Uwe, Hoffnung in der DDR

1. Juni 2016

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Ich lese die Bibel, weil sie mir im atheistischen System der DDR Hoffnung gegeben hat.

Aufgewachsen in der DDR bekam ich schon als Kind Widerstand zu spüren, wenn ich vom Glauben erzählte. Einmal fragte mein Lehrer in der Klasse: „Wer von euch glaubt an Gott?“ Darauf war ich der Einzige, der sich meldete. Meine Eltern hielten uns an, im Reden über den Glauben eher zurückhaltend zu sein. Schließlich konnte man auch in der DDR gut als Christ leben, wenn man seinen Glauben für sich behielt oder ihn nur innerkirchlich gebrauchte. Als ich 16 war, entschied ich mich, ganz mit Jesus zu leben. Ich ließ mich taufen und machte es völlig öffentlich – vor Christen und den Atheisten. Aus Gewissensgründen verweigerte ich später den Militärdienst in der Nationalen Volksarmee. Darauf standen normalerweise zwei bis fünf Jahre Gefängnis. Doch in meinem Fall geschah nichts. Der Herr bewahrte mich vor dem Gefängnis! Ich bin meinem Gott dankbar für die Erfahrungen in der Vergangenheit. Ich habe Gottes Eingreifen so oft erlebt. Das ist der Grund, warum ich seinem Wort, der Bibel, glaube und auch anderen davon weitererzählen möchte.

Uwe, 57, München

„Er gibt dem Müden Kraft
und Stärke genug dem Unvermögenden.“
Die Bibel, aus dem Buch Jesaja, Kapitel 40, Vers 29

[title text=”Heft zur Geschichte” style=”center”]

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