Hilf mir Gott! Das Wasser steht mir bis zum Hals

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Das Tief „Bernd“ hat für verheerendes Unwetter und unermessliches Chaos in Teilen Deutschlands gesorgt. Furchtbare Szenarien, die an Kriegszeiten erinnern, spielen sich ab. Menschen sterben und anderen wurde ihr Zuhause genommen, und somit ihr Leben von heute auf morgen komplett auf den Kopf gestellt.

„Hilf mir, Gott, denn das Wasser steht mir bis zum Hals! Eingesunken bin ich in tiefem Schlamm und finde keinen festen Grund. Ich bin in die tiefsten Wasser geraten, ja, die Fluten überschwemmen mich. Ganz erschöpft bin ich vom Rufen, rau ist meine Kehle und matt sind meine Augen. Ich warte doch schon so lange auf meinen Gott! … Reiß mich doch heraus aus dem Sumpf, damit ich nicht untergehe, damit ich gerettet werde vor denen, die mich hassen, und vor den Abgründen im Wasser! Ja, die Wasserfluten sollen mich nicht fortreißen und die Abgründe mich nicht verschlingen, ja, der Wasserstrudel mich nicht in seinem Schlund begraben! Antworte mir, HERR, denn groß ist deine Güte, in deiner großen Barmherzigkeit wende dich mir zu!! (Die Bibel, Psalm 69,2-4.15-17)[1]

„Hilf mir!“ Wer so in den Fluten ruft, fragt nicht nach Erklärungen. Nicht nach philosophischen oder theologischen, nicht nach weltpolitischen oder meteorologischen Erklärungen. Wem das Wasser bis zum Halse steht, will nur eines: Hilfe! Es geht ums Leben, ums Überleben.

„Hilf mir, Gott!“ Wer so ruft, nimmt dankbar jede Hilfe an, die ihm von professionellen und freiwilligen Helfern zukommt. Sie ist unschätzbar. Doch es gibt eine Tiefendimension des Schmerzes und der Verzweiflung, in der Menschenmögliches wohl nicht reicht.

„Hilf mir, Gott!“ Wer so ruft, versteht die Situation einfach nicht und mag auch Gott darin nicht verstehen.

Und doch: „Hilf mir, Gott!“ Wer so ruft, wendet sich dem zu, von dem er weiß, dass er davon lebt, dass er sich ihm zuwendet: „… in deiner großen Barmherzigkeit wende dich mir zu!“

„Hilf mir, Gott!“ Wer so ruft, überlässt sich Gott: „Alles, was ich meinte in der Hand zu haben und was mir Sicherheit versprach, ist weggespült, ja gewaltsam weggerissen. Es bleibt mir nur deine Hand, die mich erreicht und die mich halten kann: Hilf mir, Gott

 

 

1] Zitiert nach Das Buch (Roland Werner)

Kommentare

11 Kommentare zu “Hilf mir Gott! Das Wasser steht mir bis zum Hals

  1. Inge Witt sagt:

    Im Jahr 1990 zogen wir in das Haus der Schwiegereltern, das sie in den 70iger Jahren an den nahegelegenen See bauten. 1991 hatten wir, die junge Generation, das Wasser im Haus. Wir bauten eine Schutzmauer rund ums Haus, denn wir sahen, dass die Ytong-Steine durchlässig waren. Sie bewährte sich das erste mal schon in den ersten Jahren und besonders im Jahr 2013 und auch jetzt wieder. Durch Starkregen und Ausweisung mehrerer Baugebiete und Straßen, sowie einer künstlichen See-Erhöhung durch eine Mauer im Auslauf und einer künstlichen Verengung am Auslauf, sind wir mehr als gefährdet als zuvor und haben Angst, dass die Höhe der Mauer nicht ausreichen könnte. Trotz vieler Hilferufe (Anträge, Presse und Öffentlichkeitsarbeit) wird die Gefahr nicht beseitigt. So blieb allein das Hoffen im Gebet, denn ich weiß, dass der HERR trotz den Unmöglichkeiten größer ist als wir Menschen und auch dem Wetter gebieten kann. Es hat aufgehört zu regnen als es besonders kritisch wurde. Dafür kann ich nur danken! Dem HERRN gebührt die Ehre und der Lobpreis.

  2. Angelika Schäfer sagt:

    Im Juli 2021 wurden viele Teile Deutschlands durch verheerende Hochwasser verwüstet. Nach tagelangem Starkregen kam es in Altena, Hagen, Wuppertal sowie u.a. in einigen Eifel-Ortschaften und zahlreichen Orten entlang der Ahr zu Überschwemmungen. Auch in Schuld, einem kleinen Ort an der Ahr. Dies war am 14. Juli auch einer der Orte, von denen die ersten Bilder der Zerstörung veröffentlicht wurden.
    Betroffene berichteten von meterhohen Wassermassen die mit enormer Geschwindigkeit herangerollt seinen. Viele hatten keine Möglichkeit mehr gehabt sich in Sicherheit zu bringen.
    Eine zusätzlich zerstörende Kraft in den Wasserstürzen brachten die Geröllmassen und die riesige Baumstämme und -wurzeln. Mit dieser geballten Wucht wurden Häuser eingerissen, Brücken mitgerissen und Straßen unterspült, Stromversorgungen gekappt. Telefonverbindungen funktionierten nicht mehr und das erschwerte zunächst einen schnellen Einsatz der Hilfskräfte. Mittlerweile sind ca. 160 Tote zu beklagen und das Ausmaß der Katastrophe ist noch nicht zu überschauen. Die gesamte Infrastruktur ist in vielen Gebieten zusammengebrochen und es wird einige Zeit dauern bis alles wieder aufgebaut und hergerichtet ist. Die Höhe der Instandsetzungskosten gehen in die Milliarden.
    Viele Bewohner in den betroffenen Gebieten haben ihr Hab und Gut verloren. Sie durchlitten dramatische Stunden, sind geschockt und traumatisiert. Viele Helfer aus den umliegenden Gebieten kamen freiwillig um die Ortschaften wieder zugänglich zu machen oder mit ihrer Tatkraft Hilfe und Beistand zu leisten, Trost zu geben oder Essen und Kleidung zu bringen
    In der Berichterstattung sprich man von einer Jahrhundertflut. Die geschockten Betroffenen vergleichen das verheerende Hochwasser mit einem Tsunami oder sie sprechen von einer Sintflut.
    Schon unmittelbar nach den ersten Meldungen über diese Flutkatastrophe, wurde sie als ein Zeichen des Klimawandels betrachtet. Politisch soll nun mehr Druck auf die Umsetzung der Klimaziele aufgebaut werden. Man geht davon aus, dass, wenn das Co2 in der Luft gesenkt wird, das Klima wieder „stabilisiert“ werden kann.
    Ist es nicht eine menschliche Anmaßung zu glauben alles, auch das Klima durch Klimaschutzverodnungen etc. in den Griff zu bekommen? Gott hat das Klima ist seiner Hand:
    Auch mit Nass belastet ER die Wolke, streut weit umher sein lichtes Gewölk. Und das zieht ringsumher, sich hin und her wendend nach seiner klugen Steuerung, um auszuführen alles, was er ihnen gebietet, auf der ganzen Erde (Hiob 37,11.12).
    Dies ist einer von mehreren Hinweisen in der Bibel auf den Kreislauf des Wetters, welches das Klima bestimmt und ohne diesen Kreislauf es kein lebenserhaltendes Klima gäbe. Gottes Wort hat Gültigkeit durch alle Jahrhunderte! Egal was Menschen behaupten! Sie können weder das Klima verbessern, verändern oder stabilisieren! Menschen können das Wetter vielleicht manipulieren. Unmöglich ist ihnen nichts mehr. Aber auch diese Eingriffe unterliegen Gottes Allmacht. Nichts geschieht ohne seinen Willen.
    Klima ist ständig in Bewegung und in Veränderung sonst wäre es kein Klima. Seit Jahrhunderten, ja seit Jahrtausenden ist das so. Bibelleser wissen mehr: Zur Zeit Hiobs z.B. herrschte in seinem Heimatland Uz ein Klima mit viel Schnee, Eis und Erdbeben. Heute ist dieses Gebiet jordanische Wüste.
    Gott hat das Klima geschaffen und er spricht zu den Menschen durch das Wetter, durch Sturm, Regen, Blitze und Donner und eben auch durch ein solches Unwetter:
    Denn ich, siehe, ich bringe die Wasserflut über die Erde( 1.Mose 6.17).
    Der Regenbogen ist der Erdbevölkerung nach der Sintflut als ein Zeichen der Treue Gottes gegeben. Es ist eine Zusicherung, dass das Leben auf der Erde nicht noch einmal durch solche weltweiten Wasserfluten ausgelöscht wird.
    Meinen Bogen setze ich in die Wolken, und er soll das Zeichen des Bundes sein zwischen mir und der Erde. Und es wird geschehen, wenn ich Wolken über die Erde führe, so soll der Bogen in den Wolken erscheinen, und ich werde meines Bundes gedenken, der zwischen mir und euch ist und jedem lebendigen Wesen (1.Mose9.13-15).
    Doch welche Bedeutung haben die Menschen dem Regenbogen gegeben?
    Der Regenbogen steht gegenwärtig weltweit als ein gottfernes Symbol für Aufbruch, Veränderung und Frieden, und die Regenbogenfahne ist ein Zeichen der Toleranz und Akzeptanz, der Vielfalt von Lebensformen.
    Im Lockdown der Corona-Krise malten Kinder Regenbogen und hängten sie an die Fenster. Sie sollten ein Zeichen der Hoffnung und der Sehnsucht sein mit der Botschaft “Du bist nicht allein“, „Alles wird gut!“oder „Bleib gesund!“.
    Was haben diese sicherlich gut gemeinten Aussagen für einen Sinn, wenn Gott nicht berücksichtigt wird? Wer denkt beim Regenbogen noch an Gottes Bund? Sind wir Menschen Gott nicht untreu geworden? Ist unsere Schuld vor Gott nicht riesengroß angewachsen? Hat sie sich nicht aufgetürmt zu Schutthalden?
    Diese gegenwärtigen Wettergeschehnisse sind für jeden einzelnen Menschen ein Aufrütteln, ob direkt betroffen oder Zuschauer mit großem Entsetzen. Und zwar nicht um das Klima zu retten!
    Sondern, es ist höchste Zeit sich auf Gott zu besinnen. Er ist der Schöpfer. Er ist unser Helfer und möchte uns seinen Frieden geben.

  3. Ender Michaela sagt:

    Mir ist es ähnlich ergangen! Ich bin 59 Jahre alt und warte nun auf die vollständige Erwerbsminderungsrente!Hilf mir Gott aber nichts ist passiert!!
    Diese wurde zum 2 . Mal Beukutiert(Durch Falschauslegung von gekauften Ärzten(Rentenversicherung)
    wurde die Erwerbsminderungsrente abgelehnt!!Ich bin nicht mehr Körperlich belastbar und habe mehrere
    Erkrankungen wie Diabetes 2, Bronchial Asthma uns so weiter,muß pro Tag 14 Tabletten einnehmen und 2 Asthma Mittel,auch habe ich eine Seelische Störung weil ich in dem von Gott gegebenen Leben sehr sehr
    schlecht von Menschen behandelt wurde!!Zusätzlich muß ich 2 Schmerztabletten /früh Iboflam 800 mg
    und abends Iboflam 600 mg gegen die Schmerzen einnehmen!!
    Bitte betet auch für mich!! Ich glaube Gott hat mich verlassen,warum weiß ich nicht??
    Wir müssen in einer sehr schlechen Zeit und welt leben,Leider!!
    Danke!

    • Elli sagt:

      Michaela, gerade die Willkür von Menschen tut besonders weh. Doch der HERR hat immer noch eine Möglichkeit mehr. Vertraue auf IHN und höre weiter christliches Radio, das hat mich durch die schlimmsten Zeiten geführt. Der Glaube an die Liebe Gottes sollte nicht aufhören.

  4. Gisela B. Jahreiß sagt:

    „Hilf mir, Gott!“ Das habe ich zwar nicht gerufen, aber ich habe mich in die Lage der Betroffenen im Westen und Süden unseres Landes hinein versetzt. Auch in meiner näheren Heimat gab es furchtbare Zustände, und ich war sehr froh und habe Gott innig dafür gedankt, dass er uns hier in meinem Heimatort davor verschont hat. Was mir aber noch wichtiger ist, nämlich das große Leid, das über unsere Schwestern und Brüder in NRW und in Rheinland-Pfalz gekommen ist, das hat mich jedes Mal, wenn ich die Bilder im TV sehen musste oder wenn ich nur daran dachte, so sehr erschreckt, dass ich im gleichen Augenblick Gott angerufen habe und ihn um Hilfe für die Betroffenen gebittet habe. Aber es war ja nicht nur in Deutschland so schlimm; auch bei unseren Nachbarn, Belgien und Niederlande, außerdem in China zur selben Zeit und selbst dort, wovon uns nicht berichtet wurde, riefen die Kinder Gottes „Herr, hilf mir!“.
    Es war und ist eine große Not, überall. Ich bitte den Herrn Jesus, er möge doch helfen und die wirklich armen Leute, die zum Teil um ihre ganze Habe gekommen sind und auch noch liebe Angehörige verloren haben, trösten und ihnen wieder neuen Mut und Zuversicht schenken.
    Lieber Vater, Herr Jesus Christus, du Heiliger Geist, bitte gib uns allen deinen Segen! Danke.

  5. Norbert sagt:

    Ja, so tröstlich der Gedanke auf Rettung in letzter Not auch ist, so kenne ich auch die Hoffnung, die hier auf Erden nicht erfüllt wird, einfach nicht erfüllt wird, so sehr man auch betet. Ich denke z. B. an die Toten. Und da fällt mir der Spruch ein: du kannst nie tiefer fallen als in die Hände Gottes. Und das gilt auch dann.

  6. Manuela sagt:

    Meine Hilfe kommt von dem HERRN der Himmel und Erde gemacht, nichts muss ich fürchten kann IHM vertrauen …. Zeile aus einem Lied das Hoffnung gibt … es geht so schnell und wird Wirklichkeit für jeden von uns und die höchste Hilfe die es gibt für uns Menschen ist gefordert! Erbarme Dich HERR, wir haben es nicht verdient, doch erbarme Dich in Deiner tiefen Liebe und Barmherzigkeit und vor allem sende Deinen Trost und Deine Hoffnung , sowie Deinen Frieden, der uns Zuversicht schenkt und Ruhe im Herzen gibt.

  7. Petra Kapuszeck sagt:

    Dieses Traktat trifft den Nagel auf den Kopf, es ist aktuell und passt in unsere momentane Weltlsge und Situation.
    Es ist so traurig, daß die Menschen, obwohl uns das Wasser bis zum Hals steht,nicht zu Gott umkehren.
    Es sind in Mühlhausen/Thüringen leider wenige Menschen, die erkennen, dass sie Gott dringend brauchen und ohne ihn verloren sind.

  8. Tanja Osthoff sagt:

    Ein Trakte davon wäre gut ,damit man es verteilen könnte.
    Gott segne und bewahre uns in diese so dunkeler Zeit .
    Möge das Wort Gott weiter unter den Menschen kunt getan werden
    Herr sende Arbeiter aus .
    Maranatha.unser Herr kommt bald .
    Amen

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