Der christliche Glaube: mehr als Vermutung

„Ich glaube …“, heißt doch normalerweise: „Ich bin mir nicht sicher.“ Die Bibel definiert völlig anders: Glauben heißt dort, auf Gott zu vertrauen und ihn beim Wort zu nehmen. Glaube ist kein Wunschdenken und keine ungewisse Hoffnung. Glaube steht auf dem sicheren Fundament der Zusagen Gottes.
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In der Bibel entdecken wir, was den christlichen Glauben ausmacht

Geschätzte Lesezeit: 1:45 Minuten

Ein Glaube, der ein Fundament hat

„Das gebe ich dir schriftlich!“, bedeutet: Nicht Gefühle und Stimmungen sind entscheidend, sondern das, was man „schwarz auf weiß“ hat. Den ersten Christen hatte Gott das Alte Testament und die Lehre der Apostel gegeben. Sie verbreiteten das Evangelium nicht nur mündlich, sondern vor allem durch Briefe. Auf das Wort Gottes, die Bibel, gründet sich der Glaube (1. Thessalonicher. 2,13; Römer 10,17). Glaube ohne Gottes Wort ist kein Glaube.

Gottes Worte sind zu allen Zeiten gültig und absolut zuverlässig. Seine Versprechen und Warnungen treffen zu, seine Eigenschaften und Urteile stehen nicht zur Diskussion. Gottes Worte an uns sind eine gute Botschaft, ein Evangelium. Es wird an einigen Stellen in der Bibel kurz zusammengefasst, z.B. in 1. Korinther 15,1–4.

Ein persönlicher Glaube

Jemand formulierte: „Entscheidend ist nicht ein großer Glaube an Gott, sondern Glaube an einen großen Gott.“ „… ich kenne den, auf den ich mein Vertrauen gesetzt habe …“, sagt Paulus (2. Timotheus 1,12) und meint damit seine Beziehung zu Jesus Christus, in dem der ewige Gott sich geoffenbart hat. Der Glaube an diese Person (Johannes 6,29), „an seinen Namen“ (Johannes 1,12), umfasst alles, was die Bibel über ihn sagt: Wer er ist, wie er ist und was er tat. Wer rettenden Glauben hat, kommt persönlich zu Jesus Christus, gibt zu, wie ein Verdurstender in der Wüste völlig abhängig von ihm zu sein (Johannes 7,37).

Ein Glaube, der handelt

Glaube hat viel mit unserem Kopf zu tun: Lesen und hören, für wahr halten, überzeugt sein und wollen. Doch es wäre kein Glaube, keine wirkliche Überzeugung, kein bedingungsloses Vertrauen, keine tiefe Beziehung zu einer göttlichen Person, wenn er nicht zu konkretem Handeln führen würde. Immer wieder sprach Jesus Christus konkrete Befehle aus und erwartete von den Glaubenden Gehorsam (u.a. Matthäus 9,6; Johannes 9,7). Genauso war es bei dem Vorbild des Glaubens Abraham (vgl. 1. Mose 12,1–4; Apostelgeschichte 7,2–4; Hebräer 11,8). Wir werden nicht durch Taten gerettet, aber rettender Glaube bleibt nicht ohne Taten (vgl. Jakobus 2,14–26).

Der christliche Glaube ist ein Glaube, der Kopf, Herz und Hand anspricht. Er bleibt nicht folgenlos. Es lohnt sich, sich mit diesem Gott näher zu beschäftigen. Wenn du Fragen dazu hast, melde dich bei uns!

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