MARTIN LUTHER UND SEINE SUCHE NACH WAHRHEIT

29. Oktober 2020

Martin Luther suchte nach Antworten auf existenzielle Fragen. In der Bibel fand er eine Botschaft, die sein Leben revolutionierte. Und diese Botschaft hat Kraft, auch dein Leben zu verändern…

Blogbild Martin Luther und seine Suche nach Wahrheit

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„Friede wenn möglich, aber die Wahrheit um jeden Preis.“ Diese Worte des Reformators Martin Luthers zeigen, für was er brannte: die Wahrheit. Sie war ihm so wichtig, weil er erlebt hat, wie sie ihn befreite. Auch uns ist Wahrheit wichtig. Wir wollen nicht belogen und hintergangen werden. Trotzdem erzählen wir anderen nicht immer die ganze Wahrheit. Lieber eine kleine Halbwahrheit hier oder eine Notlüge dort, um die Situation günstig zu beeinflussen, oder den scheinbaren Frieden zu wahren. Wir nehmen es in Kauf, dass Beziehungen beeinträchtigt, manchmal sogar zerstört werden.

WIR SIND GEFANGENE

Wir sind nicht perfekt – und wer ist das schon? Luther? Nein! Aber Gott! Das war dem jungen Mönch Luther durch die intensive Beschäftigung mit der Heiligen Schrift bewusst geworden. Mit diesem perfekten, vollkommenen und heiligen Gott konnte er niemals in eine dauerhafte Beziehung treten. Luther war gefangen in einem System der Werke: Gebete, Wallfahrten, Almosen, Fasten – und nichts machte ihn würdiger, mit Gott Gemeinschaft haben zu dürfen. Während Luther in einem Gefängnis der Werke war, sind wir es heute in scheinbarer grenzenloser Freiheit. Fast alles ist erlaubt und trotzdem: Etwas fehlt noch immer. Wir haben Gott und seinen Plan für uns vergessen. Welche Gemeinsamkeit Luther und wir haben, steht in der Bibel:

„Sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie vor Gott haben sollen.“ (Die Bibel: Römer 3,23)

Alle Menschen sind Sünder. So sehr wir uns bemühen, können wir das nicht ändern. Doch die Bibel beschreibt nicht nur das Problem, sondern auch die Lösung. Luther hat diese erlösende Botschaft wiederentdeckt:

„So halten wir nun dafür, dass der Mensch gerecht wird ohne des Gesetzes Werke, allein durch den Glauben.“ (Die Bibel: Römer 3,28)

 JESUS BEFREIT

Glauben meint Vertrauen. Wir können unser Vertrauen auf Jesus Christus setzen, den Sohn Gottes. Er ist Gottes Antwort in Person auf unsere Gefangenschaft in der Sünde. Jesus, der nie eine Sünde begannen hatte, starb am Kreuz. Völlig unschuldig. Er trug stellvertretend unsere Strafe und besiegte mit seiner Auferstehung den Tod.

„Wir glauben an den, der unsern Herrn Jesus auferweckt hat von den Toten, welcher ist um unsrer Sünden willen dahingegeben und um unsrer Rechtfertigung willen auferweckt.“ (Die Bibel: Römer 4,24b-25)

Diese Erkenntnis revolutionierte Luthers Leben. Die Wahrheit hat ihn freigemacht. Er setzte sein Vertrauen auf Jesu Tod und Auferstehung.

 FREI WERDEN UM FÜR GOTT ZU LEBEN

Diese Botschaft ist heute genauso lebendig wie damals. Gott bietet auch dir Gerechtigkeit an, sodass du eine Beziehung mit dem lebendigen Gott haben kannst. Er fordert uns auf, zu ihm umzukehren. Bitte Gott um Vergebung für deine Sünden. Erkenne Jesus als deinen Gott und Herrn an und schenke ihm dein Vertrauen und dein Leben. Es wird nicht das gleiche bleiben!

„Zu glauben dass Christus für die Menschen gestorben sei, nützt gar nichts, wenn man nicht glaubt, einer von diesen zu sein“ Martin Luther

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