Worauf es wirklich ankommt

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„Seltsam waren die anderen in der Klasse … Hätte man sie vor einer Klausur gefragt: „Wozu lebst du eigentlich?“, hätten sie geantwortet: „Das kommt nicht dran, das müssen wir nicht wissen.“
„Ich hatte oft das Gefühl gehabt, dass es in der Schule auf irgendwas anderes ankam als auf Wissen oder Leistung oder so was.“
Das sind die Lebensweisheiten der 18-jährigen Romanfigur Höppner. In dem Roman „Auerhaus“ erzählt er die Geschichte, wie er und seine Freunde versucht haben, das Leben ihres Freundes zu retten. Der hatte versucht, es sich zu nehmen –sie ziehen alle zusammen in ein leerstehendes altes Haus, wo sie frei, fröhlich und glücklich ihre letzten Monate der Schulzeit verleben.
Der Roman von Bov Bjerg verhandelt eine der wichtigsten Fragen im Leben überhaupt: Worauf kommt es an? Und Hand aufs Herz, so groß die Frage ist, so alltäglich ist sie auch. Oder haben Sie sich noch nie dabei ertappt zu seufzen: „Hätte ich das gewusst …“
Wenn ich gewusst hätte, dass ich drei Stunden im Wartezimmer schmoren muss, hätte ich mir ein gutes Buch mitgenommen.
Hätte ich früher gewusst, dass auf dieser Autobahn ein Stau ist, wäre ich woanders langgefahren.
Hätte ich früher gewusst, dass eine Ehe kein Selbstläufer ist, hätte ich mehr an unserer Beziehung gearbeitet.
So ist die Geschichte eines Lebens voller „Wenn’s“ und „Hätte´s“ – Wörter, die nicht besonders hoffnungsvoll sind, die sogar eine gewisse Tragik ausdrücken. Es ist für die meisten solcher Dinge nämlich meistens zu spät. Und wahrscheinlich wird es auch einmal viele Menschen geben, die feststellen: Wenn ich gewusst hätte, worauf es in der Sache mit Gott ankommt, dann hätte ich vieles anders gemacht.
Noch ist es dafür nicht zu spät, denn Gott hat sich uns offenbart und uns nicht im Unklaren gelassen, was er von uns und vor allem für uns will. Was denken Sie, was erwartet Gott von uns? Was möchte er?
Vielleicht denken Sie, er legt Wert darauf, dass die Zehn Gebote beachtet und eingehalten werden. Wie ein Typ vom Ordnungsamt mit Kamera und Knöllchenblock streift er durch seine himmlischen Gemächer und schaut auf die Erde nieder, ob nicht doch jemand lange Finger macht oder am Sonntag Wäsche aufhängt. Und zack: Strafe muss sein. Gott, der Tyrann.
Vielleicht denken Sie: „Gott will, dass ich glücklich bin.“ Also, Peace and Happiness. Was immer ich tue, Hauptsache, es macht Spaß und mich glücklich, dann kann es schon nicht verkehrt sein. Gott als Gönner.
Denken Sie, dass Gott einer der beiden ist?
In der Bibel zeigt sich Gott als ein heiliger Gott einerseits und von unendlicher Liebe andererseits. Gott liebt. Und Gott ist zornig.
Denn tatsächlich: Gott möchte, dass seine Gebote Beachtung finden. Doch Fakt ist: Wir schaffen es nicht. Egal, wie sehr wir uns anstrengen.Wir missachten seine Gebote, doch Gott liebt uns, aber seine Augen kann er nicht einfach zudrücken. Deshalb hat er einen Ausweg geschaffen. Seiner Heiligkeit musste Genüge getan werden, ohne dass Gott seine Liebe zu uns verleugnet. In Seiner Reinheit, Unbestechlichkeit, Absonderung von allem, was beschmutzt ist, ist keiner so heilig wie Gott. Er sandte seinen Sohn Jesus Christus auf die Welt, damit, wer an ihn glaubt, gerettet wird für den Himmel – für das Leben mit Gott.

„So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat“ (Johannes 3,16).

Also, worauf kommt es an?

„Man hat dir mitgeteilt, Mensch, was gut ist. Und was fordert der HERR von dir, als Recht zu üben und Güte zu lieben und einsichtig zu gehen mit deinem Gott?“ Micha 6,8

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