Der Insider: Das haben wir gelernt

In den vergangenen Wochen und Monaten haben wir uns im Podcast Das Gespräch mit den Inhalten des Buches Der Insider beschäftigt. Dabei ging es darum, wie du als „Insider“ in deinem Umfeld ganz natürlich ein Zeugnis sein und deinen persönlichen Missionsauftrag noch besser erfüllen kannst. In diesem Blogpost wollen wir die wichtigsten Facts und Learnings nochmal zusammenfassen.

In den vergangenen Wochen und Monaten haben wir uns im Podcast Das Gespräch mit den Inhalten des Buches Der Insider beschäftigt. Dabei ging es darum, wie du als „Insider“ in deinem Umfeld ganz natürlich ein Zeugnis sein und deinen persönlichen Missionsauftrag noch besser erfüllen kannst. In diesem Blogpost wollen wir die wichtigsten Facts und Learnings nochmal zusammenfassen.

Als Christ in der Welt – unser Auftrag

Als Christen sollen wir uns nicht abkapseln und in unserer frommen „Bubble“ leben, sondern sichtbar sein in der Welt und für die Menschen um uns herum. Suche dir gezielt Hobbies, die du auch mit Nichtgläubigen teilst oder geh an Orte, an denen unterschiedlichste Menschen aufeinandertreffen. Beschäftige dich mit Dingen, die andere interessieren und sei offen für Menschen, die Jesus noch nicht kennen.

Menschenfurcht überwinden – Gottesfurcht haben

Hast du auch manchmal Menschenfurcht? Fällt es dir schwer, mit Menschen offen über deinen Glauben zu reden? Schon die Geschichte von David und Goliath zeigt uns: Furcht und Angst sind Gift. Aber es gibt ein Gegengift: die Furcht Gottes! Übe dich darin, Gott immer mehr zu erkennen und zu fürchten. Du wirst sehen, dass die Furcht vor „kleinen“ Menschen automatisch schwindet. Und du darfst dir sicher sein: Gott ist an deiner Seite. Selbst wenn Menschen dich und deine Botschaft ablehnen – er steht zu hundert Prozent hinter dir.

Beten hilft! Dein Part in Gottes Plan

Beziehung ist wie so oft der Schlüssel, wenn wir für andere im Gebet einstehen. In der Bibel finden wir zahlreiche Beispiele, wo Menschen mit anderen eng verbunden waren und für sie den Herrn Jesus gebeten haben. Erinnern wir uns nur an die Tochter des Jairus oder an die Heilung des mondsüchtigen Jungen. Dem Vater war sein Sohn so wichtig, dass er Jesus aufsuchte und ihn bat, Erbarmen mit seinem Jungen zu haben. Gott erhört Gebet und antwortet auf deinen Glauben. So darfst du auch voller Gewissheit deine Freunde und Bekannte vor Gottes Thron bringen und um ihre Bekehrung beten.

Sei einfühlsam und passe dich den Gegebenheiten und Kulturen anderer an

In der Bibel lesen wir davon, dass Paulus sich an sein „Publikum“ angepasst hat. Er wurde den Juden ein Jude und den Griechen ein Grieche. Es ist wichtig, dass du die Menschen, die du für Jesus gewinnen willst, in ihrer Andersartigkeit respektierst und dich da auch ein Stück weit anpasst. Sei offen für die Kultur deiner Mitmenschen und zeige ehrliches Interesse. Das kann automatisch dazu führen, dass sie sich für dich und deinen Glauben interessieren.

In der Freiheit des Evangeliums leben

Müssen sich Christen nicht vor den Einflüssen des Bösen „dort draußen“ schützen, indem sie Kontakt zu „Ungläubigen“ meiden? Nicht, wenn sie ihrer persönlichen Beziehung zu Jesus Christus erste Priorität einräumen. Jesus hat dich frei gemacht von der Macht der Sünde und des Todes. Lies viel in der Bibel, bleib mit deinem Herrn im Gespräch und lass dich von ihm aussenden!

Keine faulen Ausreden – „Ich habe keine Zeit“ und mehr

Oft meinen wir, keine Zeit zum Evangelisieren zu haben. Aber meist ist das nur eine Ausrede. Denn wir können einfach Dinge kombinieren. Mach doch mal zusammen mit deinem Nachbarn Sport oder lade deine Arbeitskollegen ohne viel Tamtam zum Abendessen ein. Du wirst sehen, es ergeben sich wunderbare Gelegenheiten für wichtige Gespräche.

Teile deinen Glauben spontan und packe Gelegenheiten beim Schopf!

Um spontan zu evangelisieren, braucht es manchmal etwas Mut. Aber den kannst du trainieren! Geh mit einem offenen Blick für die Menschen durch deinen Alltag und begegne ihnen mit Freundlichkeit. Ein wichtiger Tipp zum Anfang: Sprich die Menschen, mit denen du zu tun hast, mit ihrem Namen an. Das schafft Vertrauen und Offenheit. Zum Reden gehört auch das Zuhören. Frag nach und hör dir an, was dein Gegenüber zu sagen hat. Dann kannst du Anknüpfungspunkte finden – und Gelegenheiten beim Schopf packen!

Praktisch helfen und Beziehungen vertiefen

Beziehungen, die du durch das Evangelium geknüpft hast, kannst du wunderbar durch praktische Hilfe vertiefen. Hilf, wo Not am Mann ist; zum Beispiel bei einem Umzug oder wenn dein Nachbar im Krankenhaus ist. Lass dir aber auch von anderen helfen. So kommt man sich näher und schafft eine wunderbare Basis dafür, Personen wirklich mit Jesus Christus bekannt zu machen.

Gott bereitet Menschenherzen auf seine Botschaft vor

Du darfst dir ganz sicher sein, dass Gott selbst an den Herzen wirkt und sie auf ein Treffen mit dir und seinem Wort vorbereitet. Hier hilft Gebet viel. Es ist wunderbar, wenn Gottes geheimnisvolles Wirken und menschliches Reden und Handeln zusammenkommen. Wir lesen in der Bibel zum Beispiel von Lydia, die Gott auf eine Begegnung mit Paulus vorbereitet hatte und deren Herz empfangsbereit war für das Evangelium. Beten wir, dass wir solchen Leuten begegnen!

Das evangelistische Gespräch – wie geht‘s?

Zuerst mal darfst du dir sicher sein: Es gibt keine Regel für ein gutes Gespräch. So unterschiedlich die Gesprächsteilnehmer sind, so unterschiedlich ist der Gesprächsverlauf. Beziehungen sind individuell und Gespräche sind keine Predigten oder Monologe. Trotzdem lohnt es sich, ein Gespräch über den Glauben vorzubereiten. Dein persönliches Zeugnis kann Eindruck machen. Bereite Fragen vor, die du deinem Gesprächspartner stellen kannst. Beschäftige dich außerdem mit Dingen, die dein Gegenüber interessieren könnten. Beim Gespräch ist das Zuhören genauso wichtig wie das Erzählen. Sei also aufmerksam und offen für Gesagtes.

Wie du in die Tiefe gehst & die Kunst der guten Fragen

Richtig ans „Eingemachte“ geht es erst, wenn du dein Gespräch auf eine tiefere Ebene lenkst. Es gibt vier Kommunikationsebenen: die Phrase, Fakten, Betrachtungsweisen und Gefühle. Um ein Gespräch zu steuern, empfiehlt es sich, gute Fragen zu stellen und auf die Antworten ehrlich einzugehen. Vom Allgemeinen zum Besonderen: Docke an und greife Themen auf, die dein Gegenüber interessieren. Zum Beispiel Fußball oder ein aktuelles politisches Ereignis.

Erzähl dein Zeugnis

Durch dein Zeugnis lernen andere dich besser kennen und werden eventuell offener fürs Evangelium. Vielleicht kann sich der ein oder andere sogar mit dem von dir Erlebten identifizieren. Jedenfalls kann dir keiner widersprechen, denn schließlich hast du das so erlebt und empfunden. Nimm dir ein Beispiel an Paulus. Bei ihm gab es ein „Davor“ und ein „Danach“. Um dein Zeugnis zu erzählen, benötigst du vielleicht ein wenig Training. Schreib es doch einmal (nicht zu ausschweifend) auf! Übe dann, dein Zeugnis weiterzugeben, indem du es vor Freunden und Familie erzählst. Wenn du dich sicher fühlst, erzähle es deinen nichtgläubigen Nachbarn und Freunden.

Nutze die Bibel im evangelistischen Gespräch

Welch ein Vorrecht, mit anderen über die Bibel, Gottes Wort, zu sprechen. Schließlich kommt der Glaube durch das Wort. Voraussetzung ist natürlich, dass du dieses Wort kennst. Lies viel in Gottes Wort und lerne auch Bibelverse auswendig. Dann bist du jederzeit in der Lage, anderen auf ihre Fragen und Bedürfnisse zu antworten. Mach die Bibel sichtbar. Lies doch einfach mal im Zug ein Kapitel oder nimm die Bibel in der Mittagspause zur Hand.

Evangelisieren in Kleingruppen

Ziel eines jeden evangelistischen Kontaktes ist es, dass die Person, mit der du zu tun hast, selbst anfängt, in der Bibel zu lesen. Doch wie kann das geschehen? Zum Beispiel in einem evangelistischen Gesprächskreis! Du kennst genügend interessierte Menschen? Dann starte doch einfach eine Kleingruppe. Dabei gibt es natürlich einiges zu beachten. Sorge für eine gemütliche und einladende Atmosphäre. Achte darauf, dass du Helfer hast – sowohl Beter als auch Leute, die den Kreis mitgestalten und für das Drumherum sorgen. Achte aber auch darauf, dass nicht zu viele Christen anwesend sind und mit ihrem Bibelwissen zu viel Raum einnehmen. Leg fest, wie oft dein Kreis stattfinden soll. Und vor allem – bereite alles im Gebet vor!

Wir hoffen, wir konnten dich mit unserer Blogreihe zum Thema Der Insider inspirieren und ermutigen. Hast du Fragen und Anregungen? Dann schreib uns in den Kommentaren. Wir freuen uns darauf, von dir zu hören.

 

Podcast Das Gespräch:

Du hast eine oder mehrere Podcastfolgen verpasst? Höre hier rein: https://www.youtube.com/playlist?list=PLokgknEJuxlh4FTcba1rEWqWLzxhgT-6M

Podcast Das Gespräch gibt es auch als Podcast bei Apple Podcast und Spotify:
https://podcasts.apple.com/de/podcast/das-gespr%C3%A4ch/id1399571915
https://open.spotify.com/show/57O4sSZ5jBcZvdTbdXmGcE

Kommentare

2 Kommentare zu “Der Insider: Das haben wir gelernt

    • Missionswerk Heukelbach sagt:

      Liebe Erika, das freut uns 🙂 Gottes Segen dir bei deinem persönlichen Evangelisationsauftrag 🙏😊
      Liebe Grüße aus dem Missionswerk, Anni

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