Sorgen machen das Leben schwer

Sorgenlöwen und Angstriesen

Jeder Morgen bringt seine Sorgen. Und wenn du einmal den Fuß ohne Sorgen aus dem Bett bekommen solltest, dann fangen diese garantiert an, sobald du die Zeitung aufschlägst …

Sorgen sind Befürchtungen. Befürchtungen können eintreten oder auch nicht. Vielleicht. Eventuell. Es könnte sein … Wer sich Sorgen macht, lebt im spekulativen Bereich. Er lebt unrealistisch, wittert Gefahren, wo möglicherweise keine sind. Er zieht sich zurück in sein Schneckenhaus und streckt nur dann und wann vorsichtig seine Fühler heraus.

Sorgenlöwen lauern überall

Wenn im Radio mitgeteilt wird, ein Löwe sei aus dem Zoo ausgebrochen, ist es ratsam, nicht auf die Straße zu gehen, bis das Raubtier eingefangen ist. Hier geht es um eine reale Gefahr. Anders, wenn man sich eine Gefahr nur vorstellt. Es könnte ja sein, dass man von einem Löwen angefallen wird, sobald man auf die Straße geht. Wegen dieser unbestimmten Angst bleibt man im Haus und schließt die Tür ab.

Sorgenfalten werden vom Konjunktiv geformt. Besonders tief sind sie aktuell bei jenen Menschen, die sich von dem Gedanken einschüchtern lassen, der Klimawandel nähme ihnen eines Tages die Luft zum Atmen. Andere leben in der Furcht vor neuen Kriegen. Die Medien schüren Ängste vor Terrorangriffen, unkontrollierter Zuwanderung, Altersarmut oder Arbeitslosigkeit. Sorgenlöwen lauern überall. Manch einer sieht sich schon als Obdachloser unter der Brücke enden … und ist doch nur ein Getriebener einer unwirklichen Existenzangst.

Die Vogelperspektive verändert den Blick

Menschen über 60 mögen denken: Bisher ist alles gut gegangen … aber wie wird das mit der Rente? Muss ich später in ein Altenheim? Angstriesen versperren den Weg. Wohin mit den Befürchtungen? Die Bibel rät, nicht auf die Riesen zu achten, sondern auf die Raben.

„… Sie säen nicht und ernten nicht, sie haben weder Speicher noch Scheunen, und Gott nährt sie doch …“ (Die Bibel, Lukas 12,24)

Raben leben nicht im Konjunktiv – sie leben von dem, was Gott ihnen real vor die Schnäbel fallen lässt! Aus der Vogelperspektive ist jeder Brotkrume ein täglich erfahrbarer Gottesbeweis: Gott nährt, Gott sorgt! Sind wir Menschen in den Augen des Schöpfers etwa weniger wert als diese schwarzen Vögel? Nein, viel wertvoller – und das zeigt er insbesondere dadurch, dass er die Menschen nicht nur ernähren, sondern auch erretten möchte.

Rettung vor dem größten Problem

Menschen brauchen Rettung. Wegen ihrer Sündhaftigkeit und deren Folgen. Sorgen können einen Menschen krankmachen, das ist wahr. Aber es sind nicht die Sorgen, sondern die Sünden, die einen Menschen in die Hölle bringen werden. Gott setzt immer bei dem größeren Problem an. Deshalb sandte er seinen Sohn auch nicht auf die Erde, um die Sorgen aus der Welt zu schaffen, sondern die Sünde.

„Der Sohn des Menschen (Jesus Christus) ist gekommen, um zu suchen und zu erretten, was verloren ist.“ (Die Bibel: Lukas 19,10)

Christus starb stellvertretend für deine Schuld am Kreuz. Wenn du an ihn glaubst, bekommst du von Gott neues, ewiges Leben geschenkt. Er wird dich als geliebtes „Sorgenkind“ annehmen und dich durch dick und dünn dorthin leiten, wo er wohnt.

Jesus kümmert sich um Sorgen und Sünde

Lade alle deine Sünden bei Gott ab, indem du ihn um Vergebung deiner Schuld bittest. Nimm Jesus Christus als Retter an. Er steht bereit, sowohl alle deine Sünden „… in die Tiefe des Meeres [zu] werfen“ (Die Bibel, Micha 7,19), als auch die Sorgenlöwen des Alters einzufangen. Der Retter ermutigt dich mit den Worten:

„Alle eure Sorge werft auf ihn, denn er sorgt für euch.“ (Die Bibel: 1.Petrus 5,7)

Keine Angst, der HERR ist dein Hirte! – plus

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