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Für uns als Christen ist Gebet der Schlüssel zu eigentlich allem: Wir kommen ins Gespräch mit Gott. Wir dürfen unsere Sorgen und Nöte abgeben. Durch Gebet können wir uns an Gott freuen und tiefe Dankbarkeit ausdrücken. Oder um Rat fragen und die Bibel begreifen. Und noch so viel mehr. Da liegt es auf der Hand, dass du das deinen Kindern weitergeben willst. Den eigenen und denen, die zu dir zur Freizeit oder in die Kinderstunde kommen. Oder den Freunden deiner Kinder, die euch zu Hause besuchen. Selbstverständlich wünschst du dir, dass auch sie das Gebet natürlich im Alltag leben. Und so ihre Beziehung zu Gott aufbauen, vertiefen und pflegen.
Wie kannst du die Sache gut angehen? Wie lernen Kinder eigentlich zu beten? Welche Rolle haben wir Erwachsene dabei? Auf den Punkt gebracht: Was brauchen Kinder, um zu starken, mutigen und freudigen Betern zu werden? Wir haben Menschen gefragt, die in verschiedenen Kontexten mit Kindern zu tun haben. Hier erfährst du ihre Gedanken und besten Tipps zum Beten mit Kindern.
Stefanie: „Eine gute Gesprächskultur fördert das Beten!“
„Meine Kinder wissen, dass sie mit mir über alles sprechen können. Wir haben dafür sogar feste Zeiten im Tagesablauf. Das macht es ihnen leichter, diese Erfahrung auf Gott zu übertragen. Sie verstehen, dass sie mit ihm genauso sprechen können wie mit mir. Klassisch bietet sich dafür die Zeit vor dem Schlafen an. Man kann genauso gut vor dem Aufbruch in die Schule für die Kinder beten und sie segnen. Gern auch alles davon.
Ich habe mir auch angewöhnt, Stoßgebete im Laufe des Tages laut auszusprechen. Mein Gebetsleben ist so, dass ich oft einfach kurz eine Bitte oder ein Dank formuliere. Meine Kinder lachen mittlerweile drüber, dass wir tatsächlich viel eher einen Parkplatz finden, wenn ich ein Stoßgebet abgesetzt habe. Da hat Gott ja auch Humor mit uns.
Wir machen das genauso, wenn wir gerade spürbar vor einem Unfall bewahrt wurden. Oder wenn ich meine Kids im Arm habe und mir bewusst wird, wie sehr ich sie liebe. Dann sage ich auch schon mal laut: Danke, Jesus, dass ich Joshuas Mama sein darf. Und dann sagt er auch schon mal: Danke, Jesus, dass ich Mamas Joshua sein darf. Also ich versuche da kein großes Ding draus zu machen. Sondern im Alltag mit Jesus zu reden, als ob man ihn sehen würde. Ich erlebe, wie meine Kinder das dann auch machen.
Ich lerne von meinen Kindern auch selbst noch dazu. Ihre natürliche Art ist einfach beeindruckend. Sie müssen das Beten gar nicht erst umständlich lernen, sondern schaffen es ganz natürlich. Vielleicht gehört auch das dazu, wenn Jesus sagt, wir sollen uns Kinder zum Vorbild nehmen. Darin will ich meine beiden bestärken. Manchmal sag ich dann: „Wie cool, dass du einfach so mit Jesus reden kannst!““
„Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht in das Reich der Himmel kommen!“
Matthäus 18,3
Stefanie ist Mutter von zwei Grundschulkindern
Martin: „Freiheit beim Beten ist das Wichtigste für Kinder“
„Beten mit Kindern ist eine spannende Sache in der Jungschar. Du hast oft Kinder dabei, die davon zu Hause noch nie was mitbekommen haben. Für sie ist es am besten, einfach erst mal dabei zu sein. Sie erleben dann zum Beispiel kurze freie Begrüßungsgebete und Segenszuspruch. Wenn’s zum Essen geht, sprechen, rappen oder singen wir auch mal alle gemeinsam ein Gebet auswendig. Das kommt besonders gut an, wenn es auch ein bisschen lustig ist.

Ich finde Andachten übers Beten super. Das erleichtert den Kids das Verständnis dafür, was Gebet eigentlich ist: Eben sprechen mit Gott. Ich gebe dann auch gern selbst Zeugnis. Zum Beispiel von meiner Panikattacke, als ich mit dem Kanu gekentert bin. Gott erhörte mein Gebet und die Panik verflog, noch während ich auf dem Wasser war. Ein wenig Theorie gehört auch dazu: Wann und warum bete ich? Kann ich erwarten, dass Gott mir alle Wünsche erfüllt? Wenn Kinder verstehen, was sie da tun, trauen sie sich eher selbst ans Gebet.
Generell merke ich, dass Kinder unbedingt Freiheit zum Beten brauchen. Wenn sie sich gedrängt fühlen, vergeht ihnen jedes Interesse am Gebet. Es ist völlig okay, wenn ein Kind in der Gruppe leise oder gar nicht beten will. Und wenn einer Quatsch betet, unterbreche ich ihn auch nicht. Ein kindliches Gebet kommt ehrlich von Herzen: Mich in die Gottesbeziehung von jemandem einmischen geht gar nicht. Wenn inhaltlich was schief ist, können wir da später noch in aller Ruhe drüber sprechen.
Ich denke auch, dass wir eine gesunde Erwartungshaltung haben sollten. Kinder – auch die, die schon lange mit Jesus unterwegs sind – sind nicht unbedingt gleich begeistert von Gebetsangeboten. Auf Freizeiten bieten wir oft Gespräch und Gebet an. Allzu viele wollen das gar nicht, weil sie es zum Beispiel komisch oder peinlich finden. Wenn Kinder das aber annehmen, entstehen oft tolle Gespräche. Wenn wir gemeinsam beten, frage ich immer erst, ob das Kind einverstanden ist. Und je nach Hintergrund erkläre ich, was ich jetzt mache. Dem Kind gebe ich etwas Zeit, auch zu beten, wenn es möchte. Falls nicht, komme ich dann kurz darauf zum Abschluss.
Für Gruppen bieten sich natürlich eher andere Formate an. Manchmal machen wir eine Box, in die alle ihre aufgeschriebenen Gebetsanliegen werfen. Nacheinander wird gezogen und gebetet. Ich ermutige die Kinder dabei zum lauten, aber bewusst auch zum leisen Gebet. Gott hört alles und für die Kinder ist das niedrigschwelliger. Richtig klasse ist auch das Popcorngebet. Wir nehmen uns dann ein Thema (z. B. Dankesanliegen) und jeder, der will, betet laut in einem Satz. Reihum oder frei, das kann man je nach Gruppe entscheiden.
Mir ist auch wichtig, den angehenden Jugendlichen und Teens die Ehrfurcht vor Gott weiterzugeben. Deshalb lade ich sie bei besonderen Anlässen (z. B. Lobpreisabende auf Freizeiten) ein, beim Lobpreis aufzustehen und die Augen zu schließen. Auch hier wird immer erklärt, warum und wozu.
Natürlich gibt es meistens Kids, die nicht aufpassen oder Faxen machen. Ist das vor dem Beten, bringe ich sie erst mal zur Ruhe. Manchmal klapsen sie während des Gebets weiter – davon lasse ich mich dann bewusst nicht ablenken. Oft kann jemand, der gerade nicht laut betet, eingreifen. Oder ich spreche es dann eben danach nochmal an.
Sei in allem ein Vorbild für die Kinder: Auch in deiner Ehrfurcht vor Gott!
Vorformulierte Gebete verwende ich persönlich nicht so häufig. Aber ihren Platz haben sie auch. Wenn wir Psalmen beten, ist das ja genau das. Und für den Fall, dass ein Kind sein Leben Jesus anvertrauen möchte, greife ich auf Wissen aus Seminaren zurück. Schritt für Schritt besprechen wir das dann gemeinsam und orientieren uns im Gebet daran.
Eine Sache zum Abschluss: Sei du selbst! Wenn du immer mit offenen Augen betest, mach das mit Kindern auch. Wenn du ungern laut betest, übe erst mal mit Erwachsenen. Tu nicht so, als wärst du anders. Das ist unnatürlich und die Kinder merken das.“
Martin betreut seit vielen Jahren Kinderfreizeiten und Jungschar-Stunden
Jörn: „Viele Kinder wachsen bei den Pfadfindern enorm im Glauben“
„Ich nehme deshalb das Beten für die Kinder und mit ihnen sehr ernst. Ich will ihnen immer mitgeben, dass Beten Reden mit Gott ist: Jeder kann das!
Wenn wir in den Treffen beten, machen wir es am häufigsten so: Zuerst stellen wir uns im Kreis auf und nehmen uns mit geschlossenen Augen an die Hände. Einer macht den Anfang und wenn er fertig ist, sagt er „Amen“. Auch wer leise betet, sagt am Ende „Amen“. Dann weiß der Nächste Bescheid. Und wem gerade gar nicht nach beten ist, der sagt einfach „Weiter“. Die älteren Kinder und Jugendlichen lasse ich auch gerne mal Anfang oder Abschluss machen.
Dass wir uns häufig am liebsten für diese Variante entscheiden, kam übrigens durch Zufall. Auf dem Bundescamp 2014 hat es an einem Tag gewittert. Und unser Zelt war schlecht aufgebaut … Der andere Mitarbeiter schnappte sich einen der hochgewachsenen Jungs, um es abzudichten. Ich hab mich in die Mitte gestellt und gesagt: „Ich sorge dafür, dass wir nicht so viel Angst haben. Und wer mag, kann beten.“

Mark aus unserer Gruppe hörte aber: „Mark kann beten.“ Das tat er. Nun war Mark durch eine Behinderung geistig gesehen der Schwächste in der Gruppe. Dass ausgerechnet er so mutig voranging, hat die anderen ermutigt. Sie haben alle laut gebetet. Auch in den Tagen danach haben sie füreinander gebetet. Das hatte ich so noch nicht erlebt. Und es war genau richtig!
Ansonsten kommt es auch auf das Alter der Kinder an. Mir ist wichtig zu vermitteln, dass für Gott jedes Gebet wertvoll ist. Im Kindergartenalter malen die Kinder bei uns ein Bild für Gott. Er sieht es und weiß, was man dabei denkt. Mit den älteren kommt man manchmal an Grenzen, wenn sie spontan beten sollen. Dafür habe ich einen Vordruck mit Gebetsthemen und Platz für Notizen. Da können alle ihre Gebete aufschreiben. Wer will, darf dann auch laut beten. Erfahrungsgemäß beten nach dem Vorstrukturieren mehr Kinder laut als sonst.
Generell sind die Freiwilligkeit und das Lockere enorm wichtig für Kinder. Erwachsene sind da manchmal ein schlechtes Vorbild. Wir sprechen beim Beten oft anders, als wir mit Menschen sprechen. Das wirkt unnatürlich. Kinder merken das sofort und es kann schnell zur Hürde werden. Der Glaube eines Kindes ist so rein und natürlich, das müssen wir fördern. Und wir dürfen selbst davon lernen. Kinder wissen zum Beispiel intuitiv, dass nichts aus nichts kommt. Wenn da Bäume und Berge stehen, müssen die irgendwoher kommen. Jemand muss sie gemacht haben. Völlig logisch!
Der Glaube eines Kindes ist so rein und natürlich. Das müssen wir fördern. Und wir dürfen selbst davon lernen.
So eine Erfahrung hatte ich vor vielen Jahren mit meinem Dreijährigen. Wir waren länger spazieren und es fing an zu regnen. Dummerweise hatten wir keine Jacken dabei. Wir haben dann gemeinsam gebetet. Als der Regen kurz darauf aufhörte, war ich schon etwas verwundert. Der Kleine nicht: Er wusste, dass er ein Brot bekommt, wenn er Papa darum bittet. Und er wusste, dass Gott den Regen stoppen kann, wenn er darum bittet.
Vielleicht ist das schon selbsterklärend, aber unterschätze niemals die Empathie von Kindern! Als eine Campleiterin mit verletztem Finger ins Krankenhaus musste, wurde sofort eifrig für sie gebetet. Als sie zurückkam, war sie umringt von neugierigen Blicken und Fragen. Vor allem danach, ob sie durch die Gebete weniger Schmerzen hatte. Man kann auch mal ein Theaterstück machen, wenn man etwas erklären möchte. Man hat ja nicht immer Verletzte zur Hand und das ist gut so. Aber das beeindruckt Kinder viel weniger, als echten Gebetsbeistand zu leisten.“
Jörn hat zwei erwachsene Kinder und ist langjähriger Gruppenleiter bei den christlichen Pfadfindern
Carina: „Dann sagte das Mädchen: Ich fühle mich so frei!“
„Mir ist am wichtigsten, dass Erwachsene beim Beten ein Vorbild sind. Das habe ich selbst als Kind erlebt. Irgendwann fiel mir auf, dass ich ein Stoßgebet spreche, wenn ein Krankenwagen vorbeifährt. Mein Vater hat das früher immer gemacht und ich habe das so mitgenommen. Auch als Lehrerin merke ich, dass ich da eine große Verantwortung habe.
Je nach Alter helfen ganz unterschiedliche Methoden. Meiner damals vierten Klasse habe ich im Religionsunterricht reihum ein Gebetsbuch mitgegeben. Jeder durfte ein Gebet raussuchen oder selbst ausdenken und ins Buch schreiben. Das fanden sie toll. Für die zweite Klasse habe ich eine Schatztruhe mit Gegenständen (z. B. einen hübschen Kristall für Dankgebete).
Es hilft den Kindern beim Fokussieren, wenn sie etwas in der Hand haben. Nacheinander darf jedes Kind einen Gegenstand aussuchen und wir machen eine Runde dazu. Nicht alle machen mit, das ist okay. Gleichzeitig beten andere Kinder laut, bei denen zu Hause gar nicht gebetet wird. Richtig begeistert sind die Kinder, wenn sie Gebetserhörungen erleben: Ein Junge bat wochenlang, dass sein Cousin aus Russland kommt. Wir haben uns alle mitgefreut, als er irgendwann den Kristall nahm und dankte, dass der Cousin jetzt da ist. Um Wunschkonzerte geht’s dabei natürlich nicht, das besprechen wir auch.
In meiner Klasse beten wir gemeinsam vor dem Frühstück, auch in anderen Fächern. Die Kinder nehmen das gerne an und wollen auch bei Kollegen in der Frühstückspause zusammen beten.
Kürzlich durfte ich mit meinen Fachkolleginnen ein besonderes Projekt für alle Religionsklassen vorbereiten. In einem eigenen Klassenraum gab es neun Stationen:

- Danken: Am Tisch lag Knete. Man konnte gleichzeitig kneten und Gott danken.
- Fürbitte: Hier durfte man eine Kerze (LED natürlich) vor ein Kreuz legen und bitten.
- Klagemauer: In eine Mauer aus Schuhkartons wurden aufgeschriebene Klagen eingeworfen.
- Buße: Wer Vergebung suchte oder vergeben wollte, betete und legte einen Stein in eine Wasserschüssel. Das Wasser bedeckte den Stein wie Gott durch Vergebung die Sünde zudeckt.
- Fragen an Gott: An einer Pinnwand durften Gott alle Fragen gestellt werden. Lavalampen zeigten symbolisch, wie die Gebete zu Gott nach oben steigen.
- Segen: Hier gab es Bibelverse zum Ziehen.
- Bibellesen: Die Kinder durften still in verschiedenen Kinderbibeln lesen und „hören“, was Gott spricht.
- Wie ist Gott?: Gedanken dazu wurden an der Tafel gesammelt.
- Brief an Gott: Einmal das ganze Herz ausschütten und in einem Umschlag verwahren. Gott hat alle Gedanken gehört.
Ich fand es toll, dass wir hier so ein freies Format hatten. Die Kinder durften entscheiden, welche und wie viele Stationen sie aufsuchen. Einzige Regel: Es war eine Stillarbeit, damit niemand in seinen Gesprächen mit Gott gestört wird. Für uns Lehrer galt: Privates ist privat. Öffentliche Gebete an der Pinnwand durfte ich lesen, private in der Klagemauer nicht. Das wussten die Kinder vorab.
Wir haben das Projekt in meiner Gemeinde im Gebet vorbereitet und begleitet. Das hat man echt gemerkt. Ich war gerührt, wie gut es bei den Kindern ankam. Alle haben sich an die Spielregeln gehalten und gerne mitgemacht. Ein Kind hat mich am Ende mit Tränen in den Augen umarmt. Mein Highlight war das Mädchen, das vor der Stunde nur geweint hat und völlig aufgelöst war. Es hat viel Mühe und Liebe gekostet, bis sie zur Ruhe kommen und überhaupt mitmachen konnte. Am Ende kam sie zu mir und sagte: „Ich fühle mich so frei!“ Das sind für mich die schönsten Momente als Lehrerin.“
Carina leitet eine Grundschulklasse und unterrichtet in mehreren Klassen Religion
Was ist dir beim Beten mit Kindern wichtig geworden?
Gebet ist etwas sehr Persönliches. Gott hat uns alle unterschiedlich gemacht und das kann das Beten mit Kindern enorm bereichern. Der reiche Erfahrungsschatz von Eltern und Mitarbeitern zeigt es deutlich. Was du bei allen heraushörst: Du als Erwachsener bist ein wichtiges Vorbild für die dir anvertrauten Kinder. Sie wollen dich authentisch erleben und sich an dir orientieren.
Deshalb ist es so hilfreich, wenn ihr über das Beten im Gespräch seid. Dass du erklärst, was ihr tut und dass die Kinder ihre Fragen loswerden können. Das wird auch den bereits christlich geprägten Kindern eine bedeutende Hilfe sein. Gib den Kindern die Freiheit, die sie brauchen, um auch selbst authentisch zu sein. Du wirst über die Reinheit und Schönheit eines ehrlichen Kindergebets begeistert sein – Gott ist es auch. „Aus dem Mund von Kindern und Säuglingen hast du ein Lob bereitet …“ (Psalm 8,3) Schließlich ist das Wichtigste, was du selbst tun kannst: Sei nicht nur mit den Kindern im Gebet. Sondern auch für sie.
Du siehst, mit Kindern zu beten kann viele verschiedene Gestalten annehmen. Es lohnt sich, vorbereitet zu sein und einen reichen Erfahrungsschatz aufzubauen. In gleichem Maß darfst du deiner Intuition vertrauen und dich darin weiterentwickeln. Auch dafür stehst du ja selbst im Gebet. Dann kannst du erleben, welche ungemeine Bereicherung das Gebet mit Kindern ist. Nicht nur sie werden geistlich daran wachsen!