Veränderungen begrüßen

Veränderungen sind Teil des Lebens. Manche sehnen wir herbei, andere fürchten wir. Die wichtigste Veränderung ist die Hinwendung zu Gott.
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Veränderungen sind Teil des Lebens

Mark Twain meinte einmal: „Der einzige Mensch, der Veränderungen begrüßt, ist ein Baby mit nassen Windeln!“ Will sagen: In der Regel sind wir Menschen dazu geneigt, erst dann Veränderungen vorzunehmen, wenn es zunehmend unangenehm wird. Also wenn es sein muss. Dann oftmals unfreiwillig, eben – gezwungenermaßen. Wie wäre es, wenn du auf Veränderungen mit einer positiven Haltung zugehen könntest? Wir Deutschen sprechen oft davon, dass wir Veränderungen „zu bewältigen“ haben. Die Amerikaner drücken es eher so aus: „den Wandel umarmen“. Es war Benjamin Franklin, einer der Gründerväter der USA, der meinte: „Wenn du aufhörst, dich zu verändern, bist du am Ende.“

Veränderungen sind Neuanfänge

Denk mal zurück: War es wirklich gut, immer im gleichen Trott weiterzumachen? Seine Haltung nie zu verändern? Seinen Bekanntenkreis nie zu erweitern? Sich nicht auf neue Gedanken einzulassen? Wäre es nicht angebracht gewesen, manches, was einem nicht guttut, hinter sich zu lassen?

Meine Erfahrung nach fünf Umzügen ist, dass sich damit immer wieder vieles völlig verändert hat. Jeder Umzug war wie ein Neuanfang. Die meisten meiner alten Beziehungen sind abgebrochen. Neue Menschen habe ich kennengelernt. Darüber hinaus hat die neue Umgebung mich ein Stück weit geprägt.

Veränderung kann umkehren bedeuten

Eine Veränderung hat mein ganzes Leben in eine neue Richtung gebracht: meine bewusste Entscheidung für Gott und einem Leben mit ihm. Für mich ist es nur logisch: Wenn ich Gott als meinen Schöpfer anerkenne, finde ich zurück zu dem, dem ich alles verdanke. Ich merke, dass ich nicht die Mitte des Universums bin, um das sich alles zu drehen hat. Wenn ich zu Gott umkehre, finde ich in ihm meine Identität. Aber ist Umkehr nicht gerade das Gegenteil von Veränderung? Zurück zum Alten? Nun, Umkehr ist der Veränderungsschritt schlechthin. Es geht ja gerade darum, den eingeschlagenen Weg zu verlassen und von einem falschen Weg, der nicht zum Ziel führt, umzukehren. Zurückzukehren zu dem, der unserem Weg die Richtung weist. Wir müssen den Rückweg antreten, um nach Hause zu kommen.

Gott selbst sorgt für Veränderung

Jesus Christus, der Sohn Gottes, hat von dieser Veränderung oft gesprochen. Mehr noch, er hat alles dafür getan, dass sie möglich wird – deshalb wurde er Mensch! Er ist konsequent seinen Weg gegangen, bis zum Tod am Kreuz. Sein Ende war nicht einfach ein Justizirrtum, das Ergebnis religiös aufgebrachter Menschen, das Urteil, was religiöse Führer über ihn fällten. Sein Ende am Kreuz war der entscheidende Punkt in Gottes Rettungsplan für uns Menschen. Dort am Kreuz finden wir Jesus an dem Platz, an dem wir uns befinden müssten, wenn es keine Wendemöglichkeit gäbe. Dort trug Jesus all unsere Schuld und Sünde, mit der wir ohne ihn allein vor Gott zu stehen kommen. Und es bedarf keiner großen Fantasie, sich vorzustellen, was das bedeutet. Wir kommen vor Gott nicht zurecht. Das Urteil ist klar. Doch gerade dieser Gott will genau das Gegenteil. Er will uns nicht als Richter begegnen, sondern als Retter, der uns neues Leben schenkt.

Veränderungen nicht aufschieben

Manche haben die Einstellung: „Was wollen wir? Schrittweise Veränderung. Wann wollen wir sie? Zu gegebener Zeit!“ Wer wollte nicht zugeben, dass Veränderungen nötig sind. Aber bitte nicht so schnell. Ja schon, aber zu einer späteren Zeit. Entscheidungen, die wir auf die lange Bank schieben, werden oft nie getroffen. In der Bibel heißt es nicht ohne Grund: „Jetzt ist die Zeit der Gnade! … Heute ist der Tag der Rettung!“ (Die Bibel: 2. Korinther 6,2) Heute ist der Tag, an dem die entscheidende Veränderung in deinem Leben geschehen könnte. Wie entscheidest du dich?

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5 Kommentare zu “Veränderungen begrüßen

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