Alles für Olympia

16. August 2016

Geschätzte Lesezeit: 2:33 Minuten

„Liebe junge oder angehende Väter, haben Sie Mut! Nennen Sie Ihre Neuankömmlinge des heutigen Tages ruhig Waldemar! Waldemar ist da!“ Mit diesen Worten kommentierte Heinz-Florian Oertel den Zieleinlauf des Olympiasiegers im Marathon 1980 in Moskau Waldemar Cierpinski.

Möglicherweise hat sich auf diese Weise sogar in der einen oder anderen Familie dieser Olympiasieg bleibend ausgewirkt. Für alle, die sich nicht erinnern, gibt’s Olympia 2016 in Rio. Wieder ein sportliches Highlight, bei dem man mitfiebert, mitjubelt oder mitleidet. Doch am Ende steht der Sieger allein auf dem Treppchen, hängt die Medaille um seinen Hals und steht sein Name in der Siegerliste, in der Zeitung, vielleicht im Guinness-Buch der Rekorde. Und auch wenn wir unserem Kind den Namen eines Olympiasiegers geben, haben wir doch keinen Anteil an seinem Sieg. Darf man sich deshalb nicht (mehr) freuen? Doch doch, darf man …

Alles für eins

Schließlich hat so ein Athlet alles gegeben – und das nicht nur im Wettkampf … sondern schon vorher. Manche Sportler verzichten auf andere wichtige Wettkämpfe wie EM oder WM, um bei olympischen Spielen richtig glänzen zu können und mit glänzenden Leistungen nach Bronze, Silber und Gold zu greifen. Sie verzichten auf ihr Schlemmermenü, Süßigkeiten, Urlaub, Familie … weil sie ein Ziel vor Augen haben: ein Sieg bei Olympia. Und sie gehen noch weiter. Handballer spielen mit gebrochener Nase oder getackerter Platzwunde ein Spiel zu Ende. Radfahrer fahren mit kaputtem Arm weiter … bis ins Ziel. Boxer beenden einen Kampf nicht wegen eines gebrochenen Kiefers, sondern erst nach Sieg … oder Niederlage. Nicht „dabei sein“ ist alles – das Ziel erreichen, darum geht es, und eigentlich ist das Wichtigste, es als Erster zu erreichen. Den Wettkampf als Sieger zu beenden … und zwar koste es, was es wolle.

Einer für alle

Nach diesem Motto hat ein ganz anderer einen ganz besonderen Sieg errungen: Denn er kämpfte nicht für sich allein, sondern siegte für alle, die an ihn glauben. Er verzichtete nicht nur auf komfortable Annehmlichkeiten des Lebens: Er verließ den Himmel, einen Ort ohne Schmerz, Schweiß und Tränen, um geschunden, geschlagen und blutig im Schweiß seines Angesichts unter Schmerzen einen Sieg zu erringen, den niemand anderes erringen konnte. Denn nur er erfüllte alle Voraussetzungen, um überhaupt antreten zu können. Er siegte dadurch, dass er starb. Doch das war nicht das Ende. Er konnte den Sieg geltend machen, indem er den Tod sprichwörtlich hinter sich ließ: Er, Jesus Christus, ist wieder lebendig geworden. Sein Kampf war keiner, bei dem man als Zuschauer am Rand steht und mitfiebert, um am Ende dem Lächeln des Siegers einen schönen Moment abzugewinnen. Sein Sieg war ein Sieg für alle Menschen, denn er hat über den Tod triumphiert. Der Tod, der jedes menschliche Leben einmal beenden wird. Wir alle sind Todgeweihte ohne Recht auf ewiges Leben im Himmel. Doch indem Jesus Christus den Tod überwunden hat, hat er den Weg zum ewigen Leben frei gemacht. So können auch Sie an diesem Sieg teilhaben und dadurch selbst zu den Siegern gehören. Wie? In der Bibel lesen wir in Johannes 5,24: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist aus dem Tod in das Leben übergegangen.“ Vertrauen Sie ihm Ihr Leben an, so werden Sie das ewige Leben haben. Würde man dieses Ereignis kommentieren, könnte man sagen: „Nehmen Sie teil an diesem Sieg, denn er hat nicht nur gekämpft, um selbst der Champion zu sein, sondern um einen Sieg für alle Menschen zu erringen.“ Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unseren Herrn Jesus Christus!“ (1.Korinther 15,57). Nehmen Sie an diesem Sieg teil?

 

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