Ich habe meinen Glauben verloren

23. Juli 2020

Bist du von Christen enttäuscht worden? Steckst du gerade in einer Krise oder kennst du jemanden, der sich bewusst von Gott abgewendet hat? In diesen Situationen stellen sich viele Fragen. Leichte Antworten gibt es nicht – aber Hoffnung.

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Geschätzte Lesezeit: 2:30 Minuten

„Ich habe meinen Glauben verloren“, sagt mancher und meint dabei womöglich wirklich den Glauben an Gott. Einige Menschen wenden sich bewusst von Gott ab, andere sagen, sie hätten ihren Kinderglauben verloren. Manche von ihnen sind von ihren Eltern unter Druck gesetzt worden, andere haben vielleicht schlechte Erfahrungen mit Kirche und Christentum gemacht. Nun wird es keine einfachen Antworten auf schwierige und komplexe Fragen geben. Doch so wahr es ist, dass man den Glauben verlieren kann, so wahr ist auch das andere: Gott gibt uns Menschen nicht verloren. Gott sucht, was verloren ist. Er sucht die Menschen, die er verloren hat, weil sie ihm den Rücken zugekehrt haben. Das setzt Gott ungemein zu. So sehr, dass er alles daran setzt, damit er uns wieder findet.

Jesus sucht die Verlorenen

Deshalb wundert es nicht, dass Jesus einige Male von Verlorenem spricht, das wieder gefunden wurde und eine unbändige Freude bei allen Beteiligten auslöste. Sogar der ganze Himmel freut sich. Und so fasst Jesus seine Mission zusammen: „Der Sohn des Menschen ist gekommen zu suchen und zu retten, was verloren ist.“ (Die Bibel: Lukas 19,10) Jesus ist nicht gekommen, um uns das Leben ein bisschen erträglicher zu machen. Er ist gekommen, um am Kreuz zu sterben. Für unsere Sünden zu sterben. Denn die Sünde ist der Grund, warum wir Gott aus den Augen verloren haben.

Schau nicht auf Menschen – schau auf Jesus

Wenn du den Glauben verloren hast, weil dir niemand mehr glaubwürdig erscheint, dann schaue dir den Gekreuzigten an. Als er starb, dachte Gott dabei nicht an sich, sondern an uns. Er dachte an dich. Wenn es einer wert ist, dass du ihm dein absolutes Vertrauen schenkst, dann ist es Jesus, der für dich Gekreuzigte. Er hat mit der Sünde nie etwas zu tun gehabt. Und doch nahm er dort alle Schuld – auch deine und meine Schuld – auf sich. Woher du das wissen kannst? Nun, Jesus Christus ist auferstanden und hat damit bestätigt, was er am Kreuz getan hat. In der Bibel steht: „Wenn Christus nicht auferstanden ist, ist euer Glaube eine Illusion; die Schuld, die ihr durch eure Sünden auf euch geladen habt, liegt dann immer noch auf euch.“ (Die Bibel: 1. Korinther 15,17)

Gründe zu glauben

Dann hättest du tatsächlich allen Grund, jeglichen Glauben über Bord zu werfen. Doch Jesu Auferstehung ändert alles! Nur: Wie kommt man nun zu diesem Glauben? Wie lässt sich Glaube, vielleicht verlorengegangener Glaube, finden? Nun, weil Gott dich nicht aufgibt, verschafft er sich bei dir Gehör. Paulus schreibt einmal: „Also ist der Glaube aus der Verkündigung – oder „aus dem Hören, aus dem Gehörten“ – die Verkündigung aber durch das Wort Christi.“ (Die Bibel: Römer 10,17)

Gott findet dich

Es gibt viele Wege, auf denen du Gottes Einladung zum Glauben hören kannst. Einen dieser Wege geht er gerade jetzt. Indem du diese Worte liest, ergreift Gott die Initiative, dich zu erreichen. Lass es zu. Komm zu Jesus und vertraue ihm. Er meint, was er sagt: „…wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen.“ (Die Bibel: Johannes 6,37) Schlicht kommen, das ist Glaube. Gott findet dich – und du findest den Glauben.

 

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