Was ist Glaube?

Hoffen, verstehen, vertrauen - all das heißt christlicher Glaube. Es geht nicht um Glaubensdogmen, sondern um eine Person: Jesus.
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Was ist Glaube?

Geschätzte Lesezeit: 2:30 Minuten

Gibt es Menschen, die an gar nichts glauben? Ich beobachte, dass wir Menschen nicht ohne Glauben leben können. Was uns unterscheidet, ist nicht Glaube und Unglaube. Was uns unterscheidet, ist, woran wir glauben. Es gibt keinen Menschen, der an gar nichts glaubt. Wenn du in einen Flieger steigst, dann glaubst du, dass im Cockpit Piloten sitzen – und keine Schauspieler. Oder hast du jemals nach dem Flugschein des Piloten gefragt? Jeden Tag handeln wir in Hunderten Situationen voller Vertrauen. Wir vertrauen dem Aufzug im Hochhaus, dem Koch in der Kantine, den Bremsen unseres Autos. Wir könnten es gar nicht aushalten, ständig alles und jeden zu hinterfragen.

Biblischer Glaube

Die Bibel definiert Glauben nicht, sondern sie beschreibt, was der Glaube ist, wie er sich verhält und was er bewirkt:

„Was ist also der Glaube? Er ist die Grundlage unserer Hoffnung, ein Überführtsein von Wirklichkeiten, die man nicht sieht. Darin haben unsere Vorfahren gelebt und die Anerkennung Gottes gefunden. Aufgrund des Glaubens verstehen wir, dass die Welt durch Gottes Befehl entstand, dass also das Sichtbare aus dem Unsichtbaren kam.“ (Die Bibel, Hebräer 11,1-3)

Glauben ist hoffen

„Er [Glaube] ist die Grundlage unserer Hoffnung, ein Überführtsein von Wirklichkeiten, die man nicht sieht.“ (Hebräer 11,1)

Glaube strahlt Hoffnung aus. Du arbeitest einen ganzen Monat, weil du zuversichtlich darauf vertraust, dass dein Chef dir den verdienten Lohn bezahlt. Hoffnung bezieht sich auf etwas, das wir noch erwarten. Glaube ist ein Überzeugtsein von dem, was man nicht sieht. Dieser Glaube rechnet mit Dingen, die noch nicht sichtbar sind. Glaube geht der Erfüllung einer bestimmten Hoffnung voraus. Er ist gut begründet und konkret, denn er ist ein Überzeugtsein.

Glauben ist verstehen

Aufgrund des Glaubens verstehen wir, dass die Welt durch Gottes Befehl entstand, dass also das Sichtbare aus dem Unsichtbaren kam.“ Hebräer 11,3)

Das Universum ist laut Bibel nicht aus Zufall, sondern durch Gottes Wort entstanden. Gott sprach, und es geschah. Viele Menschen ziehen ihre Schlüsse aus der Beobachtung der Natur und sind überzeugt, dass es einen Schöpfer geben muss. Christlicher Glaube ist weder wissenschaftsfeindlich noch steht er im Widerspruch zum Denken. Paulus sagt im Römerbrief, dass Gottes unsichtbares Wesen, seine ewige Kraft und Gottheit seit der Erschaffung der Welt durch Nachdenken wahrgenommen wird. Deshalb wird sich gerade der Christ an der Schöpfung freuen und begeistert forschen.

Glauben ist vertrauen

Über die Schöpfung hinaus hat sich Gott in seinem Sohn Jesus Christus offenbart. Jesus konnte sagen:

„Wer mich sieht, der sieht den Vater.“ (Die Bibel, Johannes 14,9)

Hier wird es nun sehr persönlich. Gott zwingt uns nicht zu glauben. Er spricht zu uns und wirbt um unser Vertrauen. Das ist der Grund, warum er seinen Sohn Jesus Christus in unsere Welt sandte, damit wir dieses Vertrauen zu ihm fassen. Jesus hat uns nicht nur die Liebe Gottes erklärt, er hat sie gelebt. Ja, er starb sogar aus Liebe zu uns, damit wir ewiges Leben in der Gemeinschaft mit Gott haben können. Die Schöpfung zeigt uns die Intelligenz und Macht des Schöpfers. In Jesus Christus zeigt sich die ganze Liebe Gottes zu uns.

Kommentare

7 Kommentare zu “Was ist Glaube?

  1. Rolf Belzner sagt:

    Nachfolgend eine Zusammenfassung meiner bisherigen Kommentare (Erwiderungen, begründet mit Gottes Wort, würden mich freuen):

    Mit vielen Beispielen, offenbart in der Heiligen Schrift, verkündet der Allmächtige Gott – welcher derselbe ist gestern, heute und morgen – klipp und klar, was es heißt, an IHN zu glauben.
    Nämlich nicht mehr und nicht weniger als den Glauben Jesu Christi zu leben (Offb.14,12)!

    Und dessen Glauben an Gott, als Mensch (Heb.2,14-18 u. 5,7-9/ nicht gleichzeitig Gott) auf Erden wie unsereiner, bestand darin, in allem(!!!) Gottes Gebote und Gesetze zu leben und zu lehren!

    Diesen Glauben Jesu Christi leben wir dann und nur dann, wenn wir nach Reue und Taufe im weiteren Verlauf unseres Lebens hier auf Erden –mit Freude, Begeisterung und dankbarem Herzen (Ps.1 u. 119) – im Vertrauen auf die Kraft des Heiligen Geistes ein Leben führen nach seinem Vorbild und Beispiel (Joh.15,10; 17,9-23; Röm.6,12-18;1.Petr.1,13-16 u. 4,1-4; 1.Joh.2,3-6).
    Genauso und nicht nur ähnlich!!!
    Dies zu versuchen oder sich zu bemühen, dieses zu tun, geht am Ziel vorbei (Joh.14,6; Röm.10,4)!!!

    Und eines ist so sicher wie das Amen in Gottes Gemeinde, wo Jesus Christus das Haupt und der Fels ist, wo allein ER das Sagen hat, in keiner (!!!) der mehr als 40.000 mit einander konkurrierenden christlichen Glaubensgemeinschaften und Kirchen wird dieser Glaube gelehrt, geschweige denn gelebt!!!
    Einen christlichen Glauben – im Gegensatz zum Glauben Jesu Christi – hat kein Gottesmensch bzw. Freund unseres Heilands – weder zur Zeit des Alten noch des Neuen Testaments jemals gelebt!!!
    Ist doch unser Schöpfer, JHWH Zebaoth, heilig und nicht christlich!!!

  2. Rolf Belzner sagt:

    Glaube an Gott – was beinhaltet an Gott zu glauben?
    Begriffe wie christlich, biblisch, bibeltreu kommen in Gottes Wort, offenbart in der Heiligen Schrift, nicht vor. Mit solch vagen, ungenauen Aussagen arbeitet unser Schöpfer nicht.
    Aber wie ER uns klar und deutlich wissen läßt, was nach SEINEM Willen unter der Liebe zu IHM, was ER unter der göttlichen Wahrheit sowie Gerechtigkeit verstanden haben will, so definiert ER in der Heiligen Schrift auch klipp und klar, was es heißt, an IHN bzw. Jesus Christus zu glauben.
    Denn unser Schöpfer hat es in seiner Allmacht und unergründlichen Weisheit nicht nötig, daß seine Geschöpfe mit menschlicher Weisheit (z.B. Theologen) sein Wort auslegen.
    Seinen Willen, wie wir ein heiliges, gottgefälliges, vollkommenes, gerechtes Leben führen können, hat ER bereits Abel, Abraham, Mose, den Propheten des Alten Testaments und im Neuen Testament durch Jesus Christus sowie den Aposteln offenbart.
    Er hat es nicht nötig, daß Prediger in den mehr als 40.000 mit einander konkurrierenden christlichen Gemeinschaften und Kirchen sich den Kopf zerbrechen, was wohl sein Wille ist, worin die Wahrheit besteht, die uns freimacht von der weltlichen Lebensweise!!!
    Und nach SEINEM für alle Zeiten gültigen Wort beinhaltet der Glaube an IHN:
    1.) Zu erkennen, daß ER ist (JHWH)
    2.) Zu wissen, daß ER uns klar und zweifelsfrei SEINEN Willen kundtut (SEINE Gebote und Gesetze)
    3.) Daß wir Lust haben, diese Gebote zu leben, weil wir IHM als liebenden Vater vertrauen
    4.) Was dann darin mündet, daß wir SEINEN Befehlen – und das ist das sichtbare Zeichen unseres Glaubens an IHN – ohne Wenn und Aber gehorchen!!!
    Siehe hierzu z.B. 5.Mos.9,23-24; 2.Kön.17,13-15; Ps.106,24-25; Heb.3,12-19 oder Heb.11,8!!!
    Und SEINEN Befehlen zu gehorchen, beinhaltet hier auf Erden ein Leben zu führen nach dem Vorbild und Beispiel unseres Heilands (Matth.4,4; Joh.14,15 u. 21 sowie 15,10 u.14; 1.Joh.2,3-6; ApG.24,14; Offb.14,12). Genauso und nicht nur ähnlich!!!
    Rolf Belzner, [Ort von Red. entfernt]

    • Matthias H. sagt:

      Es ist beeindruckend, wie Sie umfangreich „Glaube“ erklären und mit gehorsamen Leben verknüpfen. Was auffällig nicht erwähnt ist, dass Gottes Wort einen Rahmen für errettenden Glauben schenkt, z.B. in Joh. 3,16: “ Denn so [sehr][1] hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat.“ Glaube lebt durch den Bezug dazu, dass Jesus Christus Gottes Sohn ist, der für uns gestorben ist, damit wir hier und in Ewigkeit mit Gott in seiner Ganzheit als Vater, Sohn und Heiliger Geist leben dürfen, obwohl wir niemals, nicht einen Tag, gemäß seinem Willen leben werden (leider), s. 1. Joh. 1 und Röm. 7. Dieser Glaube besteht nicht aus Gehorsam, aber er führt zum Wunsch, gehorsam zu sein (s. 1. Joh. 2) und Gott schenkt diesen Wunsch sowie das Gelingen dazu (Phil. 2,13). Neben dem Tun schenkt Gott aber auch Veränderung des Charakters, die Früchte des Geistes. Wo der Geist wirkt, werden diese Früchte sichtbar sein (Gal. 5) und die erste Frucht ist die Liebe, in der sich das Gesetz erfüllt (V. 14). Wirksamer Glaube ist wirksam durch Liebe (V. 6). Wer seine Gerechtigkeit dagegen im Erfüllen von Gottes Gesetzen sucht, hat sich selbst von der Errettung durch Christus getrennt (V. 4-5). Das gilt auch im Internet.

      • Rolf Belzner sagt:

        Matthias H., gerne würde ich Ihren Kommentar persönlich mit Ihnen besprechen.
        Ich wohne in Cadolzburg bei Nürnberg.
        Doch nun zu Ihren Ausführungen den Glauben an unsern Schöpfer betreffend.
        Mir ist nur ein Glaube an Gott bekannt und den hat uns der Messias als Mensch auf Erden wie unsereiner (Heb.2,17-18 u. 5,7-8) zum Vorbild und Beispiel vorgelebt (Matth.5,17-18; Joh.15,10 u. 14).
        Und der beinhaltet nichts anderes als Gottes Befehle zu kennen, um unserm Schöpfer durch die Kraft des Heiligen Geistes mit Freude und dankbarem Herzen zu gehorchen (Ps.1 u. 119/ 5.Mos.9,23-24; Heb.3,10-19 u. 4,1-2). Dies ergibt sich ja auch zweifelsfrei aus der von Ihnen zitierten Verweisstelle 1.Joh.2 – hier insbesondere die Verse 3-6.
        Auch durch die Worte in 2.Tim.3,14-17 sowie in Offb.14,12 erfahren wir, was es heißt, an Jesus Christus zu glauben.
        Außerdem muß man berücksichtigen, daß es, als Johannes der Täufer, Jesus Christus sowie die frühen Apostel bzw. Gottesmenschen Gottes Wort verkündeten, noch kein Neues Testament gab.
        Weder den Worten aus 1.Joh.1,8-10 noch denen aus Röm.7,12-25 ist zu entnehmen, es sei uns Menschen nicht möglich, ohne Sünde zu leben.
        Viele Verse in Gottes Wort, offenbart in der Heiligen Schrift, lehren uns das Gegenteil (z.B. 5.Mos.5,10; Röm.6,12-18; 1.Joh.3,4-10; 2.Joh.4-6).
        Frage: Nennen Sie mir Verse aus Gottes Wort, wo der Allmächtige Gott, der, noch ehe ein Mensch geboren wird, weiß, wo dieser einmal enden wird (Ps.139,13-16), in seiner unergründlichen Weisheit verkündet, wir könnten niemals seine Liebe (1.Joh.5,2-3) leben – nicht einen einzigen Tag?!
        Also die Gebote und Gesetze, welche ER uns zum Segen in Jesus Christus dem Mose und seinen Propheten verkündet hat (Joh.5,45-47).
        Und das im Wissen um das sündige Verhalten von Eva und Adam.
        Sie widersprechen sich j a selbst, wenn Sie schreiben, der Glaube führt zum Wunsch gehorsam zu sein und Gott schenkt das Gelingen hierzu – also daß wir die Gebot doch halten können.
        Können wir nun Gottes Gebote und Gesetze lieben und leben? Ja oder nein?!
        Im Übrigen kann ich ja nur etwas bereuen, wenn ich weiß, daß ich etwas Verkehrtes bzw. Böses getan habe und überzeugt bin, die Fähigkeit zu haben, es in Zukunft nicht mehr zu tun.
        Die von Ihnen angeführten Worte im Galaterbrief werden in der Christenheit leider mißverstanden.
        Von den christlichen Predigern/ Lehrern bewußt (vgl. 2.Petr.3,15-16); wodurch die Gläubigen dann verführt werden.
        Durch den Paulusbrief an die Galater erfahren wir, wie dies auch aus vielen anderen Stellen in Gottes Heiligem Wort hervorgeht, daß uns noch so viel Gebotehalten nach begangenen Sünden nicht von diesen freimacht.
        Nicht Gebotehalten macht uns gerecht (Gal.2,16-21), sondern einzig und allein das Opfer unseres Heilands.
        Aber das auch nur dann, wenn wir die sündhafte Tat erkennen, sie ernsthaft bereuen, im Bewußtsein bzw. dem Willen solches durch die Kraft des Heiligen Geistes in Zukunft nicht mehr zu tun (1.Petr.4,1-4; Joh.15,14).
        Nur dann macht ja bereuen Sinn (s.o.).
        Die Worte im Galaterbrief lehren uns, wie wir gerecht werden und nicht wie wir sündlos, also gerecht bleiben (Hes.18,9; Mich.6,8; Ps.119,142 u. 172; Ps.119,29-73).

    • Rolf Belzner sagt:

      Zu Kommentar Gabriel Weissenbach
      Was tut man dann im Einzelnen, wenn man Gottes Reden annimmt?
      Siehe dazu meinen Kommentar vom 03.02.2020!!!
      Herr Weissenbach halten Sie Gottes Gebote und Gesetze nach dem Befehl sowie dem Vorbild und Beispiel Jesu Christi?
      Genauso und nicht nur ähnlich?

  3. Michael sagt:

    Es gibt auch Leute die sagen: „ich glaube an gar nix (göttliches). Wenn ich sterbe, bin ich einfach tot und für immer weg.“ Das nehmen sie dann als Argument ihr zeitlich begrenztes Leben auf der Erde voll ausnutzen zu müssen um alles was geht zu ihrem Vorteil raus zu holen. Man könnte meinen sie sammeln Guthaben für später, aber ein später gibt es ihrer Meinung nach ja nicht. Deshalb kann ich nicht nachvollziehen wenn einige Reiche immer noch reicher werden wollen, selbst wenn die schon so viel Geld haben, dass die bis zu ihrem Tod keinen einzigen Finger mehr zum bezahlten Arbeiten krumm machen müssen. Wenn die dann aber wegen was auch immer verzweifelt sind und Selbstmordgedanken haben obwohl sie reich sind kommt der ein oder andere auf die Idee, dass da vielleicht doch was sein muss.
    Viele haben schon in der Schule gehört, dass sich die ganze Welt (von alleine) entwickelt haben soll. Und was man in der Schule beigebracht bekam oder ältere Leute einem als Kind oder Jugendlicher sagen, glaubt man meist auch. Erst recht wenn man keinen Gegenbeweis hat. Aber zum einen gibt es das wohl nachvollziehbare Argument dass viele Dinge in der Natur aufeinander abgestimmt sind wie die Bienen sammeln eigentlich Honig, befruchten damit aber „nebenbei“ die Blüten der Bäume die ohne die Bienen keine Früchte tragen würden.
    Ein richtig ordentlicher Vergleich, dass die Aussage: „es hat sich im Laufe von Jahrmillionen alles von alleine entwickelt“ quatsch ist, ist die Vorstellung dass wenn ein Mensch mal angenommen 2 Mio. Jahre alt würde könnten dann die Eltern vor der Geburt 2 Tonnen Schrott vom Schrottplatz in die Garage kippen. Wenn das Kind dann 1 Mio. Jahre alt geworden ist, geht es in die Garage und findet einen Porsche. Fertig fahrbereit. Und bei Geduld nach nochmal 1 Mio. Jahren hat sich aus dem Porsche ein Ferrari (von alleine, ganz natürlich) entwickelt. Der ist so genau zusammengesetzt, als ob er im Werk mit der Intelligenz eines oder mehrerer Menschen gebaut worden wäre, aber er hat sich ja durch die Natur von alleine so entwickelt. Und auch ohne 2 Mio. Jahre alt zu werden: Was von archäologischen Dingen hat sich weiterentwickelt? Nix. Alles geht mit den Jahren früher oder später immer mehr kaputt. Aber es repariert sich nichts von alleine.
    Wer das mit dem Auto von alleine nicht glauben kann, sollte auch keine zufällige Entstehung der Natur und der Menschen glauben. Denn die Menschen haben zusätzlich zu den ganzen körperlichen Eigenschaften sogar noch eine Seele, wo jeder Mensch eine Intelligenz mit eigener Meinung hat, was z. B. Autos nicht haben. Und: selbst wenn sich alles entwickelt hätte, müsste das Ursprungsmaterial ja irgendwo her kommen. Und selbst wenn der Urknall von jetzt auf gleich alles erschaffen hätte, müsste der ja durch irgendwas ausgelöst worden sein und auch in der Lage sein, die Dinge hervorzubringen.
    Von daher bin ich mir sicher dass genau genommen jeder an einen Schöpfer glaubt und einige sich nur nicht mit ihm befassen wollen weil sie meinen dann nicht mehr frei entscheiden zu können. Aber auch schon heute entscheiden kaum noch Leute wirklich frei. Z. B. bei Smartphones: iPhone macht Regeln was die Kunden dürfen und was nicht und die Kunden akzeptieren die Regeln und unterwerfen sich Apple. Und Google überwacht die Kunden und lebt von den über die Kunden in Erfahrung gebrachten Informationen, selbst wenn die Kunden das eigentlich nicht sollen. Da sie aber ein Smartphone haben wollen, müssen sie eins von beiden nehmen, selbst wenn sie sich dadurch den Regeln einer der beiden Firmen widerwillig unterwerfen müssen. Frei sind sie also auch nicht. Und da ist es doch besser sich Gott zu unterwerfen, der es gut mit uns meint weil wir seine Geschöpfe sind. Und mit Kindern oder Haustieren meint man es doch auch fürsorglich gut. Aber Apple und Google interessieren nur die Einnahmen, und nicht das Wohlergehen der Kunden.

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