Neujahrsvorsätze halten meist nur kurz

Warum Neujahrsvorsätze immer scheitern

Geschätzte Lesezeit: 2:45 Minuten

Wer kennt es nicht: Kaum ist das neue Jahr angebrochen, erstellen wir Listen von Vorsätzen und Wünschen, die wir verwirklichen wollen. „Im neuen Jahr werde ich aufhören zu rauchen, mich gesünder ernähren, Sport machen…“ Wie oft haben wir solche Neujahrsvorsätze schon gehört oder uns selbst vorgenommen. Etwas ändern zu wollen zeugt davon, dass wir unzufrieden sind – sei es mit unserem Gewicht, der beruflichen Situation, dem Familienalltag…. Wir versuchen unser Leben zu optimieren. Im neuen Jahr soll alles besser werden.

Zum Scheitern verurteilt

523.000 Ergebnisse in 0,45 Sekunden. Das liefert Google, wenn wir das Schlagwort „Neujahrsvorsätze“ eingeben. Wenn es bei uns nur so schnell gehen würde mit der Umsetzung. Wir tun uns oft schwer mit Veränderungen und manche machen uns sogar Angst. Wir fühlen uns zu schwach, zu unfähig, Dinge zu verwirklichen. Unsere schlechten Gewohnheiten holen uns ein. Wir brechen die Versprechen, die wir uns selber gegeben haben und sind uns untreu. Doch wieso?

 „Den inneren Schweinehund überwinden“

Im Volksmund spricht man oft vom „inneren Schweinehund“, der einen hemmt. Diesen „inneren Schweinehund“ gibt es wirklich. Schon der Apostel Paulus schrieb über dieses Phänomen vor bald 2.000 Jahren:

„Ich weiß ja, dass in mir, das heißt in meiner eigenen Natur, nichts Gutes wohnt. Obwohl es mir nicht am Wollen fehlt, bringe ich es nicht zustande, das Richtige zu tun. Ich tue nicht das Gute, das ich tun will, sondern das Böse, das ich nicht tun will. Wenn ich aber das, was ich tue, gar nicht tun will, dann handle nicht mehr ich selbst, sondern die Sünde, die in mir wohnt.“ (Die Bibel: Römer 7,18-20)

Paulus nennt den „inneren Schweinehund“ beim Namen: Sünde. Wir sind Sklaven der Sünde (Johannes 8,34). Sie beherrscht uns. Und so können wir gar nicht anders als in unsere alten, sündhaften Muster zurückzufallen. Doch es gibt einen, der uns aus dieser Knechtschaft befreien will und der seine Versprechen immer umsetzt.

Ein freies Leben durch Gott

Der Apostel Paulus zum Beispiel hat Befreiung in seinem Leben erfahren; eine Kraft, die stärker ist als die Sünde in seinem Leben. In den nächsten Versen gibt er die Antwort:

„Ich unglückseliger Mensch! Mein ganzes Dasein ist dem Tod verfallen. Wird mich denn niemand aus diesem elenden Zustand befreien? Doch! Und dafür danke ich Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn!“ (Die Bibel: Römer 7,24-25)

Gott hat die Welt nicht sich selbst überlassen, sondern schuf eine Lösung. Er gab seinen einzigen Sohn Jesus Christus, damit er für unsere Schulden bezahlt. Jesus ist und bleibt unsere einzige Chance. Aus Liebe starb er stellvertretend für uns am Kreuz, obwohl er unschuldig war und dies tat er aus Liebe. Doch er ist nicht im Grab geblieben, sondern auferstanden. Und mit derselben göttlichen Kraft, mit der er den Tod und die Sünde besiegt hat, möchte er uns beschenken. Durch den Glauben an Jesus Christus werden wir an diese göttliche Kraftquelle angeschlossen.

Der beste Vorsatz: Gott vertrauen

Wer Jesus Christus in sein Leben aufgenommen hat, wird ein neuer Mensch. Wo früher die Kraft der Sünde war, um uns auf die falsche Spur zu führen, ist jetzt seine Kraft da, um das Gute zu vollbringen. Wenn wir Jesus vertrauen, verspricht er uns, dass wir wirklich frei sind (Johannes 8,36). Es ist kein leeres Versprechen, sondern eine hundertprozentige Zusage. Und es gibt nichts Größeres und Schöneres, als unter dem Segen Gottes zu stehen und zu wissen, dass er mit mir durchs Leben geht – auch im neuen Jahr.

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