Schönen Urlaub

7. Juni 2016

Geschätzte Lesezeit: 2:05 Minuten

Nach Erhebungen des Welttourismusverbandes UNWTO geben die Deutschen rund 56 Milliarden Euro im Jahr für Auslandsreisen aus – so viel Geld wie keine andere Nation der Welt. Aber warum ist Urlaub uns eigentlich so wichtig?

Die meisten verbinden mit Urlaub eine ganz bestimmte Vorstellung: Den Alltag hinter sich lassen und ab ins Vergnügen. Die kleinen Reibereien des Alltags vergessen und endlich richtig viel Zeit miteinander, füreinander und natürlich für sich haben. Wir nehmen uns viel vor. Mal richtig ausschlafen, Bücher lesen, ausgiebige Spaziergänge machen, neue Eindrücke gewinnen, die man miteinander teilen kann. Solche oder ähnliche Gedanken kommen uns, wenn wir das Wort Urlaub hören. Aber leider sieht die Realität oft anders aus. Viele Menschen stellen nämlich fest, dass der Urlaub ganz anders verläuft, als sie es sich vorgestellt hatten. Das Hotel ist anders als erwartet, das Wetter auch. Und schlecht geplante Unternehmungen verbreiten Stress. Keine Spur von Harmonie, trauter Zweisamkeit, von Friede, Freude und Entspannung. Stattdessen gereizte Stimmung und gegenseitige Vorwürfe. Schnell wird klar, mit dem Alltag bleiben auch der normale Tagesablauf und die stillschweigenden Abmachungen zu Hause. Dass man so viel Zeit gemeinsam verbringt, ist man gar nicht gewöhnt. Und mit dem Partner reisen auch alle seine Fehler mit. Da sind Spannungen vorprogrammiert – allzu oft mit einem Nachspiel: Jede dritte Scheidung wird unmittelbar nach einem Urlaub eingereicht!

Warum sehnen wir uns so sehr nach Zufriedenheit und Glück? Der französische Naturwissenschaftler und Mathematiker Blaise Pascal hat es so ausgedrückt: „Im Herzen eines jeden Menschen befindet sich ein von Gott geschaffenes Vakuum, das durch nichts Erschaffenes erfüllt werden kann als allein durch Gott, den Schöpfer, wie er sich in Christus offenbart.“ So besteht der Sinn und das Ziel unseres Lebens darin, in der Gemeinschaft mit dem lebendigen Gott zu leben. Doch ein Problem trennt uns von Gott: unsere Schuld. Denn wir wollen Gott nicht in unser Leben lassen. So leben wir im Widerspruch gegen Gott. Das ist Sünde. Und von uns aus können wir das nicht einfach wieder gut machen. Jemand musste die Kluft zwischen uns und Gott überbrücken, damit wir zu Gott zurückkehren können. Jesus Christus ist diese Brücke. Er hat unsere Schuld bezahlt, als er am Kreuz dafür gestorben ist. Der Sohn Gottes, sagt:

„Kommt her alle, ihr Mühseligen und Beladenen. Ich will euch Ruhe geben“ (Matthäus 11,28).

Jesus Christus hält wirkliche Erfüllung und echten Frieden inmitten des Alltags für uns bereit. Mit ihm können wir auch im größten Stress zur Ruhe kommen – und so auch einen schlechten Urlaub trotzdem genießen … Gute Reise!

 

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