Mein Weg aus der Bulimie

Jahrelang ist Rita in einer Essstörung gefangen. Sie weiß: „Ich komm da nicht raus.“ In ihrer Verzweiflung betet sie. Das ist der erste Schritt auf einem langen Weg in die Freiheit.
Abgemagerte Person mit Rücken zugewendet als Blogbild für Zeugnis Rita - Wenn die Seele hungert-Mein Weg aus der Bulimie

Rita ist 20, als sie beginnt, bewusst auf ihre Ernährung zu achten. Bald fallen die Kilos. „Ich fühlte mich hübscher und wertvoller“, erinnert sie sich. Doch bald ist sie mitten in einem Sog immer weiter nach unten. Sie wird magersüchtig. Bei einer Hochzeit bricht sie ihre strengen Regeln und isst die leckeren, aber in ihren Augen „verbotenen“ Lebensmittel. Danach erbricht sie zum ersten Mal. Es beginnt ein Doppelleben: Nach außen hin ist sie die erfolgreiche Karrierefrau, doch hinter verschlossener Tür isst sie viel zu viel, um es danach zu erbrechen. Die Bulimie hat sie fest im Griff und die innere Leere wird immer größer. Eines Tages betet sie verzweifelt zu Gott. Und Gott erhört dieses Gebet – wenn auch anders, als gedacht.

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Magersucht, Bulimie oder eine Binge-Eating-Störung sind Versuche, eine innere Leere zu füllen. Davon ist der Psychologe und Seelsorger Roland Antholzer überzeugt. In dem Podcast „Das Gespräch“ unterhält er sich mit Christian über Essstörungen und welche Schritte in die Freiheit führen.

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Kommentare

2 Kommentare zu “Mein Weg aus der Bulimie

  1. Claus F. Dieterle sagt:

    Die hier erwähnte innere Leere ist leider bei vielen meiner Patienten vorhanden. Deshalb arbeite ich mit meinen Patienten daran, sich ein sinnvolles Ziel in ihrem Leben zu setzen.

    HERR, lehre mich doch, dass… mein Leben ein Ziel hat…
    Psalm 39,5

    Gebt mir eine große Idee, damit ich an ihr gesunde.
    Johann Gottfried von Herder

    Wenn du ein glückliches Leben willst, verbinde es mit einem Ziel, nicht aber mit Menschen oder Dingen.
    Albert Einstein

    Ein weiterer Aspekt ist ein Selbstsicherheitstraining mit meinen Patienten. Dabei weise ich auch – wenn sie aufgeschlossen sind – auf die Verheißungen von Jesus Christus hin.
    Claus F. Dieterle

    • Harriet sagt:

      Unmöglich. Was für eine Negativität, ‚da ist ein Problem, unmöglich, ausgeschlossen, nicht, nein‘… da eird jeder Betroffene noch kranker.

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