Weihnachten – das ist doch …

Weihnachten ist mehr als ein nettes Fest im Kreis der Familie. Die Geburt von Jesus hängt ganz eng mit seinem Tod zusammen. Krippe ohne Kreuz macht keinen Sinn.
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Weihnachten und Ostern hängen zusammen

Geschätzte Lesezeit: 2:40 Minuten

… versprochen und gehalten!

Weihnachten – das ist die Erfüllung eines großen Versprechens. Der Leser, der vom Alten Testament kommt, hat viel erfahren – doch es bleiben ungelöste Rätsel; der Autor muss einige Geheimnisse erst noch offenbaren.

Da sprach ich: Siehe, ich komme, in der Buchrolle steht von mir geschrieben; deinen Willen zu tun, mein Gott, begehre ich … (Die Bibel: Psalm 40,8-9a)

Und endlich die Schlüsselszene, die alle Fäden miteinander verbindet und zu Ende führt. Jetzt gibt alles einen Sinn! An Weihnachten erfüllten sich Gottes Versprechen aus der Vergangenheit. Alles begann mit der Geburt Jesu in Raum und Zeit.

… mit einem Wunder neu angefangen!

Jeder weiß: Ei- und Samenzelle müssen ihr Erbgut vereinigen, damit neun Monate später ein Baby zur Welt kommen kann. Alles andere wäre undenkbar! Wirklich? Nicht, wenn es Gott war, der die Informationen in die erste menschliche DNA legte. Dann wäre es gar nicht erstaunlich, wenn Gott ein weiteres Mal eingreift und Leben entstehen lässt – ohne Rückgriff auf die Information einer Samenzelle! Dieser perfekte Mensch, gezeugt in Maria, war gleichzeitig Gott selbst: Jesu Christus. Auch das hatte Gott durch seine Propheten ankündigen lassen:

Siehe, die Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn gebären und wird ihm den Namen „Gott ist bei uns“ geben. (Die Bibel: Jesaja 7,14)

Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn uns gegeben, … Und man nennt seinen Namen: Wunderbarer, Berater, starker Gott, Vater der Ewigkeit, Friedefürst. (Die Bibel: Jesaja 9,5)

… geboren worden, um zu retten!

Wegen der Sünde der Menschen sendet Gott seinen eigenen Sohn.

Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richte, sondern damit die Welt durch ihn gerettet werde. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet … (Die Bibel: Johannes 3,17-18)

Er wird geboren, nimmt menschliche Natur an – daran denken wir an Weihnachten. Dieser eine Mensch bleibt ohne Schuld vor Gott und stirbt stellvertretend für die Schuld der anderen – daran erinnern wir uns an Karfreitag. Indem Jesus Christus sein Leben opfert, vollzieht Gott an ihm das Urteil über die Sünde. Jesus Christus erfüllte den Rettungsauftrag vollständig: von der Krippe bis zum Kreuz, von Weihnachten bis Karfreitag.

… die Strafe lag auf ihm, damit wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt worden. … Aber dem HERRN gefiel es, ihn zu zerschlagen; er ließ ihn leiden. Wenn er sein Leben zum Schuldopfer gegeben hat, so wird er Nachkommen sehen … (Die Bibel: Jesaja 53,5 und 10)

… mit dem Leben bewiesen!

Jesus Christus wurde ohne menschlichen Vater geboren, nannte sich zu Recht sowohl Mensch als auch Gott und starb schließlich völlig schuldlos: er konnte nicht im Tod bleiben!

Denn ich habe euch zuallererst das überliefert, … dass Christus für unsere Sünden gestorben ist, nach den Schriften, und dass er begraben worden ist und dass er auferstanden ist am dritten Tag, nach den Schriften. (Die Bibel: 1. Korinther 15,4)

Seine Auferstehung gehört zu den am besten belegten historischen Tatsachen. Sie ist die einzige schlüssige Erklärung, wie aus einer Gruppe verzweifelter Nachfolger das Christentum entstehen konnte – trotz erbittertem Widerstand. Zu Weihnachten gehören deshalb Krippe, Kreuz – und das leere Grab. So gesehen ist Weihnachten viel mehr als die Geburt eines Kindes. Weihnachten kann Leben verändern – bis heute.

 

Kommentare

2 Kommentare zu “Weihnachten – das ist doch …

  1. Michael sagt:

    Für mich ist Weihnachten, so wie es in DE abläuft auch nicht mehr der große Bringer. Immer nur Weihnachtsrummel, Kaufrausch und die jährlich üblichen Bräuche die mit dem eigentlichen Besuch vom Herrn Jesus nicht mehr viel zu tun haben. Ja, die Kirchen sind dann voll, aber nicht aus Überzeugung, sondern weil es Brauch geworden ist am 24.12. in die Kirche zu gehen und dann eh die halbe Stadt in die Kirche geht.
    Von daher hält sich meine Freude stark in Grenzen und ist eher eine Trauer zu sehen wie wenig Leute nur im Rausch sind und wenn man sie auf Bekehrung anspricht denken sie sich nur: „komm mir jetzt nicht mit sowas“.

  2. Heidi sagt:

    Wir haben aber eine Christenheit in der der auferstandene Jesus Christus nicht mehr wichtig ist.
    Es ist in keinster Weise zu erkennen, dass er die Herrschaft auch über unser Leben eingenommen hat.

    Wenn dies so wäre, würde man das Wort gar nicht mehr in den Mund nehmen, weil es einem andern Götzen geweiht ist und dessen Nacht. Und würde ihm auch nicht die Almosen bringen, indem man seine Produkte dazu kauft, wie Kugeln Baum usw. und weiterhin anpreist. Was durch äußerliche Dinge ansprechend ist, ist in der Nachfolge Christi absolut unbrauchbar.

    Es ist in keinster Weise das Leben aus dem Herrn Jesus Christus hörbar und schon gar nicht sichtbar in unserem Wandel. Wir haben weder Gottesfurcht noch wissen was Demut bedeutet und Demut
    zu leben und sich dem Herrn unterzuordnen.
    Sein Wille geschehe und nur dann haben wir Christus fest im Herzen wohnen und dann ist täglich

    CHRISTFEST IHM zur Ehre und Gott zum Wohlgefallen.

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