Gott kann nicht alles

Was Gott nicht tun kann

Geschätzte Lesezeit: 2:30 Minuten

Kann Gott einen Stein erschaffen, der so schwer ist, dass er ihn selbst nicht heben kann? Scheinbar ist das eine schwere Denkauf­gabe. Aber nein! Dieses kleine philosophische Denkspielchen kannst du schnell wieder vergessen. Denn einen solchen Gott gibt es nicht. Genauso wenig wie es ein Dreieck mit vier Ecken gibt oder eine schwarze Farbe, die weiß ist. Aber jetzt mal Spaß beiseite: Ja, es gibt wirklich Dinge, die Gott nicht kann, die für ihn unmöglich sind. Trotz seiner Allmacht. Gott kann niemals etwas tun, was seinem vollkommenen Wesen widerspricht:

Gott kann nicht lügen

Alles, was Menschen behaupten, kann fehlerhaft sein. Aber was Gott in seinem Wort, der Bibel, sagt, ist die reine Wahrheit! „Auf ewig, o HERR, steht dein Wort fest …“ (Die Bibel, Psalm 119,89). „Gott, der nicht lügen kann …“ (Die Bibel, Titus 1,2).

Gott kann sich nicht verändern

Wie gut für uns, dass Gott sich nicht verändert wie ein Fähnchen im Wind. Gott ist zu allen Zeiten derselbe. Absolut zuver­lässig und treu. Er sagt: „Ich, der HERR, verändere mich nicht.“ (Die Bibel, Maleachi 3,6)

Gott kann keinen Sünder in den Himmel lassen

Vielleicht kannst du das nicht so recht glauben. Aber Gott selbst sagt: „Eure Missetaten trennen euch von eurem Gott, und eure Sünden verbergen sein Angesicht vor euch …!“ (Die Bibel, Jesaja 59,2). Weil Gottes Wesen heilig und rein ist, kann er keine Sünde in seiner Gegenwart dulden. Deshalb kann er keinen Sünder in den Himmel lassen. Dann sieht es aber schlecht für uns alle aus. Denn die Bibel sagt auch: „Alle haben gesündigt …“ (Römer 3,23). Unser Leben entspricht nicht dem Maßstab Gottes.

Gott kann nicht tatenlos zusehen, wenn Menschen ewig verlorengehen

Gott ist nicht nur vollkommen rein, sondern gleichzei­tig auch vollkommene Liebe. Deshalb hat er für Sünder einen rettenden Ausweg geschaffen. Jesus Christus spricht: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich“ (Die Bibel, Johannes 14,6). Es gibt ei­nen einzigen Weg in den Himmel, nämlich durch den Glauben an ihn – weil er unsere Sünden an unserer Stelle gesühnt hat: „Gott beweist seine Liebe zu uns dadurch, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.“ (Die Bibel, Römer 5,8)

Gott kann keinem den Weg in den Himmel versperren, der an Jesus Christus glaubt

Was musst du tun, um für den Himmel gerettet zu werden? Die Antwort: „Glaube an den Herrn Jesus Christus, so wirst du gerettet werden!“ (Die Bibel, Apostelgeschichte 16,31) An Jesus Christus glauben heißt, ihn um Vergebung der Sünden zu bitten und ihn in sein Leben aufzunehmen. Dann bekommen wir von Gott ewiges Leben geschenkt und werden einmal im Himmel sein. Jesus Christus verspricht: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinaussto­ßen.“ (Die Bibel, Johannes 6,37)

Gott kann keine Versprechen brechen

Außerdem hält Gott sich an alles, was er in der Bibel zusagt. Er kann Versprechen nicht brechen. Der Apostel Paulus schrieb an die Christen in Korinth: „Was immer Gott an Zusagen gemacht hat – in der Person Jesus Christus finden sie alle ihre Erfüllung.“ (Die Bibel, 2. Korinther 1,20) Deshalb: Nimm Gott beim Wort!

4 Kommentare zu “Was Gott nicht tun kann

  1. Alexander sagt:

    Allmacht und Unfähigkeit sind Gegensätze! Also ist der Satz, „Gott kann manche Dinge nicht“ falsch, bzw. bestenfalls ein dialektischer Trick.
    Wenn man „können“ durch „wollen“ ersetzt, dann ist die Aussage klarer: Manche Dinge WILL Gott nicht (und nie und wir können uns darauf verlassen).
    Natürlich KÖNNTE Gott Veträge brechen – das ist so leicht, dass es sogar die Menschen fertigbringen. Aber er WILL es nicht, weil es ihm wesensfremd ist.
    Das ist das gleiche Problem wie die Spekulation über die „Existenz des Bösen“. Nicht DAS Böse existiert, sonderen manchmal ist das Gute zu klein. Wir sollten mehr Augustinus lesen (oder Milton) und uns von der philosophischen Dialektik der alten Griechen lösen, denn die waren keine Christen und hatten kein MONOKAUSALES Weltbild.
    Alex

  2. Manfred Claus sagt:

    Niemand hat Gott je gesehen noch seine Stimme gehört.Wie konnte Moses Gottes Gesetze niederschreiben.Welche Beweise gibt es das Moses die Wahrheit sagte ?Warum hielt Gott das Gebot nicht ein“du sollst nicht töten“?Damals waren die 10 Gebote ausreichend damit sich die Menschen die Liebe Gottes erwarben.Heute müssen die Menschen Jesus mit einbeziehen um zum Vater zu kommen.

    • Christian Caspari sagt:

      Hallo Manfred. Interessant das du meinst das niemand Gott gehört hat. In der Bibel gibt es zahlreiche Stellen die deutlich machen das Gott sehr wohl geredet hat. Und woher nimmst du das man sich die Liebe Gottes erwerben kann? Das ist wirklich ein interessanter Gedanke.

  3. Michael sagt:

    Und Gott kann uns unseren Schritt zur Bekehrung nicht abnehmen. Das bereuende Übergabegebet aus dem vorletzten Absatz im Text müssen wir schon selbst sprechen. Und zwar reinen Herzens. Es gibt kein „Ach, Gott meint es doch gut mit uns, also kümmert er sich schon um uns“.

    Als Vergleich zum Versicherungsvertreter: Der Herr Jesus hat zwar schon den Vertrag dabei, aber einige Dinge ausfüllen und zum Schluss unterschreiben müssen wir schon selbst. Was das ausfüllen angeht: Den Leuten vergeben, die uns gegenüber schuldig geworden sind und den Herrn Jesus um Vergebung für unsere eigenen Sünden bitten. Wenn wir dann Ihn bitten von nun an unser Leben zu leiten, haben wir somit den „Versicherungsvertrag“ fertig ausgefüllt und unterschrieben und unsere Versicherung, dass wir in den Himmel kommen werden, wird von da an gültig. Die Versicherung ist zwar kostenlos, allerdings beinhaltet sie die Mitwirkungsklauseln wie bei anderen Versicherungen auch. Z. B. bei der Hausratversicherung sollen wir alle Fenster schließen wenn wir das Haus oder die Wohnung verlassen. So müssen wir bei der „Himmelsversicherung“ auch mitwirken und nach besten Möglichkeiten uns an die Weisungen halten, die der Herr Jesus uns gab und wir in den 10 Geboten finden. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, wer sich nicht dran hält, bekommt schon seine Erinnerungen / Maßregelungen. Aber dann sollte man auch drauf hören und nicht einfach „mir doch egal“ denken. Siehe dazu auch Matthäus 7, 21-23. So wie auch die irdischen Versicherungen die Leistungen versagen, wenn man den Mitwirkungspflichten nicht nachgekommen ist. Erst recht wenn man grob fahrlässig gehandelt hat und beim Herrn Jesus auf die Hinweise nicht reagiert hat.

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