Hauptsache Auferstehung

Die Story liest sich wie ein Krimi: Erst geschieht ein Mord und dann verschwindet auch noch die Leiche. Tatsache ist, dass sich genau dieser Fall vor etwa 2000 Jahren ereignet hat. Er hat Auswirkungen bis heute – auch für dich.

Denn das Mordopfer war Jesus von Nazareth. Er starb völlig unschuldig an einem Kreuz vor den Toren Jerusalems. Drei Tage später war das Grab leer – nicht, weil die Leiche gestohlen worden wäre, oder Jesus gar nicht tot gewesen wäre (eine Kreuzigung kann man gar nicht überleben). Die Leiche war nicht mehr da, weil Gott seinen Sohn vom Tod auferweckt hat. Für viele klingt das wie eine mystische Legende. Doch es gibt stichhaltige Argumente für die Tatsache der Auferstehung.

Indizien für die Auferstehung

Jesus Christus sagte mehrmals voraus, dass er sterben, aber am dritten Tag wieder auferstehen würde. Für seine Gegner wäre das der Super-GAU gewesen. Deshalb baten die Pharisäer und Hohenpriester den Statthalter Pilatus, das Grab durch römische Soldaten bewachen zu lassen (Matthäus 27,62-66). Außerdem versiegelten sie das Grab. Ein Diebstahl wurde praktisch unmöglich gemacht. Trotzdem ist das Grab am dritten Tag leer gewesen. So berichtet es nicht nur die Bibel, sondern auch der römisch-jüdische Geschichtsschreiber Flavius Josephus. Die frühesten schriftlichen Belege über die Auferstehung sind zeitlich so nah an dem Ereignis dran, dass sie völlig glaubwürdig sind. So schreibt der Apostel Paulus zwischen 55 und 57 nach Christus:

„Christus ist für unsere Sünden gestorben, wie es die Schriften gesagt haben. Er wurde begraben und am dritten Tag auferweckt, wie es die Schriften gesagt haben. Er ist dem Kephas erschienen, dann dem Kreis der Zwölf. Danach erschien er mehr als 500 Brüdern auf einmal, von denen die meisten noch am Leben sind; nur einige sind schon gestorben. Danach erschien er dem Jakobus, dann allen Aposteln. Zuallerletzt erschien er auch mir.“ (Die Bibel, 1. Korinther 14,3-8)

Paulus fordert praktisch auf: „Wenn ihr mir nicht glaubt, könnt ihr über 500 andere Leute fragen!“ Das hätte er nicht getan, wenn er sich der Tatsache der Auferstehung nicht vollkommen sicher gewesen wäre.

Keine Nebensache

Ein weiterer Beleg für die Auferstehung Jesu sind die ersten Zeugen. Es sind Frauen, die das leere Grab entdecken. Ihnen wird die Auferstehung als erstes verkündigt! Damals hatte die Aussage von Frauen sowohl in der jüdischen als auch der römischen Kultur juristisch absolut keinen Wert. Selbst die Jünger taten die freudigen Erzählungen als „Geschwätz“ (Lukas 24,11) ab und glaubten ihnen nicht. Warum sollten die Autoren der Evangelien so etwas aufgeschrieben haben? Es sei denn, es stimmt…

Glaubst du an die leibliche Auferstehung von Jesus Christus? Paulus schreibt:

„Wenn Christus nicht auferstanden ist, ist es sinnlos, dass wir das Evangelium verkünden, und sinnlos, dass ihr daran glaubt. (…) Dann ist euer Glaube eine Illusion; die Schuld, die ihr durch eure Sünden auf euch geladen habt, liegt dann immer noch auf euch.“ (Die Bibel, 1. Korinther 14 & 17)

Die Auferstehung Jesu ist nicht nur eine Nebensache, bei der es egal ist, ob ich sie glaube oder nicht. Nein, sie ist für den Glauben an Jesus zentral. Sie ist die Hauptsache!

 

Jesus Christus – tot oder lebendig?

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