Burn-out: Ausgebrannt und erschöpft

Burn-out – muss das sein?

Geschätzte Lesezeit: 3:30 Minuten

Fast jeder kennt jemanden, der einen Burn-out hatte. Vielleicht fühlst du dich sogar selbst ausgebrannt. Kaum noch Ruhe, zu viel Druck. Kaum noch Energiezufuhr, zu viel Energieverbrauch. Es ist, als lebte man über seine Verhältnisse. Keine Erholung, keine Freude, kein Stillhalten, keine Auszeiten. Irgendwann ist die Batterie leer – so richtig leer. Dann geht gar nichts mehr.

Erfülltes Leben statt Burn-out

Jesus spricht davon, dass er genau deshalb gekommen ist. Er will uns die Kraft geben, die unser Leben trägt. Er sagt: „Ich bin gekommen, um ihnen Leben zu bringen – Leben in ganzer Fülle.“ (Die Bibel, Johannes 10,10) Jesus liebt es, Leben zu schenken. Erfülltes Leben – eben auch sinn-erfülltes Leben. Ewiges Leben – Leben, das einen Bezug zum ewigen Gott hat und für immer und ewig bleibt. Jesus ist sogar bereit, sich selbst zu geben, sich zu opfern und für uns zu sterben. Er gibt sein Leben, um uns das Leben – genau dieses erfüllte Leben – zu schenken. So viel liegt ihm an uns.

Wie komme ich raus?

Jesus fordert uns auf: „Kommt zu mir, ihr alle, die ihr euch plagt und von eurer Last fast erdrückt werdet; ich werde sie euch abnehmen.“ (Die Bibel, Matthäus 11,28) „Ich werde euch Ruhe geben“, sagt eine andere Übersetzung. Jesus hatte insbesondere jenen Druck im Blick, der durch religiöse Forderungen ausgelöst wurde. Das setzt Menschen bis heute zu: „Bin ich gut genug, um von Gott angenommen zu werden?“ Jesus sagt schlicht: „Kommt zu mir, ihr alle, die ihr euch plagt und von eurer Last fast erdrückt werdet; ich werde euch Ruhe geben.“ Sein Anliegen ist, dass wir bei ihm zur Ruhe kommen. Es ist so, wie Augustinus einmal sagte: „Unruhig ist unser Herz, bis es ruht in dir, o Gott.“

Ruhe, die bleibt

Ruhe statt Unruhe. Frieden statt Hetze. Hoffnung statt Verzweiflung. Das ist es doch, wonach wir uns sehnen, wenn wir das Gefühl haben, kurz vor dem Burn-out zu sein. Genau diese Hoffnung spricht Jesus an, wenn er von dem glimmenden Docht spricht. Gib nicht auf, sondern gib dich ab an Jesus. Er behauptet zwar nicht, dass er jeden Knick in unserem Leben heilt, als hätte es nie einen Bruch gegeben. Doch es ist so, wie Blaise Pascal einmal sagte: „Es ist nicht auszudenken, was Gott aus den Bruchstücken unseres Lebens machen kann, wenn wir sie ihm ganz überlassen.“

Peter: „Gott hat durch mein Burn-out zu mir gesprochen“

Genau das hat Peter erlebt. Er erzählt:

Ich war erst 25, als es bei mir so weit war. Stressiger Beruf, laufend Telefonate, Termine, Kundengespräche, Ärger, Überstunden, Frust … Irgendwann machten Körper und Seele nicht mehr mit. Ich hatte ein Burn-out: Schlafstörungen, Alpträume, Ängste, Herzrhythmusstörungen. Nichts ging mehr. Da zog der Arzt mich aus dem Verkehr, und es folgte eine mehrwöchige Kur. Jetzt hatte ich den Kopf frei zum Nachdenken über die wirklich wichtigen Fragen des Lebens. „Was ist eigentlich der Sinn meines Lebens? Woher komme ich? Wohin gehe ich? Gott – gibt es ihn wirklich?“

Freunde hatten mir geraten, eine Bibel mit in die Kur zu nehmen. Jeden Tag las ich darin. Dadurch lernte ich Jesus Christus, den Sohn Gottes, kennen. Einmal las ich im Markus-Evangelium, wie Jesus und seine Jünger mit dem Boot in ein Unwetter gerieten. Es drohte zu sinken. Die Jünger schrien um Hilfe. Ja, in einer ähnlichen Situation befand ich mich doch auch. Was tat Jesus? Er stand auf und bedrohte das Unwetter: „Schweig, werde still!“ Wind und Wellen legten sich sofort. Dann war es still. Und Jesus sprach zu ihnen: „Was seid ihr so furchtsam? Wie, habt ihr keinen Glauben?“ (Die Bibel, Markus 4,35–41).

Mein Leben ohne Gott war vergleichbar mit einem untergehenden Boot. Doch dann fing ich an zu beten. Ich redete mit Jesus. Er ist keine Illusion. Er lebt wirklich. Er ist stärker als alle Verzweiflung. Er ist zwar unsichtbar, aber herrlich erfahrbar. Ich bat ihn um Vergebung meiner Sünden und dass ich ihn bis jetzt ignoriert hatte. Auch erzählte ich ihm alles, was mir Not und Sorgen machte. Und ich merkte, wie er mir meine schweren Lasten abnahm und ich endlich wieder aufatmen konnte. Gott musste mich erst aus dem Verkehr ziehen, damit ich verstand, was das Allerwichtigste im Leben ist.

 

 

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