Wunder der Natur führen ins Lob Gottes

Wunder der Natur

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Alle Menschen staunen mehr oder weniger über die Wunder der Natur. Wir bewundern die Brandung des Meeres, die Vogelschwärme am Himmel, den tosenden Wasserfall. Wir sind fasziniert vom Flügelschlag des Schmetterlings, vom Duft der Rose. Filmaufnahmen geben faszinierende Einblicke: Sie zeigen den hungrigen Bären beim Lachsfang, die Zugvögel in schwindelnder Höhe oder den prächtigen Sonnenuntergang auf einer unberührten Insel

Der Begriff Wunder taucht auch in den Medien immer wieder auf. Wunderwelt Wissen, Welt der Wunder. Ein Wunder ist ein Ereignis oder Geschehen, das mit menschlichen Gesetzen allein nicht erklärbar ist. Wir stehen davor, staunen und kommen ins Fragen.

Wer hat sich die Wunder der Natur ausgedacht?

Das Kausalitätsprinzip von Ursache und Wirkung macht deutlich, dass sich ein Wunder nicht ohne Ursache, ohne Urheber ereignen kann. Ein Wolkenkratzer deutet auf einen Designer, einen Architekten hin. Die Schöpfung mitsamt dem Leben deutet auf einen Urheber hin. Die Bibel lässt keinen Zweifel daran, woher diese Welt der Wunder kommt.

„Du bist der Gott, der Wunder tut; du hast deine Macht erwiesen an den Völkern!“ (Die Bibel: Psalm 77,15)

Die Bibel bezeichnet die Werke Gottes als Wunder. Sie sind mit menschlichen Gesetzen allein nicht erklärbar. Wissenschaftler sprechen vom Urknall. Es ist richtig anzunehmen, dass das Leben einen Anfang haben muss. Die Urknall-Theorie ist ein Erklärungsversuch. Aber sie erklärt nicht das Entscheidende: Woher kam die Materie und wie kann aus unbelebter, toter Materie Leben entstehen? Der französische Wissenschaftler Louis Pasteur prägte den Satz: „Alles Lebendige kommt aus Lebendigem.“ Dieser Satz hat den Rang eines Naturgesetzes. Er wurde nie widerlegt, sondern wird durch Beobachtungen bis heute bestätigt.

Wunder reden von einem Schöpfer

Was würden wir von einer Familie halten, die ihren gütigen Vater für tot erklärt und bei Seite schafft, um sein erarbeitetes Vermögen zu verprassen? Alle Bilder von ihm, alle Erinnerungen würden entfernt, fortan lebt man, als ob es ihn nicht gäbe. Das wäre eine bodenlose Frechheit! Doch genauso machen wir es mit Gott. Er macht ihn zornig, dass die Menschen so tun, als ob es ihn nicht gäbe. Der Apostel Paulus schrieb an die Christen in Rom:

„Gott lässt nämlich auch seinen Zorn sichtbar werden. Vom Himmel her lässt er ihn über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen hereinbrechen. Denn mit dem Unrecht, das sie tun, treten sie die Wahrheit mit Füßen. Dabei ist doch das, was man von Gott erkennen kann, für sie deutlich sichtbar; er selbst hat es ihnen vor Augen gestellt. Seit der Erschaffung der Welt sind seine Werke ein sichtbarer Hinweis auf ihn, den unsichtbaren Gott, auf seine ewige Macht und sein göttliches Wesen. Die Menschen haben also keine Entschuldigung…“ (Die Bibel, Römer 1,18-20)

Gott ist unsichtbar – seine Werke sichtbar

Der Architekt wohnt nicht in seinem Bauwerk, der Uhrmacher wohnt nicht in der Wanduhr und Gott wohnt nicht in seiner Schöpfung. Gott ist Geist, darum ist er unsichtbar. Aber seine ewige Kraft und Göttlichkeit wird seit Beginn der Schöpfung an den Werken, den Wundern der Schöpfung durch Nachdenken wahrgenommen, sodass sich keiner herausreden kann. Nikolaus Ludwig von Zinzendorf sagte: „An der Sichtbarkeit der Schöpfung soll dem Menschen die Unsichtbarkeit Gottes anschaulich werden.“

Feuerwerk des Lebens

Aber diese Tatsache wird verdrängt. Viele Wissenschaftler lehnen aus persönlichen Gründen einen Schöpfer ab. Aber dazu besteht keine wissenschaftliche Notwendigkeit. Schon für einen einfachen Knaller, der Krach und Gestank verbreitet, ist ein Planer nötig. Gottes Schöpfung ist dagegen wirklich ein echter Kracher. Eben ein großartiges Feuerwerk des Lebens, das Gottes Macht und Herrlichkeit zeigt. Die Engel waren bei der Schöpfung dabei und jubelten. Das ist die angemessene Reaktion auf die Wunder der Natur.

Alle Welt zeige Ehrfurcht vor dem Herrn, alle Bewohner der Erde sollen ihm mit großer Achtung begegnen. Denn er sprach nur ein Wort – und es geschah; er gab einen Befehl – und es kam zustande. (Die Bibel: Psalm 33,8-9)

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