Jesus hilft aus der Einsamkeit heraus

Raus aus der Einsamkeit

Geschätzte Lesezeit: 4 Minuten

Großbritannien hat seit 2018 eine Ministerin für Einsamkeit. Ihre Aufgabe: Das Thema soziale Isolation auf die politische Agenda bringen und Projekte fördern, die Menschen zusammenbringen. Auch in Deutschland diskutieren Verantwortliche aus Politik und Gesellschaft, was man gegen soziale Isolation tun kann. Denn dass Einsamkeit die Entwicklung von Depressionen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Demenz ungünstig beeinflusst, ist wissenschaftlich nachgewiesen. Davon sind vor allem ältere Menschen betroffen, die wenig bis keine Kontakte haben. Doch Einsamkeit fragt nicht nach dem Alter. Forscher weisen darauf hin, dass auch immer mehr junge Erwachsene sich häufig allein fühlen.

Alleinsein kann gut tun

Natürlich spricht nichts gegen ein zeitweises Zurückziehen. Das kann sehr wohl gut sein. Wenn aber aus Alleinsein das schmerzhafte Gefühl der Einsamkeit und der Isolation erwächst, ist es nicht gut. Wir wissen instinktiv das, was schon am Anfang der Bibel steht:

„Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei.“ (1. Mose 2,18)

Der Schmerz der Einsamkeit sitzt tief

Es wäre fatal, sich in der Einsamkeit einzurichten und sich so selbst zum Opfer zu machen. Und so sind alle Ratschläge gut gemeint: „Halten Sie mal einen Plausch mit dem Nachbarn. Gehen Sie mal wieder zur Gymnastik. Laden Sie doch einen guten alten Freund mal wieder ein.“ Ja, finde deinen Weg und tu, was dir gut tut. Doch übersehe dabei nicht, dass der Schmerz der Einsamkeit tiefer sitzt. Vielleicht hören wir uns selbst sagen: „Ich störe und bin wertlos, ungeliebt und unattraktiv. Mit mir kann und will keiner zu tun haben.“

Flucht vor Gott

Woher kommt dieses Denken? Kommt es nicht daher, dass wir nicht nur einsam unter Menschen sind, sondern auch auf der Flucht und im Versteck vor Gott? Auf den ersten Seiten der Bibel ist genau das schon zu finden. Indem der Mensch wie Gott sein wollte – eben unabhängig und eigenmächtig – wurde er einsam. Und er spürte das. Die Welt war einfach nicht mehr in Ordnung wie zuvor. Und er wusste, dass er einen schweren Fehler begangen hat.

„Wo bist du?“

Doch Gott überlässt den Menschen nicht sich selbst. Er macht sich schon zu Beginn der Menschheitsgeschichte auf … und er tut es bis heute, und ruft: „Adam, Mensch, wo bist du?“ „Wo bist du einsamer Mensch? Ich suche dich. Du brauchst die Gemeinschaft mit mir.“ Kannst du dir das vorstellen? Was wäre, wenn da ein Gott wäre, der sich nach dir sehnt wie ein Vater nach seinem einzigen Kind?

Gott kommt dir nahe

Woher kannst du wissen, dass du diesem Gott nicht egal bist? Nun, Gott beließ es nicht dabei, dass er den Menschen fragt: „Wo bist du?“ Er machte sich auf die Suche. Das wird bei keinem deutlicher als bei Jesus, der den Menschen nahe kam. Er kam einem Kranken nah, der ihm sagte: „Ich habe keinen Menschen.“ Er kam dem Zolleinnehmer nah, der zwar reich und doch im Innersten einsam war. Immer und immer wieder signalisierte Jesus dieses Eine: „Du bist Gott, meinem Vater, wichtig. Du bist zwar einsam, aber ich komme dir nahe und will mit dir einen neuen Anfang wagen. Erlaube mir, dass ich dir näher komme.“

Jesus kennt Einsamkeit

Vielleicht denkst du ja: „Der hat gut reden. Jesus war doch nie einsam. Er hatte einen großen Freundeskreis, Männer und Frauen, die durch dick und dünn mit ihm gingen.“ Aber das ist nur ein Teil der Wahrheit. Es gab nicht wenige, die ihn beseitigen wollten, weil er ihnen unbequem wurde. Als ihm der Prozess gemacht wurde, ließen seine Freunde ihn im Stich, einer nach dem anderen. Allein und einsam ging Jesus den letzten Weg. Am Ende spürte er auch nichts mehr von Gottes Nähe und schrie in die Dunkelheit hinein: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ Wenn jemand Einsamkeit kennt, dann Jesus. Wenn Einsamkeit für Menschen der Horror ist, dann ist er durch diesen Horror gegangen.

Mit Jesus reden

Wenn du Einsamkeit erlebst, darfst du wissen: Jesus weiß es. Er sagt denen, die ihr Vertrauen auf ihn setzen: „Komm, bei mir musst du nicht mehr einsam sein. Ich gebe dir mein Versprechen: Ich werde an deiner Seite sein. Mehr noch: Ich habe diesen Fluch der Sünde getragen, der dich von Gott trennt und dich so einsam macht.“ Weil das so ist, gibt es nichts, das du mit Jesus nicht besprechen könntest. Vielleicht fühlt es sich zuerst so an, als wärst du dabei mutterseelenallein. Vielleicht rufst du sogar: „Mein Gott, warum nur hast auch du mich verlassen?“ Es scheint, als würdest du nur gegen die Zimmerdecke beten. Aber dann ganz allmählich dringt etwas anderes durch: eine stille, starke und tröstliche Gewissheit: „Ich bin nicht allein, Jesus hilft mir durch. Er lässt mich nicht im Stich.“ Das Reden mit Gott, das Gebet, kann ein erster Schritt einer Beziehung mit Gott sein. Öffne dich weiter für ihn und erfahre, dass es stimmt, was Jesus sagt:

„Alle, die der Vater mir gibt, werden zu mir kommen, und wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausweisen.“ (Die Bibel, Johannes 6,37)

34 Kommentare zu “Raus aus der Einsamkeit

  1. Albert sagt:

    Der Tod meiner Frau nach 48 jähriger Ehe hat mich tief bestürzt und mitgenommen.
    Trotz meiner beiden erwachsenen Kinder fühlte ich mich sehr allein. Mehr durch
    Zufall und den Zuspruch einer Frau in einem anderen Forum bin ich auf diese Seite
    aufmerksam gemacht worden. Obwohl ich früher der Kirche nicht so angetan war
    merke ich doch jetzt was gefehlt hat. Ich fühle mich nicht mehr allein. Ich merke
    da ist jemand mit dem ich immer sprechen kann und der mich versteht. Für mich
    gibt es nichts schöneres.

    • Missionswerk Heukelbach sagt:

      Hallo Albert, danke für deinen Kommentar. Es muss sehr schmerzlich sein, den geliebten Partner nach so langer Zeit zu verlieren. Es freut uns sehr, dass du durch diese Seite und den Artikel über Einsamkeit neu ins Nachdenken über den Glauben an Gott gekommen bist. Wenn du noch mehr Fragen dazu hast oder mit uns reden möchtest, schreib uns gerne eine Nachricht.

  2. Heidrum sagt:

    Du wirst geliebt. Das weiß ich genau, Gott Vater, Mutter Maria und Jesus Christus lieben uns alle und nicht wegen unserer Taten…………

    • Angelique sagt:

      Maria ist tot und begraben in Ephesus, Tote lieben nicht. Maria ist auch nicht die Mutter Gottes.
      Ob wir das glauben wollen oder nicht es ist so.

      Johannes 3,3
      Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir : Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen!

      Johannes 5,12 Wer den Sohn Gottes hat, der hat das Leben, wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht.
      Gott ist die Liebe, aber wir lieben nicht Gott und können ihn auch nicht lieben, weil wir Sünder sind.
      Gute Taten und Gebete bringen niemand in das Reich Gottes, nur der
      Herr Jesus Christus allein

  3. Evelin sagt:

    Hallo ihr Lieben,
    es ist traurig zu lesen, dass es unter Christen so viele Enttäuschungen gibt.
    In der Bibel steht in Sprüche, unter vielen kann man sich nur einen Freund wählen. Und in der Not zeigt es sich wer wircklich dein Freund ist. D.h. man sollte auch als Christ nicht jedem sein Leid anvertrauen. Sprich mit deinem guten Freund darüber, bei dem du weißt dass er es für sich behält und dir einen guten, christlichen Rat dazu gibt. Hast du keinen, bitte Gott darum und glaube dass er dir einen schenken kann. Er wird es tun. Bei schwierigeren Themen kann du dich auch an einen Seelsorger wenden, sie können dir mit dem Worte Gottes weiterhelfen und mit dir beten.
    Doch was alle wissen sollten: „Verlass dich auf den HERRN von ganzem Herzen, und verlass dich nicht auf deinen Verstand, sondern gedenke an ihn in allen deinen Wegen, so wird er dich recht führen.“ Sprüche 3,5-6
    Wichtig ist es sich nicht auf Menschen zu verlassen, die enttäuschen können. Vertraut Gott alles was euch bewegt an, er ist treu und hilft euch aus der Not.
    Gottes Segen euch!
    LG

  4. Lisa sagt:

    Halloihr lieben alle,es ist ermutigend und tröstend zugleich zu lesen ,nicht allein zu sein das es vielen so geht!Auch ich konnte nicht mithalten,da habe ich die kontakte beendet,jetzt meldet sich niemand mehr.und sie meiden mich ,bin voller scham wegen all meinem versagen traue mich nicht mehr in nähere gemeinschaft!Ich wünsche mir so sehr von jesus bei ihm ganz fest im sattel zu sitzen und das üble kritik mir nichts mehr anhaben können und immer von ganzem herzen vergeben zu können!Denn auch ich habe meine Fehler und sünde,Vater vergib allen die mich enttäuscht und verletzt und gekränkt und ausgegrenzt und verlassen haben,auch mir vergib meine schuld womit ich andere verletzt und verlassen und enttäuscht habe!Erhöre mein Gebet zu lieben wie du liebst und zu vergeben wie du mir vergibst,Amen Jesus sei uns allen nah!Danke für die Möglichkeit sich auszutauschen,Gott unser vater segne und bewahre euch.

  5. Gisela Jahreiß sagt:

    Ich bin auch einsam. Einsam und allein. Obwohl mein Sohn mit seiner Familie im selben Ort lebt. Er kommt einmal pro Woche und kauft für mich ein; das ist alles. Von seinen Angehörigen sehe und höre ich nichts. Aber, das ist nicht schlimm, denn ich habe ja den Herrn Jesus und unseren Herrgott und den Heiligen Geist. Ich bin also nur für alle Außenstehende allein. Meine Freunde haben mich vergessen oder sie wissen nicht, was Einsamkeit bedeutet. Vielleicht ist der eine oder der andere unter ihnen selber allein und einsam und er weiß es nicht einmal, oder es gibt niemanden, an den er sich wenden kann oder sogar will. Deshalb sage ich mir nicht, dass solche Menschen nur weiterhin so bleiben sollen. Nein, ich denke, dass es wichtig ist, für sie zu beten. Und das tu ich auch….

  6. Mona sagt:

    Fühle mich oft einsam. Obwohl ich in eine Gemeinde gehe. Ich habe zwei Söhne einer ist volljährig und der andere in der Pupertät (auch nicht so einfach). Bin seit zwölf Jahren geschieden. Seither alleine. Freunde habe ich wenige und die die ich habe, wohnen weiter weg… die Leute aus der Gemeinde haben alle ihre Familien und haben sich! Ich bin somit ein Außenseiter und komm mit vor wie das fünfte Rad am Wagen… zudem sind kaum welche in meinen Alter…
    Natürlich hat das Alleinsein auch gute Seiten, aber auf Dauer macht es mürbe… wenn zb Feiertage sind und die Familien ihr Ausflüge machen, muss ich alles mit mir selber ausmachen, da meine Kinder nicht mehr mitwollen… habe schon nach anderen gesucht (zb über Facebook) denen es sich so geht wie mir, aber nix gefunden… der Glaube an Jesus hält mich an Leben aber Glücklichsein stelle ich mir anders vor… ich will mich nicht beklagen, mir geht es um Grunde gut und ich kenne auch nette Leute, aber an bestimmen Tagen ist es sehr einsam…

    • Missionswerk Heukelbach sagt:

      Hallo Mona, danke dir für deine Offenheit. Wir schreiben dir persönlich zurück, okay? Liebe Grüße

      • Angelique sagt:

        Johannes 8,36 Wenn euch nun der Sohn frei machen wird, so seid ihr wirklich frei.

        Liebe Angelica,
        Keine Gemeinde kann Dir helfen, kein Mensch dieser Welt kann Dir helfen, nicht einmal Du Dir selbst. Denn kein Mensch dieser Welt ist für Deine Schuld gestorben.

        Jesus Christus ist vom Himmel herab gekommen und hat alle Einsamkeit der Welt ertragen, alle Nöte und Ängste und er hat noch mehr gelitten als Du. Er ist für Dich unschuldig gestorben am Kreuz und aufgefahren in den Himmel zur Rechten Gottes.
        Er wartet bist Du endlich Ihm alle Deine Sorgen und Sünden bringst, anerkennst ,dass Du verloren bist ohne ihn. Und bitte Jessu Christus er möge Dir vergeben und dein Herr über Dein Leben sein. Wenn Du das von ganzem Herzen willst, das sieht er auch in Deinen Gedanken. Erst dann macht er Dich frei und dann bist Du frei von Sünde und dein Leben gehört Jesus Christus. Dann erst bist Du ein Kind Gottes, wenn Dich dann die ganze Welt alleine lässt , aber in dem Herrn Jesus Christus gibt es keine Einsamkeit!

        Mich haben viele Menschen um des Glaubens willen verlassen, aber Jesus Christus ist immer da, und durch seine Liebe und aus seinem Glauben lebe ich und dies allein aus unverdienter Gnade Gottes

        Gruß Angelique

    • Nora sagt:

      Liebe Mona ich kann dich gut verstehen. Leider herrscht in den Gemeinden immer mehr Kälte. Das hätte ich nie vermutet. Aber es steht gechrieben das die Liebe in vielen erkalten wird – ein Endzeitzeichen. Ich erfahre das auch. Man kann nur versuchen „selbst“ etwas auf die Beine zu stellen. Lerne auf Menschen zuzugehen. Oft sind sie so oberflächlich, dass sie gar nicht merken was rundum sie passiert. Hauptsache ein Lächeln auf dem Gesicht und mit Lügen im Gespräch, denn allen geht es gut, obwohl es ihnen schlecht geht. „Mir geht es gut“ ist die weitverbreiteste Lüge der Welt!!! Wer will schon zugeben, dass es ihm eben nicht so gut geht! „Und weil die Ungerechtigkeit überhandnehmen wird, wird die Liebe in vielen erkalten.“ Matthäus 24,12
      Ohne Liebe kann niemand leben, wobei es schon ausreicht, dass man als Mensch wahrgenommen und bejaht wird. Das sollte man von jeder Gemeinde erwarten können. Bist du Gemeindemitglied? Vlt. könntest du auf dieser Ebene das Thema ins Rollen bringen. Eine Gruppe vlt, wo jemand wie du, geschieden, halberwachsene Kinder… sich mit anderen besprechen kann… „Gemeinsam – und nicht einsam“! sollte das Motto sein. Besuchst du einen Hauskreis? Das wäre wohl am besten!!!! Herr Jesus bitte hilf Mona, dass sich die Einsamkeit in einer lieben Geschwisterrunde auflöst!“ Amen

    • JESUSGIRL 33 sagt:

      Guten Abend
      Bete um einen Mann und wen es in Gottes Wille ist, wird der Herr dir einen neuen Partner schenken der dich lieben tut, aber dennoch solltes du wissen selbst dann wen du einen neuen Partner an deiner Seite hast der mit dir alles zusammen unternimmt mit dir zusammen wohnt und ihr euch zusammen liebt essen trinken einfach alles zusammen macht wen du dir nicht wirklich richitg deine Einsamkeit bei jesus abgibst wirst du immer das Gefühl haben einsam zu sein weil das was allein nur Gott dir geben kann, kann die kein Mensch auf dieser Erde geben den nur der Friede Gottes hat bestand Menschen verletzen enteuschen udn lassen jemand alleine stehn aber JESUS niee er sit immer bei dir und du bist nieee alleine wen du eine richitge lebendige Beziehung mit Jesus hast mit das lebendige Wort Gottes im Gebet bist und Gemeinschaft mit Kinder Gottes hast dann sage ich die in jesus Namen wirst du nieeee einsam sein und das wünsche ich dir von ganzen Herzen der Herr segne dich und möge die einen Partner an deiner Seite schenken der mit dir den Weg Gottes bis zum Ende geht

  7. Edna sagt:

    ICh bin 66 Jahre alt und habe einen sehr langen Leidensweg hinter mir…Ich hatte Psychose mein Leben lang….Bin aber Gott sei Dank jetzt im Sommer geheilt worden.Jesus heilte mich…Lange hielte ich an Ihm fest…Am Wort Gottes. Kein Mensch kein Seelsorger oder Psychiater konnte mir helfen NUR JESUS!
    Und seit dem Sommer erlebe ich so eine herliChe Wiederherstellung. ..Das Schaft kein Seelsorger oder Lehrer…Nur Jesus ….Es hat sich alles Leid in meinem Leben gelohnt um das zu erleben was ich heute erleben darf! Die Bibel…Gottes Wort ist nicht nur Information sonder Realität….Realität Gottes!
    Der Schlüssel ist Jesus zu bitten….Er ist treu…
    Haleluja

  8. Caro sagt:

    Ja da hsst du recht.. Wer viel erlebt und durchgemacht hat bekommt wenig Vetständniss.. Ihnen fehlt es an Liebe im Herzen.. Sie haben Augen aber können dsmit nicht sehen.. Alles gute bleib stark.. Der Herr segne dich..

    • Elke sagt:

      Caro, Deinem Kommentar kann ich nur zustimmen: wer viel erlebt hat……und die Familie selbst setzt noch einen oben drauf. Da kann man nur sagen: „Denn sie wissen nicht, was sie tun“

  9. Claus F. Dieterle sagt:

    Zwei Bibelaussagen in diesem Zusammenhang:
    Mehr als auf alles andere achte auf deine Gedanken, denn sie entscheiden über dein Leben.
    Sprichwörter 4,23

    Einige haben sich angewöhnt, den Gemeindeversammlungen fernzubleiben. Das ist nicht gut; vielmehr müsst ihr einander Mut machen…
    Hebräer 10,25

    Claus F. Dieterle

    • Sylvia sagt:

      Ich selbst war auch lange in keiner Gemeinde. Ich höre von vielen das sie nicht hingehen, da sie enttäuscht worden sind.
      Nach der Wiedergeburt kommen Sprüche wie: Du bist bekehrt, du gehörst zu Jesus.
      Das stimmt auch. Jedoch, wenn man aus der Vergangenheit viel schlimmes erlebt hat, dann sind noch Dinge aufzuarbeiten. Ich war in Gemeinden, bekam keine Hilfe. Ich wurde ausgefragt und dann lachte man über mich und meine Vergangenheit. Vertrauen? Wem? Das es keine fehlerlosen, bekehrten Christen gibt, das weiss ich inzwischen. Manche erheben sich jedoch als ob sie der Herr persönlich wären. Ich gebe meinen Müll lieber dem Herrn weiter ab und er wird es langsam wegnehmen, wie er denkt. Ihm kann ich auf jeden Fall vertrauen. Tut mir leid, das ich es schreibe. Ich muss es jedoch auch einmal loswerden.

      • Paul Berkowski sagt:

        Ich verstehe dich ganz gut. Ich habe auch einige Gemeinden besucht, bis ich „meine“ gefunden habe. Es gibt heutzutage in jedem Umkreis viele Gemeinden. Bitte, schau dich noch weiter um. Besuche nicht nur große, sondern auch kleinere, die von Menschen als „fanatisch“ oder „sektiererisch“ bezeichnet werden. Gerade solche Gemeinden erweisen sich in Wirklichkeit als bibeltreu und aufrichtig. Aus meiner Erfahrung sage ich, dass dort die Menschen das Verständnis für deine Vergangenheit haben werden. „Selbstgerechte Pharisäer“ können jedoch überall plötzlich auftauchen. Jeder von uns neigt zur Hochmut, wenn er mal nicht wachsam bleibt. Bete, dass der Herr dich in eine gute Gemeinde führt, wo Jesus der Haupt und das Zentrum ist. Ich werde für dich beten. Mit Sicherheit werden das auch andere Leser, weil DU unsere Schwester in dem Herrn bist. Gott segne Dich.

      • Susanne sagt:

        Ich habe das Schlimme erst erlebt, nachdem ich mich bekehrt habe. Sogenannte Christen haben mich ausgegrenzt, bekämpft und schließlich einsam gemacht. So viele seelische Grausamkeiten wie in Gemeinden habe ich in der Welt nicht erlebt.

        • DAnonymus sagt:

          Hallo Susanne,
          muss ich leider bestätigen. Soooo viel Überheblichkeit, Lieblosigkeit, Ablehnung, Besserwisserei, …… in dem Zusammnahng fällt mir ein Buchtitel ein. „Christen sind die einzige Armee, die ihre Verletzten umbringt“
          Ich habe zu oft erlebt, das, wer in diesem frommen Systhem nicht mitschwimmt, keine frommes Programm abspult, und besonders Menschen die durch böse Lebenumstände gezeichnet sind, mehr oder weniger gemieden werden, bis hin zu stärkster Ablehnung und Verurteilung.

      • Angelica sagt:

        Hatte ich auch erlebt….Verletztungen in der Gemeine….Vergeben…70×Mal 70Mal….Deshalb.Wählt man unbewusst den Weg der Einsamkeit.Das gefällt nur dem bösen…

        • DAnonymus sagt:

          Hallo Angelika,
          ich habe kein Problem damit zu vergeben. Weil auch mir vergeben ist, weil, wenn ich die Gnade Gottes für mich in Anspruche nehme, habe ich kein Recht sie irgendeinem anderen Menschen zu verweigern.
          Und ich wähle nicht unbewußt den Weg der Einsamkeit! Ich wähle bewußt den Weg mich vor weiteren Verletzungen zu schützen.

  10. Sylvia sagt:

    Die Menschen leben in Einsamkeit, da sie von Menschen tief enttäuscht worden sind, kein Vertrauen haben, nicht einmal zu ihrem Schöpfer. Stattdessen haben viele auch Tiere als Maskottchen. Jeder Mensch geht seine eigenen Wege. Auch Familienangehörige leben für sich allein. Hast du was, bist du was. Traurige Welt, isolierte Welt. Ich selbst liebe es auch allein zu sein. Ich kann in der Bibel lesen mit Gott sprechen…

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