Woran glaubst du?

„Woran glaubst du?“

 Woran glaubst du? Das fragt die ARD in ihrer aktuellen Themenwoche. Vielleicht denkst du, ach nein, ich bin doch nicht religiös! Ich glaube an nichts! Doch gibt es das? In den verschiedenen Formaten der Themenwoche zeigt sich, dass Menschen Glauben brauchen. Der Zuschauer hört die unterschiedlichsten Antworten auf die Frage: Woran glaubst du? Da nennen Leute die große Liebe, das Gute im Menschen, das Licht im Kühlschrank, das Schicksal oder sich selbst. Was uns Menschen unterscheidet, sind nicht Glaube und Unglaube. Was uns Menschen hinsichtlich des Glaubens unterscheidet, ist, woran oder wem wir glauben. Das ist das Entscheidende: An wen oder was glaube ich? Ist dieses Objekt glaub-würdig? Hält es mich, wenn alles um mich zerbricht?

Ist der Glaube etwas Irrationales?

Spätestens wenn ein enger Freund mich bitterlich enttäuscht, bin ich nicht mehr zu hundert Prozent von „dem Guten im Menschen“ überzeugt. Viele glauben nicht mehr an die „einzige große und ewige Liebe“ – sie wurden eines Besseren belehrt. Welches Glaubensobjekt trägt tatsächlich? Denn das sollte der Glaube sein: Etwas, auf das ich entschieden mein ganzes Vertrauen setze. Dazu ist es notwendig, dass ich bewusst das Glaubensobjekt prüfe. Hält es logischen Überlegungen und in Lebenskrisen stand? Landläufige Meinung ist, dass „an etwas glauben“ etwas Irrationales ist, etwas, das man mit dem Verstand nicht greifen kann. Das trifft bei vielen Glaubensüberzeugen tatsächlich zu. Doch beim christlichen Glauben ist es anders.

Indizien für Gott

Gott kann man tatsächlich nicht beweisen. Doch bisher hat es auch noch niemand geschafft, zu beweisen, dass es ihn nicht gibt. Im Gegenteil. Es sprechen eine Menge Indizien für einen liebenden Schöpfergott. Der Apostel Paulus stellt fest:

„Seit Erschaffung der Welt haben die Menschen die Erde und den Himmel und alles gesehen, was Gott erschaffen hat, und können daran ihn, den unsichtbaren Gott, in seiner ewigen Macht und seinem göttlichen Wesen klar erkennen. Deshalb haben sie keine Entschuldigung dafür, von Gott nichts gewusst zu haben.“ (Die Bibel, Römer 1,20)

Ein Blick aus dem Fenster, ein Spaziergang in der Natur oder ein Urlaub an den schönsten Plätzen dieser Erde zeigt: Diese Erde ist wunderbar geschaffen. Es muss ein kreativer Kopf dahinter stecken. Auch all die unterschiedlichen Menschen spiegeln in ihrer Vielfältigkeit und Einzigartigkeit Gott wider. Der Oxforder Mathematiker John Lennox schreibt: „Entweder verdankt die menschliche Intelligenz ihre Entstehung letztlich geist- und zweckloser Materie, oder es gibt einen Schöpfer. Es ist seltsam, dass einige Menschen behaupten, ihre Intelligenz führe sie dahin, die erste der zweiten Möglichkeit vorzuziehen.“ Kurz gesagt: Wie ist es uns Menschen möglich, intelligent zu sein, ohne an einen intelligenten Schöpfer zu glauben?

Gott offenbart sich

Dieser intelligente Schöpfer hat sich in der Bibel zu erkennen gegeben. In diesem einzigartigen Buch steht alles, was wir wissen müssen, um zu entscheiden, ob wir Gott Glauben schenken. Die Bibel scheut den intellektuellen Leser nicht. Sie hat Hand und Fuß. Mindestens vierzig verschiedene Leute haben innerhalb von etwa 1.600 Jahren die biblischen Texte geschrieben. Und trotzdem ist die Bibel logisch aufgebaut und in sich schlüssig. In ihr stehen Vorhersagen, die sich Jahrhunderte später genauso erfüllten. Das ist ein klarer Hinweis dafür, dass die Bibel glaubwürdig ist. Viele dieser Prophetien beziehen sich auf einen Retter. Sie erfüllten sich, als Jesus Christus Mensch wurde. Er lebte auf dieser Erde als einer von uns. Er war sündlos, hatte nie einen Fehler gemacht. Und trotzdem starb er einen gewaltsamen Tod eines Verbrechers. Er tat das an unserer Stelle. Dass er den Tod bezwang und wiederauferstand ist kein Märchen; sondern beruht auf Fakten.

Der Glaube an eine Person: Jesus Christus

Dieser Jesus, der menschgewordene Gott, macht den christlichen Glauben so einzigartig. Es geht nicht um Dogmen, sondern um ihn; er ist der Glaubensinhalt, das Glaubensobjekt. Unzählige Menschen haben Jesus von Nazareth Vertrauen geschenkt. Sie wurden und werden in manchen Teilen der Welt dafür ausgelacht, benachteiligt, ja sogar getötet. Bis heute. Und trotzdem halten sie an ihrem Glauben an Jesus fest. Sie sind davon überzeugt, dass sie das, was sie glauben, eines Tages schauen und erleben werden. Ihr Glaubensobjekt, Jesus Christus, erweist sich Tag für Tag als glaub-würdig. Kannst du das von deinem Glauben auch sagen?

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