreckt, dann wird das nix. Wir sind alle Lernende …

      • Brigitte sagt:

        Natürlich sind wir alle Lernende. Nur wenn man in eine Familie rein geboren wird und von Liebe, Glauben nicht viel erfährt? Sind dann die Kinder gross, heisst es, warum bin ich in so eine sch…. Familie reingeboren. Man wird verurteilt…… dann geht es mit der nächsten Generation weiter. Leider.

  3. Brigitte sagt:

    Vatertag.
    Ich finde es eher ein Sauftag. Es gibt Väter, die sich um ihre Kinder nicht kümmern, keinen Unterhalt bezahlen, diesen Tag feiern, weil sie „Vater“ sind.
    Und dann noch zu Christ Himmelfahrt reingesetzt.

    • Klaus Riedesel sagt:

      Wir sind allzumal Sünder und mangeln des Ruhmes, den wir bei Gott haben sollten. (Römer 3:23) Es gibt auch Mütter, die den Vätern die Kinder entziehen. Besser wäre es auf jeden Fall, wenn beide die Ehe und den Schöpfer Gott ehren und ihm gehorchen würden.

      • Brigitte sagt:

        Das Kind wird ja nicht einfach so einem entzogen. Ich habe es auch getan. Erst wollte man ein Kind, dann ging man fremd, diverse Male. In der Schwangerschaft wurde man tyrannisiert, dass man das Kind abtreibt, weil man Unterhalt zahlen muss. 10 Monate wurde ich tyrannisiert. Dann kam das Kind zur Welt und er verlangte einen Vaterschaftstest, damit er weiter lügen kann. Das Jugendamt merkte, das er log, dass das Kind sein Abbild war. Ich wünsche mir bis heute, das ich diesem Mann nie begegnet wäre und ich so dumm war und auf die Zeichen Gottes nicht geachtet habe. Das Kind kann nichts. Es sagt mir jedoch. Ich wünschte, ich hätte einen anderen Vater….

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