DER HÜTER DES HERZENS

15. April 2021

In der Bibel wird das Herz meistens im übertragenen Sinn gebraucht. Es ist der Sitz unserer Gedanken, Gefühle und Handlungen. Umso wichtiger ist es, diese „Schaltzentrale“ unter Kontrolle zu halten. Doch schaffen wir das alleine?

Herzblatt Licht und Schatten als Blogbild für Der Hüter des Herzens

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Es gibt Dinge, denen wir besondere Aufmerksamkeit schenken und die wir besonders schützen. Es sind die Dinge, die uns besonders kostbar sind, wie zum Beispiel ein Auto, ein Smartphone oder ein besonderes Geschirr. Egal was es ist, es sind immer Dinge mit denen wir uns identifizieren, die zu unserem Leben dazugehören. Und dennoch: Es sind vergängliche Dinge.

BEHÜTE DEIN HERZ

In der Spruchsammlung des Salomo steht ein äußerst bemerkenswerter Satz: „Mehr als alles, was man sonst bewahrt, behüte dein Herz! Denn in ihm entspringt die Quelle des Lebens.“(Die Bibel, Sprüche 4,23) Bis heute steht das Herz für das Innere des Menschen, wo sich Entscheidendes abspielt an Gedanken, Gefühlen und Wünschen. Es darf uns also nicht gleichgültig sein, was in unserem Herzen ist. Man kann das mit einer mittelalterlichen Stadt vergleichen, die bewacht werden musste. Man muss aufpassen, wer hineinkommt und hinausgeht. Welchen Gedanken gebe ich in meinem Herzen Raum, sodass sie mein Leben bestimmen? Welche Erinnerungen, welche Verletzungen pflege ich? Welche Gefühle hege ich? Vielleicht merkst du schon, dass es gar nicht einfach ist, das alles unter Kontrolle zu halten.

GOTT KENNT DEIN HERZ

Der Apostel Paulus sagte es einmal so: „Gott kennt uns Menschen ja durch und durch …“ (Die Bibel, Apostelgeschichte 15,8). Dann weist er darauf hin, dass das Herz des Menschen, also das Innerste, nur durch Glauben gereinigt werden kann. Und zwar durch Glauben an Jesus Christus, der uns mit seinem Blut von jeder Sünde reinigt. Wir dürfen unsere Herzen für eine Tiefenreinigung öffnen. Danach kann endlich Neues in unserem Herzen Platz einnehmen.

ER MÖCHTE DARIN WOHNEN

Nicht nur das, wir dürfen sogar mit Paulus beten, „dass Christus aufgrund des Glaubens in unseren Herzen wohnt“. Jesus Christus soll der Hausherr sein, der in uns zuhause ist. Er möchte sich darum kümmern und darauf aufpassen. Das ist wirklich der beste Schutz. Und wenn unser Herz bedroht ist durch quälende und zerstörende Gedanken und Gefühle, dürfen wir mit Jesus rechnen. Oder wie ein kleines Mädchen einmal sagte: „Dann schick ich Jesus an die Tür.“

Wir dürfen tatsächlich erfahren, dass „der Friede Gottes unser Herz und unsere Gedanken in Jesus Christus bewahrt“(Die Bibel, Philipper 4,7). Mit solch einem bewahrten Herzen lässt es sich gut leben. Glaube es!

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