Sehr wahrscheinlich betrifft die unnatürliche Trennung zwischen Arbeitsalltag und Gottesdienst auch dich. Damit ist die Vorstellung gemeint, dass manche Bereiche unseres Lebens wie Gebet, Gottesdienst und Hauskreis heilig und für Gott wichtig sind und andere, wie z. B. unsere tägliche Arbeit, für Gott unwichtig seien. Genau das hat großen Schaden angerichtet: Mancher Christ lässt seine weltliche Arbeit nur noch über sich ergehen und empfindet sie als völlig unwichtig – dabei verbringt er dort bei Vollzeitarbeit nicht nur die meiste Zeit seines Lebens, sondern Jesus möchte gerade dort auch durch ihn wirken!!
Auch hat sich in vielen Köpfen die Vorstellung breit gemacht, eine „normale“ Arbeit in Wirtschaft und Handwerk sei weniger wert als vollzeitlicher Dienst oder pädagogische und medizinische Arbeit direkt am Menschen. Auch das ist eine Lüge, denn bei Gott existiert eine solche Arbeitshierarchie nicht und schon gar keine Wertbeimessung je nach Arbeitstätigkeit. Gottes Wort selbst fordert uns ja dazu auf, einer geregelten Arbeit nachzugehen und diese nicht (nur) für Menschen, sondern im Besonderen für Gott zu machen (Kol. 3,23). Gerade die Arbeit bietet ja zahllose Möglichkeiten, Christus widerzuspiegeln. Interesse an unserem Nächsten, die Bereitschaft, Fehler einzugestehen und sich zu entschuldigen, Fleiß und das Ausleben ähnlicher christlicher Werte: All das ist Gottesdienst– auch wenn er in einer Fabrik, einem Büro oder auf einer Baustelle stattfindet und oft ohne Worte über Jesus auskommt. Umso schöner ist es dann natürlich, wenn Gott Gelegenheiten schafft und schenkt, wo wir auch direkt von unserem Glauben berichten können.
Ein neues Infoheft, das weiterhilft: Die unnatürliche Trennung

Wie können wir die Kluft zwischen Gottesdienst und Arbeitsalltag ganz konkret überwinden? Und wie konnte sich diese Trennung überhaupt so stark im Leben von uns Christen etablieren? Darum geht es in unserer neuen, 40-seitigen Broschüre „Die unnatürliche Trennung“. Der Autor Mark Greene hat im eigenen Arbeitsalltag in der Wirtschaft neu entdeckt, wie wichtig und wertvoll es ist, Jesus wieder mehr in diesem riesigen Lebensbereich sprechen zu lassen und das Glaubensleben gedanklich nicht primär auf freie Abende und Wochenenden zu begrenzen. Wer die eigene Einstellung zur Arbeit ändert, hat bereits den ersten großen Schritt getan, um mit neuen Augen und neu entdeckter Freude zur Arbeit zu gehen – und Gott dort zu erleben. Denn er möchte mit dir auf die Arbeit gehen und dort durch dich wirken. Mehr Details und was das ganz konkret für dich und mich bedeutet, kannst du in unserem neuen Infoheft „Die große Trennung: Die Kluft zwischen Gottesdienst und Arbeitsalltag überwinden“ nachlesen. Du kannst es dir kostenfrei in unserem Shop bestellen.
Titelbild: © KI-generiert.