Gottes Geschenke genießen

Schritt 1: Dank fühlen, nicht nur sagen

„Und was sagt man?“ Viele haben diese ermahnenden Worte der Eltern noch im Ohr. Denn vor lauter Freude (oder auch Enttäuschung) vergessen viele Kinder, sich für ein Geschenk zu bedanken. Höflich „Danke“ sagen gehört sich eben, wenn man ein Geschenk bekommen hat. Die meisten Menschen lernen diese Lektion sehr gut: Bald bedankt man sich in der Regel nur noch aus Höflichkeit. Geschenke, die ein „Danke“ aus tiefstem Herzen hervorrufen, bleiben deshalb lange in Erinnerung. Und oft sind sie gar nicht materieller Art.

Schritt 2: Dank-Adresse ermitteln

Kennst du diese Momente, in denen du am liebsten die Zeit anhalten würdest? Nimm dir eine Minute und denke an einen dieser wunderbaren Augenblicke… Die Erinnerung daran zaubert vielleicht gerade ein Lächeln in dein Gesicht. Und ein unhörbares „Danke“ auf die Lippen. Ich spüre den Drang „Danke“ zu sagen, weil ich mich beschenkt weiß. Aber bei wem muss ich mich bedanken? Die Bibel sagt Folgendes dazu:

„Denn es ist ein Geschenk Gottes, wenn jemand isst und trinkt und sich über die Früchte seiner Arbeit freuen kann.“ (Die Bibel, Prediger 3,13)

Also doch! Das Gefühl, jemandem Dank zu schulden, hat seinen Grund: Tief in meinem Innern bin ich sicher, dass Lebensgenuss ein Geschenk ist. Gott, der Schöpfer, beschenkt mich mit allem Guten.

Schritt 3: Alltägliches näher anschauen

„Wie kostbar ist deine Gnade, Gott! Bei dir finden Menschen Schutz im Schatten deiner Flügel. Du beschenkst sie aus deinem Überfluss. Du überschüttest sie mit Freude.“ (Die Bibel, Psalm 36,8-9)

Gottes Freundlichkeit wird in kleinen und großen Dingen sichtbar. Das Schlaraffenland kann ruhig eine Phantasie bleiben. Im alltäglichsten Alltag gibt es viele Dinge, über die ich mich freuen kann: Wenn die Sonne morgens den Himmel anzündet, glitzern die Tauperlen auf dem frischen Grün. Ein Atemzug, das Aufleuchten der Augen – alles ist Gottes Freundlichkeit. Ich muss nur hinschauen – und vielleicht auch mal früher aufstehen, um einen Sonnenaufgang live zu erleben.

Schritt 4: Gott in den Mittelpunkt stellen

Ich kann Gottes Geschenke dankend annehmen oder gedankenlos konsumieren. Gott wird durch meinen Undank nicht ärmer, ich schon. Erst wenn ich Gott danke, kann ich voll und ganz genießen. Nicht die Geschenke, sondern der großzügige Wohltäter steht im Fokus. Dem Dankbaren zeigt Gott sein Heil (Psalm 50,23). Anders gesagt: Wer sich nicht nur um sich selbst dreht, sondern Gott als den Geber aller guten Dinge anerkennt, wird auf sein größtes Geschenk aufmerksam: Ewiges Leben in Jesus Christus.

Schritt 5: Jesus Christus Vertrauen schenken

Es gibt Leben in einer anderen Dimension – in der Beziehung zu Gott. Jesus Christus, der Sohn Gottes, versöhnt uns Sünder mit dem gerechten Gott, indem er unsere Strafe auf sich nimmt. Wer das für sich in Anspruch nimmt und Jesus volles Vertrauen schenkt, hat ewiges Leben! Diese Perspektive beflügelt. Jesus gibt uns mit sich selbst das Leben. Er verdient unseren Dank aus vollem Herzen.

 „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.“ (Die Bibel, Johannes 11,25)

2 Kommentare zu “Gottes Geschenke genießen

  1. E.B. sagt:

    Durch Gottes Gnade seid ihr gerettet, und zwar aufgrund des Glaubens. Ihr verdankt eure Rettung also nicht euch selbst;nein,sie ist Gottes Geschenk. ❣
    Epheser 2,8
    Auch wir durften kürzlich erleben,wie ein Kind sein Herz und Leben dem Herrn Jesus Christus übergeben hat.Ein wirklich großes Geschenk. Ja,nur Jesus allein verdient unseren Dank aus vollem Herzen.

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