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Lorem Ipsum dolor sit amet. Alltagsmission muss immer von Gebet begleitet werden. Lorem Ipsum dolor sit amet. Alltagsmission muss immer von Gebet begleitet werden. 2–3 Sätze Einleitung

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Lohnt sich Evangelisation im 21. Jahrhundert überhaupt noch?

Diese Frage so direkt zu stellen, mag zunächst absurd wirken. Das Evangelium hat schließlich nicht an Kraft verloren. Aber die Gesellschaft hat sich verändert und tut es stetig weiter, in rasantem Tempo. Eine Tatsache, die Gemeinden, Missionswerke und jeden Einzelnen, der Jesus nachfolgen will, herausfordert – und entmutigen kann.
Andererseits haben sich die Rahmenbedingungen für Evangelisation deutlich verändert. Bewährte Formen verlieren nicht grundsätzlich ihre Wirkung, müssen heute jedoch passgenauer und kontextualisierter gestaltet werden. Das zeigen auch Formate wie ProChrist und truestory (ehemals: JESUSHOUSE): Sie haben gesellschaftliche Entwicklungen aufgenommen und ihre evangelistischen Konzepte entsprechend angepasst.
Wie also steht es um Evangelisation und Mission im deutschsprachigen Raum? Sitzen wir auf verlorenem Posten? Müssen wir uns abfinden mit einer Verkündigung, die heute ungleich schwerer geworden ist? Oder gibt es Wege – andere Formen, Sichtweisen, Chancen –, die wir ergreifen können, um unsere Mitmenschen mit dem Evangelium zu erreichen?
Hürden sind da, aber sie können überwunden werden.
Vor gut 90 Jahren hat diese Frage den Gründer unserer Stiftung, Werner Heukelbach, dazu gebracht, für die damalige Zeit innovative und frische Formen der Evangelisation zu entwickeln. Durchaus spektakulär schrieb er „Gerade du brauchst Jesus“ mit Hilfe eines Flugzeugs in den Himmel, das ein Banner mit dieser Aufschrift hinter sich herzog.
Zahlreiche Produkte und Angebote des 1937 gegründeten Werkes, wie z. B. Flyer und Radiosendungen, waren (und sind bis heute) kostenfrei erhältlich, sodass einzelne Christen und christliche Gemeinden sie dankbar annahmen und im gesamten deutschsprachigen Raum millionenfach unter Nichtchristen verteilten. So hatte das Missionswerk über Jahrzehnte hinweg einen nicht unerheblichen Anteil daran, dass viele Menschen Jesus Christus durch Zeltevangelisationen, Straßeneinsätze und Schriften persönlich kennenlernten.
Auch jetzt pflegen wir einen hoffnungsvollen Realismus: Evangelisation ist auch im 21. Jahrhundert möglich, sofern wir bereit sind, hinzuschauen und zu lernen, worin die Herausforderungen genau bestehen und was nötig ist, um sie zu überwinden.

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