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Sonntagsschule – Kindergottesdienst – Kinderstunde – je nach Gemeinde wirst du auf verschiedene Namen für dasselbe stoßen: Eine spannende, schöne und wertvolle Zeit in Gemeinschaft mit einer Gruppe von Kindern. Viele Erwachsene denken noch heute gerne an die lustigen Aktionen und fesselnden Andachten zurück. Vielleicht geht es dir da ähnlich?
Natürlich sollen die Kinder nicht nur schöne Erinnerungen, sondern vor allem die gute Nachricht von Jesus mitnehmen. Ein Stapel Kinderbibeln und Papier mit Stiften reichen da nicht aus. Die Kinder brauchen dich als liebevolle Bezugsperson, die für sie da ist: Wenn’s lustig zugeht und genauso, wenn die Tränen fließen. Sie werden spüren, dass du dich leidenschaftlich für sie einsetzt und die gemeinsame Zeit liebevoll vorbereitest.
Doch welche Mitarbeiter in der Sonntagsschule kennt es nicht? Manchmal fehlt einfach die springende Idee, was du mit den Kindern machen könntest. Kreativ, unterhaltsam und zugleich prägend soll es sein.
Hier sind deshalb 34 Ideen für deinen Kindergottesdienst. Du findest hier Inspirationen für drinnen und draußen, für jede Jahreszeit, für fünf Minuten für eine ganze Einheit und für ein größere Projekte.
Alle Vorlagen, die du für die jeweiligen Vorschläge brauchst, findest du bei der jeweiligen Idee kostenlos zum Downloaden. Viel Spaß bei der Umsetzung.
5 Icebreaker für einen gelungenen Kigo Start
1. Bewegungsspiele für draußen
Rennen, verstecken, toben – Kinder sind Experten, wenn es um Bewegung geht. Drei rasante Spiele haben wir hier für dich zusammengefasst. Die Spiele selbst haben noch keinen biblischen Bezug. Das ist auch gar nicht das Ziel: Sondern die Kinder sollen sich ordentlich auspowern, um später leichter aufnahmefähig zu sein. Mit dabei sind der Klassiker „Feuer, Wasser, Blitz“ sowie „Rübenziehen“ und „Klorolle abwickeln.“

Feuer, Wasser, Blitz
Kinder rennen zu Musik frei herum. Bei Musikstopp ruft der Betreuer einen Begriff – die Kinder reagieren entsprechend. Wer als Letzter reagiert, macht eine Strafaufgabe (z.B. 10 Liegestütze).
- Feuer = paarweise zum Notausgang laufen
- Wasser = auf erhöhten Punkt klettern
- Blitz = klein auf den Boden hocken
- Sturm = irgendwo festhalten
Rübenziehen
Ein oder zwei Kinder sind Hasen, alle anderen sind Rüben. Die Rüben legen sich bäuchlings im Kreis auf den Boden und verhaken ihre Arme fest mit den Nachbarn. Der Hase sucht sich eine Rübe aus und zieht sie an den Füßen heraus – die Rüben halten kräftig dagegen. Gelingt es dem Hasen, wird die gezogene Rübe ebenfalls zum Hasen und hilft beim Herausziehen der nächsten Rüben. Die letzten beiden Rüben, die noch im Kreis liegen, gewinnen.
Klorolle abwickeln
Ein Betreuer läuft langsam los und wickelt dabei eine Klopapierrolle ab. Die Kinder steigen nacheinander in die Schlange ein und halten das Papier fest, bis alle dabei sind. Der Betreuer führt den langen Zug über Hindernisse zu einem Ziel. Dort angekommen, rollt die Gruppe das Papier gemeinsam wieder auf. Gewonnen wird, wenn das Papier am Ende unversehrt und ohne Einreißen wieder aufgewickelt ist.
2. Puppentheater selbst gemacht
Langeweile bei Regenwetter? – Nicht bei euch! Wie wäre es, den Regen gleich für das Thema zu nutzen? Was wäre passender, als von Noah und der Arche zu erzählen? Bestimmt habt ihr einige Stofftiere in der Gemeinde (oder du kannst vorab welche ausleihen). Wenn genug Zeit ist, könnt ihr auch gemeinsam Handpuppen basteln, um die Geschichte damit nachzuspielen.
Dabei bekommt jedes Kind bekommt ein Tier für das Theater. Wenn nur wenige Kinder da sind, gern auch wei. Oder ihr seid sehr viele, dann könnt ihr Tiere doppelt besetzen. Wird ein Tier genannt, macht das Kind mit der Puppe die passenden Bewegungen und Geräusche.
Eine Bastelvorlage findest du hier. Ebenso einen beispielhaften Text, mit dem du die Geschichte erzählen und mit den Kids nachspielen kannst:
3. Lobpreis für Kinder
In vielen Kinderkirchen ist Musik längst etabliert. Vielleicht bezeichnest du dich aber selbst nicht als musikalisch. Du spielst kein Instrument und hast dich daher bisher nicht dran getraut. Hier kannst du dir mit CDs oder einer Spotify Playlist selbst helfen. Ein schönes Beispiel ist „Feiert Jesus! Kids“ aus dem SCM-Verlag. Hierzu und auch von anderen Anbietern findest du Liederbücher, CDs und Musikvideos. Singt die Lieder gemeinsam und bringt Bewegung ins Spiel. Den Kindern wird es gefallen, zum Gesang auch zu zeigen, dass Gott „bärenstark“ ist.
4. Spontantheater mit Pantomime
Je nach Wetter könnt ihr drinnen oder draußen spielen. Nimm einige Bibelgeschichten zur Hand, die die Kinder bereits kennen. Das können Klassiker wie Noah und die Arche, Mose und der brennende Dornbusch oder Daniel in der Löwengrube sein. Auch einige Gleichnisse, etwa vom barmherzigen Samariter oder dem Ackerbauern bieten sich an.
Teile die Kinder in Zweiergruppen ein. Je nach Kreativität deiner Gruppe kannst du vorher Geschichten auf Kärtchen schreiben oder sie selbst aussuchen lassen. Eine Zweiergruppe wählt eine Geschichte aus, ohne dass die anderen wissen, welche: durch Ziehen oder kurzes Absprechen. Dann spielen sie es als Pantomimen im Theater vor. Wer von den Zuschauern die Geschichte erkennt, klatscht einmal laut und darf dann sprechen. Wurde falsch geraten, geht es weiter. Wer richtig rät, ist mit seinem Partner für die nächste Runde dran.

5. Rasantes Rekordequiz
Dieses Spiel könnt ihr ebenfalls drinnen oder draußen spielen. Du brauchst lediglich drei Schilder, jedes groß mit einem Buchstaben beschriftet: A, B und C. Leg die Schilder in verschiedene Ecken des Raumes oder draußen einfach etwas weiter auseinander. Lies eine Frage laut vor. Dann laufen die Kinder erst mal wild durcheinander.
Nach einer Weile zählst du laut: „1, 2, 3 – letzte Chance vorbei!“ Währenddessen eilt jedes Kind zu der Antwort, die es für richtig hält. Wer richtig steht, erhält einen Punkt. Und wer am Ende die meisten Punkte hat, gewinnt. Wenn du möchtest, kannst du dir einen kleinen Preis für den Gewinner ausdenken. Passende Fragen für das Quiz kannst du hier herunterladen:
10 Ideen für Bibelgeschichten in der Sonntagsschule
6. Thema: Gott ruft Samuel
Samuel ist ein großartiges Vorbild, um zu zeigen, wie Kinder im Glauben wachsen können. In 1. Samuel 3 lesen wir die Geschichte, wie Gott den jungen Samuel ruft. Das, was in dieser Nacht geschah, war sehr wichtig für Samuels geistliches Wachstum.
Wenn du die Geschichte erzählst, könntest du den Kindern die folgenden drei Gedanken vermitteln:
- Gott nimmt Kinder ernst und will Gemeinschaft mit ihnen haben.
- Gott möchte schon zu Kindern durch sein Wort, die Bibel, reden.
Auch wenn wir Gottes Stimme nicht unbedingt so direkt hören wie Samuel, will er durch die Bibel zu uns sprechen. Und wir können antworten, zum Beispiel indem wir beten. - Gott hilft Kindern, die Bibel mehr zu verstehen und ihn besser kennenzulernen.
Durch Eli wusste Samuel, dass Gott es ist, der ihn ruft und was er zu antworten hatte. Erwachsene können Kindern dabei helfen, Gott besser kennenzulernen.
Wir haben für dich eine Anleitung für eine 3D-Karte vorbereitet, um das Ganze für die Kinder greifbar zu machen. So bleibt es garantiert in Erinnerung!
7. Thema: David gegen Goliath (mit Bastelaktion: Minispiele mit Steinen)
In 1. Samuel 17 lesen wir die Geschichte von David und Goliath. Goliath war ein riesiger, gefährlicher Soldat. Niemand traute sich, gegen ihn zu kämpfen, weil alle Angst vor ihm hatten. David war jung, ohne Kampfausbildung und nur mit Schleuder und fünf Steinen ausgerüstet – aber er vertraute ganz auf Gott. Mit einem einzigen Stein besiegte er Goliath. Davids Leben zeigt: Auf Gott ist immer Verlass.
Als Einstieg kannst du den Kindern einen Speer (z. B. auf einem Bild) und einen flachen Stein zeigen und fragen:
„Was würdet ihr nehmen, wenn ihr gegen einen sehr gefährlichen Feind kämpfen müsstet?“
Anschließend kannst du die Geschichte erzählen und z. B. diese Fragen stellen:
- Was war das Problem mit Goliath – warum kämpfte keiner der Soldaten gegen ihn?
Er war sehr groß und stark. Alle hatten Angst vor ihm. - Warum traute sich David, gegen Goliath anzutreten?
David verließ sich auf Gott. Mit seiner Hilfe hatte er schon Bären und Löwen besiegt. - Wie hat David Goliath besiegt?
Er benutzte das, was ihm vertraut war: Ein einfacher Stein und eine Schleuder – und Gottes Hilfe.
Das kannst du den Kindern mitgeben:
David war nicht stärker als die Soldaten aus seinem Volk. Er hatte nicht einmal eine Kampfausbildung und nur eine Schleuder mit fünf Steinen. Aber David vertraute Gott. Mit Gottes Hilfe konnte er schaffen, was ihm allein unmöglich gewesen wäre. Und sein ganzes Leben zeigt: Auf Gott ist immer Verlass!
Auch ihr Kinder könnt Gott vertrauen. Auf ihn ist immer Verlass. Wenn ihr ihm vertraut, könnt ihr erfahren: Gott lässt euch nie im Stich!
Dazu passt diese Bastelidee: 6 in 1 – Minispiele mit Steinen

Hier findest du eine Anleitung, wie du mit den Kindern aus Stoff, Textilfarbe und Steinen mehrere kleine Minispiele für unterwegs basteln kannst.
8. Thema: Daniel und seine Freunde
Das Thema ist immer aktuell, bietet sich jedoch besonders für den Schulstart an. Viele Kinder kommen jetzt in eine neue Klasse oder Schule: So gesehen in die Fremde. Da ist es durchaus passend, ihnen von Daniel und seinen Freunden in Babylon zu erzählen. Auch für Kinder, die Gott noch nicht kennen, ist das in dieser Zeit gut greifbar.
Erzähle den Kindern die Geschichte aus Daniel 1. Dabei könntest du erklären, dass Gott nicht wollte, dass Daniel dieses Fleisch isst, das alle anderen Männer ganz selbstverständlich aßen. Daniel sollte von Anfang an wichtiger nehmen, was Gott sagt, als das, was Menschen sagen, und sich mit seiner Hilfe trauen, manches anders zu machen als alle anderen. Er sollte lernen, nicht automatisch alles zu machen, was gut bei den anderen ankommt, sondern selbst Entscheidungen treffen, die Gott gefallen.
Folgende Fragen könntest du den Kindern stellen:
- Habt ihr schon einmal eine Situation erlebt, in der sich alle gleich verhalten haben? Ihr selbst wusstet aber, dass Gott möchte, dass ihr nicht mitmacht – was dann? (z. B. jeder nimmt so viel vom Essen, dass der Letzte wahrscheinlich nur noch wenig bekommt; alle lachen über einen Spruch, der jemand anderen verletzt; alle schreiben ab beim Vokabeltest; …)
- Wie hat Daniel in so einer Situation reagiert? (Er traf eine feste eigene Entscheidung in seinem Herzen; er redete freundlich mit dem Kämmerer; er schlug eine Alternative vor.)
- Woher hatte Daniel diesen Mut, nicht bei allem mitzumachen? (Er vertraute Gott in allen Bereichen (sogar beim Essen!) und erlebte so immer wieder: Gott hilft mir! Er hilft mir vor allem dann, wenn ich allein etwas nicht mitmache und mich ganz auf IHN verlasse, statt auf die Meinung der anderen.)
Mit diesen Fragen könntest du den Kindern vermitteln:
Gott möchte, dass wir mutig nicht mitmachen, wenn wir in unserem eigenen Herzen genau wissen, dass Gott diese Sache nicht gefällt.
Gott möchte uns dabei helfen. Er lässt uns nicht allein, wenn wir nicht mitmachen, auch wenn alle anderen Kinder dabei sind und wir uns erst mal allein fühlen. Daniel hat er z. B. dadurch geholfen, dass der Kämmerer Daniel mochte und ihn unterstützt hat und dass Daniel später auch ohne dieses Fleisch am allergesündesten aussah! Gott liebt mutigen Gehorsam und belohnt gern!
9. Thema: Jona und der große Fisch
Nach der Arche Noah gehört Jonas Geschichte womöglich zu den bekanntesten Geschichten aus dem Alten Testament – auch bei Kindern, die nicht aus einem christlichen Umfeld kommen.
Das Buch Jona ist nur kurz: Ihr könnt es vollständig gemeinsam lesen und darüber ins Gespräch kommen. Die Kinder entdecken darin Gottes unglaublich großes Mitleid mit den Menschen – und dass er gerne jeden retten möchte.
Nachdem ihr den Text gemeinsam gelesen habt, könnt ihr zum Beispiel über folgende Fragen ins Gespräch kommen:
- Warum ist Jona vor Gott geflohen? (Er hatte Angst vor der Reaktion der Leute und er empfand Gottes Handeln als ungerecht.)
- Kann man vor Gott davonlaufen? (Selbst auf dem weit entfernten Schiff und tief unten im Bauch des Fisches war Gott da! Gott ist immer an unserer Seite!)
- Kennst du das, dich ungerecht behandelt zu fühlen? (Sicher wird den Kindern einiges einfallen. Geh feinfühlig darauf ein. Und antworte ihnen, dass Menschen Fehler machen und nach ihren eigenen Vorstellungen gerecht handeln. Aber Gott macht keine Fehler und wird dich nie ungerecht behandeln! Auch wenn wir ihn manchmal nicht verstehen.)
Du kannst dieses Gespräch als Anregung nehmen, den Kindern Gottes Barmherzigkeit zu erklären: Gott sieht alles, was wir tun. Er hat einen Plan für unser Leben. Er ist gerecht und barmherzig. So sollen wir uns auch anderen gegenüber verhalten.
Bastelidee zu Jona
Die Aktion ist dieses Mal ganz einfach: Ihr faltet gemeinsam Papierboote. Darauf schreibt ihr Bibelverse und Gedanken, die euch aus der Geschichte wichtig geworden sind. Wenn ein Bach oder Teich in der Nähe ist, könnt ihr sie dort schwimmen lassen. Aber auch Regentonnen, Pools oder große Wannen können euch als Gewässer dienen.
Als Material braucht ihr lediglich DIN A4-Papier (gerne in verschiedenen Farben) und Stifte. Eventuell kann ein Lineal helfen, die Linien leichter zu falten. Hier siehst du, wie es gemacht wird:

Bemalt und beschreibt die Boote mit allem, was euch aus der Geschichte wichtig geworden ist. Welches Boot schwimmt am längsten? Was passiert, wenn ihr in seiner Nähe Wellen macht? In welche Richtung treiben die Boote?
Wenn ihr ganz viel Zeit und einige Figuren habt, könnt ihr die Geschichte sogar nachspielen.
10. Thema: Mobbing! Wie steht Gott dazu?

Mobbing betrifft fast jedes Kind irgendwann in seiner schulischen Laufbahn: Als Opfer, Täter oder Beobachter. In dieser Einheit können Kinder dafür sensibilisiert werden und Gottes Perspektive kennenlernen. – Um für das Thema im Alltag gewappnet zu sein. Vielleicht weißt du von einem Kind, das in der Schule gemobbt wird. Dann empfehlen wir dir, außerhalb des Kinderstundenrahmens einmal seine Eltern anzusprechen. Vielleicht kannst du bei der Lösung behilflich sein.
Die Kernaussage an jedes Kind darf sein: „Nicht, was andere Menschen über dich denken, zählt. Sondern wie Gott dich sieht! Du bist Gottes geliebtes Geschöpf, das er genau so wollte, wie du bist. Für dich ist Jesus sogar in den Tod gegangen, so sehr liebt er dich!“ Sieh dir sehr gerne unsere Anregungen an, die das Thema veranschaulichen können.
Hier findest du 3 Spiele passend zum Thema „Gemeinsam gegen Mobbing“:
All diese Spiele können eine hilfreiche Anregung sein, um Kinder für das Thema Mobbing zu sensibilisieren. Nutze die Gelegenheit, mit ihnen nicht nur über die psychologischen Faktoren zu reden, sondern lenke das Gespräch auch auf Jesus. Wie ging er mit Außenseitern um? Er besuch[1]te sie, heilte sie, liebte sie. Er kümmerte sich genau um diejenigen, die von allen anderen nur belächelt und ausgegrenzt wurden. Jesus mobbte niemanden und sah auch nicht tatenlos zu, wenn jemand von anderen gemobbt wurde. Er stellte sich ganz klar auf die Seite der Verspotteten. Damit war, ist und bleibt er das beste Vorbild!
11. Thema: Der Gelähmte aus Markus 2,1-12
In Markus 2,1–12 lesen wir davon, wie mehrere Menschen einen Gelähmten zu Jesus bringen wollten – doch sie kamen nicht durch. Die vier Leute, die den Gelähmten trugen, gaben nicht auf und deckten sogar ein Hausdach ab. Es steht nicht genau in der Bibel, in welcher Beziehung diese Personen zu dem Gelähmten standen. Aber ob sie nun gute Freunde oder Verwandte waren, in jedem Fall kann man viel über Freundschaft und Zusammenhalt lernen.
Nachdem du die Geschichte erzählt hast, könntest du folgende Fragen stellen:
- Was wollten die vier, die den Gelähmten trugen, erreichen?
- Was hat es die Männer gekostet?
- Wie erreichten sie ihr Ziel?
So kannst du die Botschaft veranschaulichen:
Ein Kind legt sich auf eine Decke. Ein anderes Kind soll versuchen, es zu transportieren, dann zwei und am Ende vier Kinder. Es wird deutlich: Je mehr Helfer anpacken, desto leichter wird es.
Das könntest du den Kindern weitersagen:
Die Vier, die den Gelähmten trugen, wollten ihm wirklich helfen. Sie (wussten und) glaubten/vertrauten, dass nur Jesus ihm helfen kann. Sie gaben alles, um ihn zu Jesus zu bringen. Dabei hielten sie fest zusammen. Einer allein hätte es nie geschafft, den Gelähmten das ganze Stück zu tragen oder ihn durch das Dach zu lassen.
Auch ihr (Kinder) schafft mehr, wenn ihr zusammenhaltet und euch umeinander kümmert. Jesus freut sich, wenn ihr einander helft und gemeinsam überlegt, wie ihr Freunde, die ihn noch nicht kennen, zu ihm bringen könnt. Vertraut auf Jesus, er will euch helfen.
Weiterführende Idee: eine Freundschaftsolympiade
Sport und Spiel gehören zu den besten Übungsplätzen für echten Teamzusammenhalt. Passend zur Geschichte kannst du also mit einer Olympiade Freundschaften der Kinder untereinander stärken – und geistlich daran anzuknüpfen. Die Anleitung für die konkreten Stationen und die Punktewertung kannst du hier herunterladen:

12. Thema: Auf Pause drücken (Johannes 15,5)
Durststrecken kommen immer mal wieder. Manchmal hast du dich einfach übernommen oder die Ideen haben aufgehört zu sprudeln. Das ist nicht unbedingt wünschenswert: Darüber zu reden, ist aber ehrlich. Schließlich kennen Kinder diese Situationen auch. Auch sie stehen oft unter Leistungsdruck. Statt dich unter Druck zu setzen, gönn doch eurer Gruppe einfach mal eine gemeinsame Auszeit.
Jesus sagt: „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun.“ (Johannes 15,5) Sprecht über diesen Vers und überlegt, wie ihr im Alltag zur Ruhe kommen könnt. Eine sehr entspannende Aktivität kann für so eine Einheit übrigens Drachensteigen sein (vor allem im Herbst). Hier gibt es kein „höher, schneller, weiter“ – sondern Freude an den bunten Drachen und gute Gemeinschaft.
Eine Bastelanleitung für den Drachen kannst du hier herunterladen:
13. Thema: Einen Unterschied machen
Als Christen sollen wir in der Welt einen sichtbaren Unterschied machen – dazu sind wir von Gott berufen! Doch was bedeutet das eigentlich für unser Leben ganz persönlich? In 2. Chronik 12,8 steht: „Doch sollen sie ihm untertan sein, damit sie erfahren, was es bedeutet, mir zu dienen, oder den Königreichen der Länder zu dienen!“
Diese Worte lässt Gott Salomos Nachfolger Rehabeam ausrichten, nachdem er sich von ihm abgewendet hatte. Diese Andacht ist eine gute Möglichkeit, die Aktualität des Alten Testaments zu betonen: Was dort steht, ist für uns heute wichtig.
Vertiefende Spielidee
Für das Spiel zu diesem Thema braucht ihr nur:
- Euch selbst
- Etwas platz
Die Kinder gehen oder rennen eine Weile lang umher – entweder im ganzen Raum oder draußen in einem vorher abgesprochenen Bereich. Du hast eine Mütze in der Hand, die du zu einem von dir gewählten Zeitpunkt einem Spieler aufsetzt. Von da an müssen alle Kinder genau das nachmachen, was dieser Spieler macht. Wer will, kann dem Träger die Mütze vom Kopf nehmen und sich selbst aufsetzen – er soll sich nicht dagegen wehren. Dann machen alle dem neuen Kind alles nach. Je nach Gruppengröße kannst du gern nach einer Weile weitere Mützen ins Spiel bringen. Dann darf sich jeder Spieler ohne Mütze aussuchen, welchem Mützenträger er folgen will.
Mit einigen Fragen kannst du die Kinder ermutigen, über das Erlebte nachzudenken:
- War es schwer, das zu tun, was ein anderer tut? Warum war das keine echte Herausforderung?
- Wie fandest du es, als alle anderen plötzlich dasselbe getan haben wie du? Wie ging es dir dabei?
- Jesus wünscht sich von uns nicht, dass wir anderen Menschen alles nachmachen. Wir sollen den Unterschied machen im Alltag. Das ist auf jeden Fall eine Herausforderung! Wo kannst du in dieser Woche einen Unterschied machen?
Diese Andacht widmet sich weniger der gezielten Besprechung einer Bibelpassage, sondern mehr dem Leben als Christ. Du kannst selbstverständlich gerne weitere Bezüge zu Bibeltexten herstellen. – Ganz wie es für die Situation gut passt.
14. Thema: Lieblingsgeschichten
Hier ist viel Platz für kreativen Freiraum, denn die Kinder sind beim Thema gefragt! Teil sie in Gruppen von zwei bis drei Kindern ein. Wenn sehr viele Kinder da sind, auch mehr. Aber die Konzentration ist meist in kleinen Gruppen besser. Jede Gruppe bekommt etwas Zeit, sich gemeinsam für eine Lieblingsgeschichte aus der Bibel zu entscheiden. Das kann eine bekannte Schlüsselgeschichte aus dem Alten Testament, ein Gleichnis oder etwas anderes sein.
Die Kinder dürfen völlig frei entscheiden. Unterstütze sie nur, wenn sie sich sehr schwer mit der Auswahl tun oder die Bibel noch wenig kennen. Stimmt euch über die getroffene Auswahl ab, damit sich dieselbe Geschichte nicht zu oft wiederholt. Wenn eine doppelt vorkommt, ist das aber auch nicht schlimm. Dann bekommen die Kinder 20-30 Minuten Zeit zur Vorbereitung. Ziel ist, die Bibelgeschichte für die anderen zu präsentieren.
Das kann als Theaterstück mit Kostümen sein. Es kann eine Fotostrecke sein. Es kann ein Puppentheater sein. Oder auch ein Video. Vieles ist möglich und hängt nur davon ab, was ihr in der Abstellkammer findet oder mitgebracht habt. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt! Plane die Zeit so, dass alles noch am selben Sonntag präsentiert werden kann.
15. Thema: Jesus
Hier wollen wir nicht zu konkret anleiten, denn du kennst das Evangelium durch und durch. Wir wollen dich ermutigen, dir mit den Kindern bewusst Zeit zu nehmen für die Kernfragen. Obwohl die meisten im christlichen Elternhaus aufwachsen, kannst du nicht alles automatisch voraussetzen. Die Herzenshaltung wird immerhin auch in guter Gemeinschaft mit verschiedenen Bezugspersonen geformt: Zu denen gehörst du auch!
Deshalb plane immer mal Zeit ein, um konkret den Fragen der Kinder zu begegnen. Was bedeuten eigentlich all diese Begriffe? Sündenfall, Errettung, Gnade, … Wie bist du als Christ eigentlich anders als andere Menschen? Was bedeutet Bekehrung wirklich? Du wirst staunen über die Perspektiven der Kinder. Plane bewusst gemeinsame Gebetszeit mit ein.
Gib den Kindern etwas mit, das hilft, sich an das Gelernte und Vertiefte zu erinnern: Je nach Alter können das Notizen, gemalte Bilder oder kleine Basteleien sein. Vielleicht wird es ja für das ein oder andere Kind zur Ermutigung, selbst das Evangelium weiterzugeben.
5 Originelle Ideen für besondere Anlässe
16. Interaktive Andacht zu Ostern

Ostern ist der Inbegriff des Evangeliums und muss gefeiert werden! Mit dieser Andacht kannst du die biblische Botschaft eindrücklich veranschaulichen. Für Kinder mit wenigen Vorkenntnissen ist sie daher besonders gut geeignet. Da du außerdem nur ein Blatt Papier und eine Schere dafür brauchst, lässt sie sich auch ganz spontan umsetzen, wenn sich in deiner Alltagsmission eine passende Situation ergeben sollte.
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Mehr Informationen1. Vertiefung zu Ostern
Wenn du mehr Zeit für vertiefende Aktionen hast, kannst du im Anschluss die Kinder noch das leere Grab basteln lassen. Die Vorlage dafür kannst du hier herunterladen:
- Schneidet entlang der gestrichelten Linie, sodass sich das Grab öffnen und schließen lässt.
- Schneidet die zweite Seite mit dem unvollständigen Bibelvers aus und klebt darauf das Grab. Öffnet man das Grab, sollte der Vers das Grab ausfüllen.
- Klebt das Kreuz neben das Grab.
2. Vertiefung zu Ostern
Die Kinder müssen die fehlenden Elemente des Bibelverses finden. Du könntest die Wörter aufschreiben und im Raum verstecken oder ein kurzes Quiz erstellen. Die fettgedruckten Elemente müssen gefunden und aufgeschrieben werden:
Er ist nicht hier, denn er ist auferstanden. Matthäus 28,6a
Am Schluss könntest du den Kindern folgende Fragen stellen:
- Wisst ihr, warum Jesus überhaupt gestorben ist?
- Was ist damit gemeint, dass Jesus „nicht hier“, sondern auferstanden ist? (Jesus ist nicht mehr im Grab – er ist nicht mehr tot.)
- War nicht ein schwerer Stein vor dem Grab?
- Haben die Wachen am Grab etwas von der Auferstehung mitbekommen?
- Ist Jesus dann irgendwann später trotzdem gestorben? Oder lebt er sogar noch?
Letztendlich bleibt es ganz dir überlassen, wie tief du mit den Kindern in das Thema Ostern einsteigen möchtest. Je nach Gruppe und Kenntnisstand der Kinder kann es sehr unterschiedlich aussehen. Unser Vorschlag ist, dich am Alter der Kinder zu orientieren. Jüngeren Kindern könntest du möglichst verständlich erklären, dass Jesus nicht tot geblieben ist. Er lebt auch heute noch. Und er bietet uns an, zu ihm zu kommen. Bei älteren Kindern könntest du noch tiefer gehen: Jesus hat den Tod besiegt. Er ist für unsere Sünde am Kreuz gestorben. Er ist nicht tot geblieben, sondern lebt. Wer ihm glaubt, wird auch ewiges Leben haben
17. Geschenke zum Muttertag
Der Muttertag ist immer sonntags, da bietet sich eine kleine Aktion mit den Kindern an. Bereitet in der Sonntagsschule kleine Geschenke für die Mütter der Gemeinde vor. Überlegt gerne, ob ihr die Aktion auf alle erwachsenen Frauen ausweiten wollt. Viele übernehmen schließlich auch eine Art geistlicher Mutterschaft für andere. Ihr könnt etwas Kleines basteln, Karten schreiben oder vorab Rosen besorgen. Im Gottesdienst gibt es dann eine Zeit, zu der die Kinder hereinkommen und die Geschenke verteilen. Gerne auch mit einem gemeinsam gesungenen Lied.
PS: Ihr könnt eine vergleichbare Aktion natürlich auch anlässlich des Vatertags machen, um den Männern eine besondere Freude zu bereiten.
18. Früchte zu Erntedank
Auch das Erntedank-Fest wird in vielen Gemeinden gerne gefeiert. Vielleicht gehört deine ja dazu? Traditionell werden geerntete Früchte mitgebracht und für den Gottesdienst in der Gemeinde ausgestellt. Manche Gemeinden spenden das Mitgebrachte anschließend an die Tafel oder andere Hilfsorganisationen. Eine tolle Idee, finden wir!

Im Kindergottesdienst kannst du das Thema aufgreifen und ergänzen. Die Kinder können Obst und Gemüse für eure gemeinsame Zeit mitbringen. Mit scharfen Messern, guten Schneidebrettchen und jeder Menge Fantasie könnt ihr echte Kunstwerke daraus gestalten – und gemeinsam essen. Am besten esst ihr eure Kunstwerke nach einem Foto zügig auf, sonst trocknet das Obst und es entstehen braune Stellen. Etwas verzögern könnt ihr den Prozess, wenn ihr die Schnittkanten dünn mit Zitronensaft bestreicht.
Erntedank taucht nicht unmittelbar in der Bibel auf. Dennoch eignen sich verschiedene Bibelstellen, um sich dem Thema zu widmen. Wie wäre es, wenn ihr gemeinsam Psalm 104 lest und darüber ins Gespräch kommt? Schließt mit einer Gebetszeit ab, die gezielt Dankesanliegen aufgreift.
19. Gemeinsame Weihnachtsfeier
Ob zu Heiligabend oder an einem Sonntag in der Adventszeit: Weihnachten ist ein wichtiges und schönes Thema – nicht nur für Kinder. In eurer Weihnachtsfeier könnt ihr Waffeln backen oder ein kleines Buffet aufbauen, zu dem jedes Kind etwas mitbringt. Wenn es die Zeit erlaubt, ist auch gemeinsames Plätzchenbacken ein Highlight.
Die Weihnachtsgeschichte darf natürlich nicht fehlen: Lest sie gemeinsam und sprecht darüber. Gerne auch in kürzeren Abschnitten über die Adventszeit verteilt, wenn ihr tiefer ins Thema eintauchen wollt. Und welcher Anlass bietet sich besser an als Weihnachten für den Spieleklassiker „Reise nach Jerusalem“.

Spielregeln für „Reise nach Jerusalem“:
Rücken an Rücken werden zwei Stuhlreihen aufgestellt. Gestartet wird mit einem Stuhl weniger, als Kinder mitspielen. Du spielst weihnachtliche Musik ab und die Kinder laufen oder rennen (je nach Platzangebot) um die Stuhlreihen herum. Ohne Ankündigung stoppst du die Musik und jedes Kind sucht eilig einen Sitzplatz. Das Kind, das keinen bekommt, scheidet aus. Ein Stuhl wird weggenommen und die nächste Runde beginnt. Wer am Ende den Wettkampf um den letzten Stuhl für sich entscheidet, gewinnt das Spiel.
20. Mit Gott durchs neue Jahr: Geburts- und Feiertagskalender basteln
Was kann ein Kalender mit Jesus zu tun haben? Kalender zeigen zwei Perspektiven: den Überblick über das gesamte Jahr und die Detailansicht jedes einzelnen Tages.
Sowohl im Alltag als auch über das ganze Jahr hinweg werden Kinder mit viel Neuem konfrontiert. Aber oft leben sie auch einfach im Hier und Jetzt, ohne sich wirklich Gedanken über die Zukunft zu machen. Doch egal wann und egal in welcher Situation: Gott ist immer da. Und er möchte schon jetzt Zeit mit jedem Einzelnen verbringen.
Auf ihn können wir uns immer verlassen. Er weiß nicht nur, was im Jahr passieren wird, sondern er weiß auch, worüber wir uns heute freuen oder ärgern. Mit ihm kann jeder Tag zu etwas Besonderem werden; nicht nur Geburtstage, Ferien oder Feiertage. Weitere, allgemeine Ideen: Mit Gott durchs neue Jahr Diese Botschaft kannst du nutzen, um die Kinder zu ermutigen, Jesus alles zu sagen. In der Schule, beim Spielen oder Schlafengehen – egal wann und egal wo.
Diesen Bibelvers könntest du beispielsweise mit ihnen besprechen:
„Ich aber rufe zu Gott, und der Herr wird mir helfen. Abends, morgens und mittags will ich beten und ringen, so wird er meine Stimme hören.“ (Psalm 55,17–18)
Nun könntest du konkrete Fragen stellen:
- An wen richtet sich der Schreiber dieser Verse?
- Was wird Gott machen, wenn wir uns an ihn wenden?
- Können wir immer zu Gott kommen?
Das könnte die Kernbotschaft sein:
In den Versen wird deutlich, dass Gott uns hört, uns helfen möchte und auch helfen kann. Wir dürfen ihm ganz ehrlich sagen, wie es uns geht. Dabei sind wir auf keine Zeit beschränkt. Wir dürfen immer zu ihm kommen. Wir wollen auch dich dazu ermutigen, für die Kinder ganz konkret zu beten, dass sie Gott im Alltag erleben. Dafür könnte es dir vielleicht helfen, die Geburtstage der Kinder als „Sprungbrett“ zu nutzen, um im Gebet an sie zu denken.
Bastelanleitung für den Kalender
Je nach Größe der Gruppe können einzelne Kinder oder auch Kleingruppen immer ein oder mehrere Kalenderblätter kreativ gestalten.
Bei der Gestaltung der Kalenderblätter kann den Kindern viel Freiheit gegeben werden. Allerdings bieten die Monate – je nach Jahreszeit – oft gute Möglichkeiten, etwas Passendes dazu zu basteln oder zu malen.
Als Bastelmaterialien könnt ihr viele verschiedene bunte Blätter, Stifte oder auch Dinge wie Watte (für den Schnee), buntes Klebeband oder Sand nutzen. Um den Kalender aufzuhängen, könnt ihr eine Klammer nutzen, die an der Wand befestigt werden kann. Eine weitere Möglichkeit wäre eine lange Schnur, an der ihr die Blätter mit kleinen Wäscheklammern befestigt. So sind alle Kunstwerke gleichzeitig zu sehen.Falls ihr die Kalenderblätter später übereinander heften wollt, müsst ihr darauf achten, dass sie nicht zu dick werden.
Ideen für die Kalenderseiten
- Bild aus Finger-/Handabdrücken
- Gestaltung passend zu den Geburtstagskindern des Monats (Collage mit entsprechenden Bildern/Steckbrief)
- Bilder aus Zeitschriften ausschneiden und aufkleben
- bunte Blätter basteln und daraus eine Baumkrone gestalten
- Strandbild mit echtem Sand
Für den Kalender haben wir euch freie Seiten mit einem Kalendarium gestaltet.
Vertiefungsvorschlag
Was kann ein Kalender mit Jesus zu tun haben? Kalender zeigen zwei Perspektiven: den Überblick über das gesamte Jahr und die Detailansicht jedes einzelnen Tages.
Sowohl im Alltag als auch über das ganze Jahr hinweg werden Kinder mit viel Neuem konfrontiert. Aber oft leben sie auch einfach im Hier und Jetzt, ohne sich wirklich Gedanken über die Zukunft zu machen. Doch egal wann und egal in welcher Situation: Gott ist immer da. Und er möchte schon jetzt Zeit mit jedem Einzelnen verbringen.
Auf ihn können wir uns immer verlassen. Er weiß nicht nur, was im Jahr passieren wird, sondern er weiß auch, worüber wir uns heute freuen oder ärgern. Mit ihm kann jeder Tag zu etwas Besonderem werden; nicht nur Geburtstage, Ferien oder Feiertage. Weitere, allgemeine Ideen: Mit Gott durchs neue Jahr Diese Botschaft kannst du nutzen, um die Kinder zu ermutigen, Jesus alles zu sagen. In der Schule, beim Spielen oder Schlafengehen – egal wann und egal wo.
Diesen Bibelvers könntest du beispielsweise mit ihnen besprechen:
„Ich aber rufe zu Gott, und der Herr wird mir helfen. Abends, morgens und mittags will ich beten und ringen, so wird er meine Stimme hören.“ (Psalm 55,17–18)
Nun könntest du konkrete Fragen stellen:
- An wen richtet sich der Schreiber dieser Verse?
- Was wird Gott machen, wenn wir uns an ihn wenden?
- Können wir immer zu Gott kommen?
Das könnte die Kernbotschaft sein:
In den Versen wird deutlich, dass Gott uns hört, uns helfen möchte und auch helfen kann. Wir dürfen ihm ganz ehrlich sagen, wie es uns geht. Dabei sind wir auf keine Zeit beschränkt. Wir dürfen immer zu ihm kommen. Wir wollen auch dich dazu ermutigen, für die Kinder ganz konkret zu beten, dass sie Gott im Alltag erleben. Dafür könnte es dir vielleicht helfen, die Geburtstage der Kinder als „Sprungbrett“ zu nutzen, um im Gebet an sie zu denken.
3 Kulinarische Highlights
21. Backen mit der Bibel
Gottes Wort steckt voller Leben, Wunder und Details. Aber wusstest du, dass man darin auch Anleitungen zum Kuchenbacken finden kann? Dieser Tipp bietet einen lockeren Zugang auch zu schwierigeren Stellen im Alten Testament. Und die Kinder werden fit darin, Bibelstellen schnell zu finden. Viel Spaß und guten Appetit!
22. Gemeinsames Frühstück
Vielleicht ist ein kleines Frühstück ohnehin Bestandteil eurer Kinderstunde. Dann könnt ihr euch gelegentlich bewusst ausführlicher Zeit dafür nehmen. Wie wäre es, wenn jedes Kind etwas Besonderes mitbringt? Oder ihr einmal die Gemeinde zu euch in die Sonntagsschule einladet und bewirtet?
Dieser kleine Tipp lässt sich das ganze Jahr über immer mal wieder einstreuen. Gemeinsames Essen eignet sich perfekt, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Du kannst selbstverständlich ein biblisches Thema einbauen – oder die Gelegenheit nutzen, deine anvertrauten Kinder besser kennenzulernen. Und sie besser mit Jesus bekannt zu machen.
23. Brot in der Bibel

„Ich bin das Brot des Lebens.“ (Johannes 6,48) Diese Worte stammen von Jesus. Nur wenige Sätze später ergänzt er: „Ich bin das lebendige Brot, das aus dem Himmel herabgekommen ist. Wenn jemand von diesem Brot isst, so wird er leben in Ewigkeit.“ (s. Johannes 6,51) Diese Worte haben eine enorme Kraft. Tatsächlich ist Brot für Jesus ein zentrales Thema, das er immer wieder aufgreift. Die Speisung der 5000 ist eins der prominentesten Beispiele.
Es gibt also jede Menge Stoff, um den Kindern von Jesus zu erzählen. Nun ist Brot für uns dermaßen selbstverständlich, dass Kinder die Tragweite dieser Worte nicht unbedingt direkt verstehen. Erleichtere ihnen den Zugang durch gemeinsames Brotbacken. Was man mit den eigenen Händen geformt hat, ist wertvoll und bleibt im Gedächtnis.
Rezept für das Brot

Hier ist ein ganz schnelles, einfaches Rezept für leckere Pfannenbrote. Die Zutaten sind für 8 Stücke aufgelistet. Je nach Gruppengröße kannst du natürlich beliebig anpassen.
Zutaten
- 100 g Butter
- 600 g Mehl (Typ 405; gerne auch etwas mehr, falls der Teig zu klebrig sein sollte)
- 2 TL Backpulver
- 3 TL Salz
- 360 mL Milch
- Mehl zum Ausrollen
- Fett für die Pfanne
Zubereitung
Die Butter in einem kleinen Topf bei niedriger Hitze schmelzen. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen. In einer großen Schüssel Mehl, Backpulver und Salz mischen. Die abgekühlte Butter und Milch hinzufügen und alles zu einem geschmeidigen Teig kneten. Mit einem Küchentuch abdecken und mindestens 15 Minuten ruhen lassen.
Anschließend den Teil in 8 (oder entsprechend viele) Portionen teilen und auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu je ca. 20 cm großen runden Fladen ausrollen. Die Pfanne mit etwas Öl erhitzen, je einen Teigfladen hineinlegen und bei mittlerer Hitze von beiden Seiten jeweils ca. 2-3 Minuten backen. Guten Appetit!
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24. Wasserbomben-Parcours
Ein kleiner Parcours mit Hindernissen wird aufgebaut. Die Kinder müssen nacheinander versuchen, den Parcours so schnell wie möglich zu bestreiten – mit einer Wasserbombe zwischen den Beinen! Platzt die Bombe oder fällt sie runter, muss das Kind von vorn beginnen und verliert dadurch Zeit.
Es gibt mehrere Varianten:
- Die Zeit wird gestoppt und das schnellste Kind gewinnt.
- Staffellauf: Mehrere Teams stehen nebeneinander und haben jeweils denselben Parcours vor sich. Es gewinnt das Team, dessen Mitspieler als Erste alle einmal durch den Parcours gekommen sind.
- Immer zwei Kinder machen gegeneinander ein Wettrennen. Diese Version eignet sich vor allem für eine kleinere Anzahl an Kindern.
25. Spion
Ein Spieler ist der Spion. Die anderen stehen in einem kleinen abgesteckten Feld, in das alle hineinpassen, und schließen die Augen, während sich der Spion in Rufweite versteckt. Ruft der Spion aus seinem Versteck – das er jederzeit auch verlassen oder wechseln darf – „Spion“, sollen die anderen das Feld verlassen und ihn suchen. Der Spion versucht, sie zu fangen. Wer den Spion sieht, sollte laut „Spion!“ rufen, um die Mitspieler zu warnen. Sobald die Spieler sich wieder im abgesteckten Feld befinden, sind sie sicher. Die in einer Runde gefangenen Spieler werden in der nächsten Runde ebenfalls zu Spionen. Vor dem Verstecken sprechen sich die Spione ab, wer sich wo versteckt und wer „Spion“ ruft. Das Spiel ist vorbei, wenn alle Kinder gefangen wurden oder nur noch eins übrig ist.
26. Räuber und Eichhörnchen
Die Kinder werden in zwei Gruppen geteilt: Räuber und Eichhörnchen. Die Eichhörnchen verstecken Nüsse (z. B. kleine Bälle), deren Anzahl mit der Größe der Gruppen zunimmt (ca. 10–20 Stück). Die Räuber schauen mit mindestens fünf Metern Abstand zu und versuchen, sich die Verstecke zu merken. Anschließend haben die Räuber eine Minute Zeit, um so viele Nüsse wie möglich zu finden. Danach werden die Teamrollen getauscht.
Die Gruppe, die als Räuber mehr Nüsse findet, gewinnt.
27. Dreierabschlag
Das Spielfeld ist durch zwei gegenüberliegende Linien begrenzt. Zwei Gruppen stehen sich auf den Linien gegenüber. Die beiden Gruppen schicken immer abwechselnd Läufer zur Gegner-Gruppe: Ein Kind läuft auf die gegnerische Gruppe zu, während alle Gegner ihm ihren ausgestreckten Arm entgegenhalten. Der Läufer schlägt drei „Gegner“ ab und erst der Dritte versucht nach dem Abschlagen, den Läufer zu fangen, der zurück zu seiner Gruppe rennen muss.
Wird der Läufer gefangen, bevor er es über die eigene Linie schafft, ist er ein Gefangener der gegnerischen Gruppe. Schafft er es zurück, wird der Fänger ein Gefangener.
Ein Gefangener (ggf. auch mehrere) stellt sich hinter das Kind, gegen das er verloren hat. Er kann befreit werden, wenn das Kind, hinter dem er steht, in einer nächsten Runde besiegt wird.
28. Wasserbomben-Pingpong
Alle Kinder stehen im Kreis und werfen sich kreuz und quer eine Wasserbombe zu. Nach jedem Wurf geht das Kind, das geworfen hat, einen Schritt zurück. So wird es immer schwieriger, die Wasserbombe zu fangen – bis sie schließlich platzt!
Ihr könnt das Spiel auf folgende Weisen variieren:
- Das Kind, bei dem die Wasserbombe platzt, scheidet aus (falls nicht der Werfer schuld am Platzen war). Nach mehreren Runden bleibt ein Kind übrig und hat gewonnen.
- Wenn ihr mehrere Wasserbomben gleichzeitig in Umlauf bringt, wird das Spiel noch spannender.
29. Wasserballon-Piñatas
Ballons werden mit verpackten Süßigkeiten und Wasser gefüllt und in unterschiedlicher Höhe aufgehängt. Die Kinder müssen mit Stöcken oder durch Steinwürfe versuchen, die Ballons zum Platzen zu bringen, sodass es wortwörtlich Bonbons regnet. Dafür werfen/schlagen sie nacheinander und stehen mit genügend Abstand, damit kein Kind aus Versehen verletzt wird. Die Süßigkeiten werden gerecht auf die Kinder verteilt.
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30. Fackelwanderung im Winter
Abends im Dunkeln kommt das natürlich noch besser an. Aber an einem dunklen Wintertag wird eine Fackelwanderung den Kindern auch tagsüber gefallen. Wie in einigen anderen Tipps geht es darum, dir bewusst Zeit für die Anliegen der Kinder zu nehmen. Was bewegt sie? Wo stehen sie im Glauben? Was brauchen sie gerade?
Ein offenes Ohr ist immer Gold wert. Beim gemeinsamen Wandern kannst du gut mit jedem Einzelnen ins Gespräch kommen. Am Ziel wartet vielleicht schon ein weiterer Mitarbeiter mit einem kleinen Lagerfeuer und Stockbrotteig. Dort könnt ihr Gemeinschaft haben, miteinander beten und zusammen in der Bibel lesen.
31. Der Auszug aus dem Gemeindehaus
Selbstverständlich mit der Absicht, später wieder zurückzukommen. Das unterscheidet euren „Exodus“ vom echten. Mildes Frühlingswetter eignet sich perfekt, um mit den Kindern auf eine besondere Entdeckungstour zu gehen. Sehr gerne im nahegelegenen Wald – oder auch in Stadt oder Park. Macht einen Spaziergang voller Spiele und entdeckt dabei die Geschichte von Mose und den Israeliten. Den Kindern wird bewusstwerden: Sie können Gott immer vertrauen – egal in welcher Situation. Auf ihn ist Verlass – es lohnt sich, ihm zu vertrauen und auf ihn zu hören.
Damit es für Kinder richtig greifbar und interessant wird, könnt ihr die Geschichte mit einer spannenden Reise verbinden:
Materialbedarf
Station 2: zwei Seile; Papiere/Pappen o. Ä. (müssen so reißfest sein, dass Kinder darauf stehen können)
Station 3: Trinkbecher; „ekliges“ Wasser; „normales“ Wasser
Station 5 & 6: Picknickdecke; Picknick
Aufbruch
Alle sollten mit passender Kleidung fertig zum Aufbruch sein. Doch bevor es losgeht, dürfen die Kinder erst einmal fröhlich jubeln, dass die Reise nun endlich beginnt. Selbst wenn sie noch nicht wissen, wohin die Reise geht.
Erkläre ihnen: Die Israeliten, Gottes Volk, litten lange Zeit unter harter Sklavenarbeit in Ägypten. Aber Gott sah ihre Not und versprach, sie zu befreien. Und er tat es auch. Gott schickte Mose, um das Volk aus der Gefangenschaft zu führen, und tat große Wunder. Ein Grund zum Jubeln! Nur durch Gottes Hilfe konnte das Volk aus Ägypten ziehen.
Am Roten Meer
Die erste Reisestation ist das Rote Meer. Wenn ihr ein Gewässer in der Nähe habt, könnt ihr dorthin laufen. Auf einer Wiese lässt sich das Spiel schnell aufbauen:
Je nachdem, wie viele Kinder dabei sind, gibt es ein oder mehrere Teams. Zwei Seile, die parallel auf die Wiese gelegt werden, stellen zwei gegenüberliegende Ufer eines Gewässers dar. Jedes Team bekommt ein A4-Blatt/eine Pappe mehr, als es Kinder hat. Mithilfe der Blätter/Pappen sollen sie es als Team über den Fluss schaffen, ohne den Boden zu berühren.
Ein Lösungsansatz: Die Kinder stellen sich hintereinander in einer Reihe auf; das vorderste Kind steht am „Ufer“. Jedes Kind platziert sich auf seinem Stück Pappe. Das Kind am Ende der Schlange bekommt eine Pappe zusätzlich, die nun durch die Reihe der Kinder nach vorne durchgereicht wird. Das vorderste Kind legt die Pappe vor sich und stellt sich darauf; die anderen Kinder rücken nach. Das hinterste Kind reicht die „leere“ Pappe nach vorne durch usw. Dieser Vorgang wird so oft wiederholt, bis die Kinder am anderen Ufer angekommen sind.
Die Herausforderung: Die Kinder haben nur beschränkt Zeit, denn sie werden „verfolgt“. Je nach Alter, Gruppengröße und Nähe der Seile kann hier die Zeit variieren.
Kernaussage der Botschaft: Das Volk wurde vom starken Heer der Ägypter verfolgt und bekam große Angst. Am Roten Meer befanden sie sich in einer Sackgasse. Aber Gott hatte Israel schon einmal vor den Ägyptern gerettet und ihnen versprochen, sie zu beschützen. Und das tat er auch. Gott teilte das große Meer, sodass das Volk einfach hindurchgehen konnte. Die Ägypter jedoch hat er nicht durch das Rote Meer ziehen lassen, sondern alle besiegt. So stark und so treu ist Gott.
Mara – das eklige Wasser
Nachdem ihr etwas weitergelaufen seid, wartet eine neue Station auf die Kinder:
Die Kinder bekommen etwas zu trinken (damit der Durst größer ist, könntet ihr vorher gemeinsam ein Stück rennen). Das Wasser sieht zwar aus wie immer, soll aber unangenehm schmecken. Du könntest dem Sprudelwasser z. B. etwas Salz beimischen. Alle Kinder sollen gemeinsam mit dem Trinken starten. Jedes Kind bekommt erst einmal nur ein bisschen zu trinken. Gib ihnen anschließend „richtiges“ Wasser zu trinken.
Kernaussage der Botschaft: Gott hatte Israel schon mehrmals aus schweren Situationen herausgeholfen. Trotzdem schimpften die Israeliten, als sie nur bitteres Wasser zum Trinken hatten. Daraufhin bat Mose Gott, sie zu versorgen – trotz ihres Murrens. Kurz danach reagierte das Volk wieder wütend, weil der Hunger so groß war. Und auch dann versorgte Gott die Israeliten – mit Wachteln und Manna. Schließlich hatte er dem Volk Israel seine Treue zugesagt (z. B. in 2. Mose 6,6–8). Wir dürfen Gott bitten und vertrauen, dass er uns gibt, was wir brauchen. Er verlässt uns nicht und hält seine Versprechen.
Gottes Botschaft am Berg Sinai
Macht nach einer weiteren Strecke Halt auf einer Wiese. Hier können die Kinder gemeinsam eine Menschenpyramide bauen. Je ein Kind kniet sich auf den Rücken zweier anderer kniender Kinder (die Stabilsten zuunterst).
Kernaussage der Botschaft: Am Berg Sinai hatte Gott lange mit Mose geredet und ihm die Zehn Gebote für das Volk Israel mitgegeben. Sie sollten den Israeliten zum Besten dienen. Und das Ziel dahinter war: Gott selbst wollte bei seinem Volk wohnen. Trotzdem tat das Volk immer wieder seinen eigenen Willen. Das hatte häufig schlechte Konsequenzen und störte die Beziehung zu Gott. Gott will auch mit uns Gemeinschaft haben. Nur bei ihm geht es uns gut – denn er liebt uns. Es lohnt sich, ihm voller Vertrauen zu gehorchen.
Israels Weigerung – 40 weitere Jahre
Bereite für die Kinder ein Picknick mit leckeren Sachen vor. Bring Decken zum Sitzen mit.
Erzähl ihnen vor dem Essen die Geschichte weiter: Gott hatte das Volk weit gebracht: bis kurz vor das Land, das er ihnen versprochen hatte. Aber in diesem Land waren viele Feinde. Auch jetzt vertrauten die Israeliten Gott wieder nicht, obwohl er ihnen so oft gezeigt hatte, dass er stärker als alle Feinde ist.
Frage an die Kinder: Hätte Gott sie einfach alle besiegen können?
Das mangelnde Vertrauen und der Ungehorsam hatten Folgen – 40 Jahre weitere Wanderschaft in der Wüste.
Gemeinsam müssen die Kinder 40 Runden um die Picknickdecke gehen. Das kann auch in einer Art Staffel geschehen: Sie stellen sich in einer Reihe auf. Der Erste läuft eine Runde und stellt sich hinten an. Dann folgt der Nächste …
Picknick
Jetzt ist es geschafft. Gemeinsam könnt ihr das Essen genießen.
Schließe die Geschichte ab: Gott hatte von Anfang an nur Gutes mit dem Volk vor. Er wollte die Israeliten ins Land Kanaan bringen, wo ein Zuhause und viel gutes Essen auf sie warteten. Gott hat sein Versprechen auch erfüllt. Wenn das Volk ihm immer vertraut hätte, wären sie schon viel früher dort angekommen. Eins gilt immer: Gott verändert sich nicht. Er gibt das Gute, auch wenn wir es nicht verdienen. Wir dürfen es einfach annehmen.
32. Eis essen im Sommer
Was im Winter geht, geht im Sommer auch. Zum Beispiel in der letzten Sonntagsschule vor den Sommerferien? Im Grunde ist es die gleiche Idee wie die Fackelwanderung in Tipp 24: Gespräch, Gemeinschaft, Gebet! Nur eben bei strahlendem Sonnenschein und hohen Temperaturen.
Ideal ist, wenn es in eurer Nähe eine Eisdiele gibt, zu der ihr zu Fuß gehen könnt. Falls nicht, bringst du das Eis einfach mit in die Gemeinde. Schokolinsen, Zuckerstreusel und Schlagsahne dürfen dort gerne noch mehr Farbe ins Spiel bringen.
33. Schatzsuche in der Bibel und im Wald

Im Herbst gibt es im Wald (oder im Stadtpark) besonders viele schöne Schätze zu entdecken. Wie wäre es da mit einer spannenden Schatzsuche?
Den größten Schatz kannst du mit den Kindern in Gottes Wort entdecken – hier findest du einen Vorschlag für eine Schatzsuche in der Bibel zum Thema „Baum/Holz“:
- Er wurde von Gott zur Versorgung geschaffen (1. Mose 1,11–12.29).
- An ihm hing die verbotene Frucht (1. Mose 2,16–17).
- Er wurde als Gnadenwerkzeug Gottes gebraucht (1. Mose 6–9).
- Er half einem Mann, Jesus zu sehen (Lukas 19,1–10).
- An ihm wurde unsere Sünde getragen (Lukas 23,26–49).
Nun sind die Kinder an der Reihe
- Findet heraus, was die einzelnen Silhouetten auf den Karten darstellen.
- Sucht gemeinsam die jeweiligen Gegenstände/Lebewesen im Wald.
- Wurden besonders schöne, auffällige oder lustige Varianten gefunden? Gemeinsam können Dinge gegenseitig ergänzt, bestaunt oder auch gesammelt werden.
Die Bastelvorlage dient dem Erstellen der Schatzkarten. Durch einen beidseitigen Druck sollte sich nach dem Zuschneiden der Karten auf einer Seite nur die Silhouette und auf der anderen Seite die Silhouette mit dem dazugehörigen Begriff befinden.
34. Ein Garten für die Gemeinde
Wie wäre es mit einem noch größeren Projekt? Leg mit deiner Gruppe einen eigenen Garten an! Vielleicht hat deine Gemeinde bereits einen geeigneten Platz dafür. Anderenfalls lässt sich gegebenenfalls in fußläufiger Nähe ein kleines Stückchen Boden mieten. Gummistiefel, Gartenwerkzeug und Handschuhe können entweder du oder die Eltern organisieren. Mach mit den Kindern einen Plan, wie der Garten eingeteilt werden soll. Dann kann es direkt losgehen: Umgraben, aussäen, ernten – alles zu seiner Zeit.
Kinder können im Garten etliches lernen: Dass es Zeit, Mühe und viel Geduld erfordert, Früchte ernten zu können. Dass regelmäßiges Bewässern und Unkrautjäten durchgängig sein muss – auch in den Ferien. Dass die Pflanzen auch Schutz vor gefräßigen Tieren brauchen. Wenn es schließlich soweit ist, heißt es gemeinsam staunen und genießen. Da wird das Gleichnis vom Sämann auf einmal ganz eindrücklich. Auch Gedanken zum Thema Saat und Ernte geben euch immer wieder biblische Anhaltspunkte.
Jetzt bist du an der Reihe!
Nun hast du einen großen Rucksack voller Ideen für das ganze Jahr. Einige gefallen dir sicher sehr gut, andere weniger. Das ist völlig in Ordnung, es soll ja für jeden etwas dabei sein. Versuch bitte nicht, zu viel auf einmal zu schaffen.
Wie wäre es, wenn du dir zunächst zwei Ideen aussuchst und in der Sonntagsschule direkt umsetzt? Sei gern kreativ und ergänze oder variiere unsere Vorschläge nach Bedarf. Schritt für Schritt kannst du weitere Ideen dazunehmen. Vielleicht sogar bis hin zu den größeren Projekten. Wofür du dich auch entscheidest: Wir wünschen dir und deinen anvertrauten Kindern jede Menge Spaß, tiefe Einsichten und Gottes reichen Segen!